Unachtsamkeit führte zu grausamem Tod

Luque: Die Eltern eines zweijährigen Sohnes meldeten bei der Polizei einen schrecklichen Unfall, der eventuell zu verhindern gewesen wäre. Dabei kletterte ein Junge in eine große Schüssel einer Knetmaschine und drückte den Startknopf.

Da die Eltern des 2-jährigen Jungen eine Bäckerei im Haus betreiben, hatte der jüngste Sohn, der von seinem großen Bruder gebadet wurde, sich entschieden aus dem Bad zu den Maschinen zu laufen und kletterte an der Knetmaschine hoch. Mit einem Fuß in der Schüssel, drückte er den Startknopf und das Knetwerk erfasste ihn sofort. Umgehend starb er bevor er von anderen Familienmitgliedern gerettet werden konnte. Der Haushaltsunfall passierte gestern Abend um 21:50 Uhr im Stadtteil Las Palmeras.

Als die Polizei vor Ort eintraf, hatte der Junge schon keine Lebenszeichen mehr. Der zuständige Kommissar sagte, dass ihn der Anblick sehr mitgenommen habe und schmerzhaft für alle Anwesenden gewesen sei. Der Uniformierte rief beispielsweise vom Unfallort seine Familie an, um zu fragen, ob es den eigenen drei Kindern gut geht. „Niemand verdient so etwas. Es ist sehr sehr traurig war hier passierte“, sagte der Leiter des 3. Kommissariats in Luque.

Der Gerichtsmediziner Cristian Alegreti legte als Todesursache die Enthauptung durch das Knetwerk fest. Aber auch der Rest des kleinen Körpers war vollkommen entstellt.

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6 Kommentare zu “Unachtsamkeit führte zu grausamem Tod

  1. Einfach grauenhaft! Es ist anzunehmen, daß die Elten wegen Vernachlässigung der Elternpflicht bestraft werden. Aber ich frage mich in solchen Fällen immer, ob eine juristische Strafe wirklich angesagt ist. Sind die Eltern nicht schon hart genug, für ihre ganzes Leben, bestraft?

  2. Ich sehe da keinen Schalter nahe an der Maschine. Der Kasten da an der Wand duerfte der Schalter sein. Der hat wohl einen Geschwindigkeitsregulator mit dem man die RPM (UPM) einstellt. Der Junge muss die Maschine vorher angeschaltet haben und dann reingeklettert sein um „Fangen mit dem Kneteisen“ zu spielen.
    Es bedarf des Drueckens von einigen Knoepfen und elektronischen Einstellungen um das Ding am laufen zu bekommen.
    Die Schuessel scheint mir nicht sehr Edelstahl zu sein – eher argentinisches vernickeltes Eisen. Na wenigstens gibt das Eisen dann eben etwas Eisen in den Brotteig ab so dass der Kunde noch einen Vorteil davon hat. Ansonsten rostet so ne Schuessel auch ganz gern an, denn ich vermeine da Rost zu sehen. Der Knetarm ist definitiv nicht Edelstahl und ist schon braun vom Dahinrosten. Das Salz im Brot bekam ihm definitiv nicht gut.
    Sicherheitsvorrichtungen sind in Paraguay fehlanzeige. Das hat allerdings mehr positive Seiten als negative. Die Kinder in Paraguay sind nicht ueberbehuetet. Die Baelge kraxelten wohl oft auf den Maschinen und in den Schuesseln rum nur diesesmal wurde die Maschine angeschaltet. So mancher Kinderfussabdruck duerft in ihrem Brot schon zu finden gewesen sein – wenn es nicht hernach erhitzt und aufgehen wuerde.
    Es ist halt ein Unglueck und die Staatsanwaltschaft hat keinen Grund einzuschreiten – es bedarf keiner Strafe.
    Ungluecke muessen sein sonst gibts solche ueberbehuetete Goeren wie in Europa oder Nordamerika. Es war frueher normal dass von den 10 Kindern wenigstens 2 durch Ungluecke verstarben – das war Teil des „Lernprozesses“.
    Die Geraete sollten aber schon von der Steckdose abgekoppelt gewesen sein was nach dem Schalter zu urteilen bei solch industriellen Maschinen eher nie der Fall ist – die haengen permanent am Strom und da ist es leicht den Schalter einzuschalten.
    Das Kind wollte spielen wie sonst und kam um. Im Chaco sind so manche Kinder schon in Zisternen ertrunken weil diese den Deckel aufhoben und reinfielen. Sowas passiert auch trotz Vorsichtsmassnahmen. Gefaehrlich sind diese alten offenen Brunnen – da kommt man nie raus faellt man hinein.
    Ich selber war als Kind eher auf der vorsichtigen Seite – ein Cunctator. Allerdings bedarf es als Kind immer der Bewahrung Gottes um z.B. nicht auf ein Reisig zu steigen wo eine Schlange unter liegt. Vor einigen Jahren hatte ich mal einen Kater auf dem Arm der ploetzlich anfing zu krallen und weitaufgerissene Augen bekam. Auf einmal merkte ich dass ich mich einer Schlange naeherte die sich zum Angriff bereit machte. Das Tier hatte mich direkt gerettet. Als Dank erschoss ich den Kater etwa ein Jahr spaeter da er andere Katzen verjagte und versuchte totzubeissen.
    Es gibt allerdings Menschen die einen Hang zum Unglueck haben (accident prone). Normalerweise verungluecken Gottlose sehr viel mal mehr als Christen.

    1. Sind Sie eigentlich in der Lage einen Kommentar ohne Bezug zu den sog. Christen zu verfassen?
      Ihre Zwanghaftigkeit sich immer und immer wieder als der Christ schlechthin darzustellen kann schon als krankhaft bezeichnen.
      Die die ich als sog. Christen in meinem Leben kennenlernen musste, waren allesamt genau das Gegenteil eines sog. Christen.

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