Unfertige Baustellen werden zur Gewohnheit

Asunción: Auf der Avenida Ñu Guasu fehlen 500 Meter. Sie hat zudem keine Abfahrt nach Luque und beim “Superviadukt“ fehlen ebefalls weitere Details. Es gibt noch weitere Beispiele von Baustellen. Nichtsdestotrotz startet das MOPC neue Ausschreibungen.

Bei Kilometer 23 auf der Route 3 können Fußgänger die Straße kaum Überqueren. Es fehlt eine ausreichende Markierung und Beschilderung.

„Die Strecke ist eigentlich nicht fertiggestellt. Einige Fahrzeuge müssen sogar auf einem Bürgersteig durch einen Supermarkt zirkulieren um die Staus in der Gegend zu umgehen“, sagte ein betroffener Pendler in der Region.

Der Asphalt endet abrupt an einem Kreisverkehr und führt auf eine unbefestigte Straße. Die Kraftfahrer sind überrascht und müssen Schäden an ihren Fahrzeugen hinnehmen.

„Es ist eine Schande. Wenn die Arbeiten noch nicht fertig sind, sollten wenigstens Hinweisschilder aufgestellt werden, sodass wir informiert sind“, sagte Marlene Caballero, die täglich an der prekären Stelle vorbei fährt.

Quellen aus dem Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) berichten, dass es Probleme bei der Enteignung von Grundstücken in der Gegend geben soll, dort wo die Abfahrt nach Limpio entstehen soll.

Des Weiteren fehlen auf der Avenida Ñu Guasu 500 Meter im Bereich vom Hotel Bourbon. Die Straße ist abrupt mit Metallbarrieren versperrt. “Der Fehler“ soll aber in der dritten Stufe der Bauphase gelöst werden. Jedoch gehört dieser Teil noch zum zweiten Bauabschnitt. Die Gelder dafür wurden schon bezahlt.

Das Gleiche gilt für das “Superviadukt“ bei der Madame Lynch und Aviadores del Chaco. Hier gibt es Konstruktionsmängel und ebenfalls eine unvollständige Bauausführung.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Unfertige Baustellen werden zur Gewohnheit

  1. Wieso? Die Straßen sehen doch fertig aus. Müssen sie ja auch sein, denn das Geld wurde für deren Fertigstellung aufgebraucht. Immerhin hat schon ein Projektmanagement-Denken in Phasen stattgefunden. Phase 4 dürfte etwa Phase 1 der Europäer entsprechen.
    Warum? Na, das hat man immer schon so gemacht und ist dabei gut gefahren. Sämtliche Verantwortliche und Baufirmen haben dabei Geld eingespart, ja sogar gewinnbringend gearbeitet. Warum sollte man an der Praxis etwas ändern. Don’t change a winning system.
    Der Artikel kommt mir vor wie die zahlreichen Nachbarn, die mich aufsuchten, um sich zu empfehlen, da sie schon Arbeiten für meinen lieben deutschen Vorgänger getätigt haben. Sie haben sich sozusagen empfohlen. Ich habe mir dann die Qualität der Albanil-Pintor-Electrizistas einmal genauer angesehen und dann doch empfunden, nein, so richtig würde ich mich ja nicht mit diesen Referenz-Basteleien empfehlen.
    Ich habe mich auch gefragt, da ich diese Albanil-Pintor-Electrizistas doch eher öfter unter einem Mangobaum Kinder-hütend und wartend bis Mil herunterfällt sehe, ob ich ihr Angebot annehmen soll. Dem einen und anderen habe ich diese Chance dann auch gegeben. Irgendwie sind sie aber sauer geworden, dass sie nicht zu Ende basteln durften. Naja, begreiflich.

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