Ungewisse Zukunft

Asunción: Während die aktuelle Regierung davon ausgeht, die Staatsverschuldung ab 2023 mit Einnahmen aus Itaipú bedienen zu können, wächst der Eigenverbrauch auf ein Niveau, auf welchem nichts mehr an Brasilien verkauft werden kann.

Konkret ist weder die Summe, die Paraguay ab dem Jahr 2023 für die gelieferte Energie erhalten wird, noch die Menge, die Paraguay dann verbrauchen wird. Eine Gleichung mit zwei Unbekannten ist demnach auch nur eine gute Schätzung oder Hochrechnung. Sicher ist nur, dass Paraguay im Jahr 2023 seine Schulden für den Bau des Staudamms bei Brasilien getilgt hat.

Nach vorsichtigen Aussagen paraguayischer Politiker, die mit mindestens 1 Milliarde US-Dollar jährlich für verkaufte Energie rechnen, wäre eine Rückzahlung der Staatsanleihen problemlos möglich. Durch hohes Wirtschaftswachstum, das Ansiedeln von neuen Industrien und dem Mehrverbrauch der Bevölkerung ist jedoch eher davon auszugehen, dass man an die Grenze dessen kommt, was Paraguay zusteht, erklärte Christine Folch, Dozentin für Anthropologie an der Duke University in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Der staatliche Stromversorger Ande geht von vier Szenarien aus:

Mit niedrigem Wirtschaftswachstum erreicht man 3680 MW Stromverbrauch, mit mittlerem Wirtschaftswachstum erreicht man 4360 MW Stromverbrauch, mit hohem Wirtschaftswachstum erreicht man 5039 MW Stromverbrauch und mit sehr hohem Wirtschaftswachstum erreicht man 6.223 MW Stromverbrauch im Jahr 2023. Paraguay stehen 7000 MW vom zweistattlichen Wasserkraftwerk Itaipú zu.

Wochenblatt / Abc Color

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7 Kommentare zu “Ungewisse Zukunft

  1. „erklärte Christine Folch, Dozentin für Anthropologie an der Duke University in den Vereinigten Staaten von Amerika“
    was bitteschön hat eine amerikanische Täuscherin schon hier zu melden? Diese Leute lügen doch wenn sie den Mund aufmachen, zu Gunsten der Imperialisten, bitte im eigenen Land weiterlügen…

    1. Ihrer Formulierung nach zu urteilen scheinen sie ein ausgemachter Kommunist (neuerdings Putinist) zu sein. Vielleicht aus dem ehemaligen SED-Kader nach Paraguay emigriert?

      1. Ihrer Formulierung nach scheinen sie die USA sehr zu mögen, die sind aber auch sowas von nett,gell? Die sollten noch mehr hier intervenieren, damit wir alle sicherer sind,oder? Ich bin dummerweise Badenser,hehe, und Kommunist leider auch keiner..obwohl, die Wagenknecht würd ich wählen 🙂

    2. Die Aussage, dass Paraguay’s Stromnachfrage zu gegebener Zeit nahe an der Produktionsgrenze liege, ist gewiss nicht unbegründet.

  2. Eine Anthropologin, was versteht denn diese bitteschön von einem witrschaftlichem Problem?
    Anthropologie ist die Wisenschaft, woher wir Menschen gekommen sind. Kann mir mal jemand den Zusammenhang zum Artikel erklären?

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