Unterirdische Stromleitungen in weiter Ferne

Asunción: Víctor Romero, Vorsitzender des staatlichen Stromversorgers Ande, erklärte heute bei einem Radiointerview, dass die derzeitige finanzielle Situation keine echten Investitionen zulassen.

Mit einer Vervierfachung der jetzigen Investitionssumme könnte man Stromleitungen so verlegen, dass sie nicht wie erst gestern wieder von starken Winden oder Hitze angegriffen werden und zu Stromausfällen führen. Vom gestrigen Mittag bis heute Morgen war es in diversen Bereichen des Landes zu teilweise langen Unterbrechungen bei der Energiezufuhr gekommen. Davon waren mindestens 30.000 Haushalte betroffen.

Selbst Projekte wie zur 200 Jahr Feier der Unabhängigkeit den Kabelsalat im Stadtzentrum zu beseitigen und unter der Erde zu verlegen wurde zwar finanziert jedoch niemals durchgeführt.

Die eben erst eingeweihte und von Brasilien bezahlte 500 kV Leitung, die Itaipú Strom bis nach Villa Hayes liefert, bringt auch keine Erleichterung, da diese erst noch an das Netz der Metropole angeschlossen werden muss. Dafür sind jedoch wieder keine Mittel vorhanden, weswegen der Strompreis erhöht werden sollte. Diese Entscheidung wurde zwar aufgeschoben, an einen Stellenabbau oder andere Maßnahmen, wie das Identifizieren der 30% Nutzer die ohne Bezahlung Strom beziehen, wird jedoch nicht nachgedacht.

(Wochenblatt / Canal 100)

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7 Kommentare zu “Unterirdische Stromleitungen in weiter Ferne

    1. so is es , sollen zuerst mal leistung bringen, und dann erhöhen, aber sie wollen erhöhen und gemacht wird nichts.
      ausser ihre hosentaschen noch voller sind.

    2. Da bin ich auch für das er den SAUSTALL ausräumt, aber es gibt auch bei der ANDE arme Schweine die bei jedem Wind und Wetter auf die Masten müssen um den alten Mist zu flicken.

      1. diese armen schweine sind externe angestellte.
        meinst du das ein ande mitarbeiter hier rausgeht.

        ande arbeitet mit vielen externen firmen zusammen.

        1. wc-ente hat vollkommen recht mit seinem kommentar.
          robert hat ebenfalls recht, dass man den „nichtzahlern“
          den illegalen stromabschluss kappen sollte. doch das ist
          nicht so einfach.die meisten sind naemlich keine individuelle stromdiebe sondern wohnen in „asentamientos“
          wo das „stromklauen“ gang und gebe ist.diese leute haben
          „politische rueckendeckung“. ein abgeordneter,ein buergermeister, ein stadtrat,ein colorado seccional presidente usw.die aussage „dort wohnen unsere leute“,
          ist grund genug, dass ANDE diese stromdiebe nicht belaestigt.

  1. Die Schmarotzer und Nichtstuer bei Ande entsorgen, dazu die 30% Nutzer ohne Bezahlung zur Kasse bitten oder abhängen vom Strom.
    Dann ist auch genügend Geld da für anstehende Erneuerungen.

  2. Robert Du hast recht, das Problem ist nur, wenn die Nichtstuer und Schmarotzer weg sind, Wer soll dann die anstehenden Erneuerungen ausführen. Es gibt dann keine Ande mehr, bzw. finden sich Leute, die genauso korrupt sind und auch nichts bringen.

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