Entführter Bestatter wieder freigelassen

Presidente Franco: Luis Carlos Núñez, der zwei Tage entführt wurde und von dessen Familienangehörigen die Summe von 200.000 US-Dollar gefordert wurde, ist wieder frei. Er wurde am gestrigen Abend gegen 21.30 Uhr in Foz de Iguazú, Brasilien, wieder freigelassen.

In einer kurzen Ansprache an die Medien bedankte er sich bei allen, die dazu beigetragen hätten, dass es zu der überraschenden Befreiung kam. Die geforderte Summe wurde nicht gezahlt.

Für die Staatsanwältin Zunilda Ocampos stand im Vordergrund seine Version der Entführung zu erfahren. In Begleitung seiner Familie, die tagelang um sein Leben gebangt hat, sagte er ihr, was er wusste.

Nach jetzigem Kenntnisstand ist für die Öffentlichkeit noch nicht geklärt, ob ein Teil oder gar nichts an die Entführer gezahlt wurde. Sicher ist nur, dass die geforderte Summe von 200.000 US-Dollar trotz großer Anstrengungen nicht zusammenkam. Während der 48 Stunden Entführung kam es zu mehrmaligem telefonischen Kontakt und ebenfalls zu einem Lebenszeichen von Luis Carlos Núñez.

Währenddessen wurden Stimmen laut ein Gesetz auf den Weg zu bringen, der es Privatpersonen untersagt, auf solche Verhandlungen einzugehen, da dies ein Nachahmungseffekt mit sich bringen könnte.

Ob Núñez nun mit Teilen einer Beute des 2008 getöteten Valdecir Pinheiro sein Bestattungsinstitut aufbaute was u.a. zwei Zweigstellen hat, ist noch nicht klar.

(Wochenblatt / Hoy)

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