“Untreue“ Hausangestellte stiehlt 80 Millionen Guaranies

Asunción: Eine Hausangestellte, die 80 Millionen Guaranies gestohlen hat, wurde festgenommen. Jedoch stellten die Ermittler nur eine Summe von 22 Millionen Gs. bei der Täterin sicher.

Die Verhaftete arbeitete als Hausangestellte im Haus von Maria Magdalena Rojas (41), aber das Geld wurde dem Vater, Alberto Rojas (85), gestohlen. Es soll sich um seine langfristigen Ersparnisse handeln.

Der Diebstahl ereignete sich im Stadtviertel Zeballos Cue. Die Frau kam täglich, um im Haus zu putzen und hatte Zugang zu allen Räumlichkeiten. Ein Schlüsselbund ging verloren und die Täterin fand ihn zufällig, wodurch sie Zugang zu dem Geld bekam. Systematisch stahl sie immer wieder kleine Mengen in Form von 100.000 Guaranies-Scheinen, um schließlich die Summe von 80 Millionen Gs. zu erlangen, obwohl bei einer Hausdurchsuchung der Hausangestellten nur 22 Millionen Gs. gefunden wurden.

Die Täterin sagte aus, dass sie seit November letzten Jahres begonnen habe, das Geld zu stehlen und behauptete weiter, dass ihre Tochter im Begriff gewesen sei, 15 Jahre alt zu werden. Dies würde hohe Ausgaben verursachen und deshalb sei das Geld für deren Finanzierung vorgesehen gewesen, so ein Polizeisprecher.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu ““Untreue“ Hausangestellte stiehlt 80 Millionen Guaranies

  1. Aus solchen Gründen würde ich niemals eine Hausangestellte wollen. In wenigsten 70 % aller Fälle, die mir bekannt sind, wurden die Eigentümer von ihren Hausangestellten bestohlen. Warum aber auch benötigt man in einem Normalhaushalt Hausangestellte? Hat der Ehemann zwei „linke Hände“ oder ist er stinkfaul und warum sollte die Ehefrau nicht in der Lage sein, den Haushalt in Schuß zu halten? Etwas anderes mag es mit einem Hilfsgärtner sein, wenn das Grundstück zu groß ist. Aber nur dann.

    1. Warum man in einem Normalhaushalt Hausangestellte benoetigt?
      Weil der Paraguayische Macho auf gar keinen Fall im Haushalt mithilft – Sache der Frauen.
      Da nun aber sehr viele Ehefrauen mittlerweile Vollzeit arbeiten, koennen diese verstaendlicherweise nicht sich auch noch drum kuemmern. Zu zweit wuerde das gehen, aber weil der Macho das auf keinen Fall macht, muss eine Hausangestellte her.
      Aber es gibt auch reichlich Frauen, die nicht einen Finger krumm machen wollen. Da wird schon Kochen als herabwuerdigend und „schwere Arbeit“ gesehen. Sonntag mittags ist in einem Comedor in meiner Naehe Hochbetrieb.
      Und je besser das Einkommen, desto weniger wird im Haushalt gemacht. Eine Nachbarin von mir hat nie gearbeitet und lebt mit ihrem Escribano-Mann praechtig und hat Hausangestelle und Gaertner, damit Madame am Tag sich mit Freundinnen trifft und Telenovelas gucken kann.

      1. Vor allem Vollzeit arbeiten werden müssen, die Wirtschaft wird eifrigst mit Lobbyisten aller Art daran arbeiten. Darauf kann man (Geld) wetten. Ebenfalls wird die Wirtschaft mit moderner Gendertheorie und Gendermedien dafür sorgen, dass immer mehr Frauen keinen Finger mehr krumm machen wollen.
        Die Comedores, Schmuck, Schminke und Kleidungsindustrie jubelt, die Scheidungsindustrie steht schon am Start. Denn das Beispiel mit der Nachbarin und dem Escribano Mann ist zu konservativ. Wirtschaftlich richtig wäre, dass die Frau alleine lebt also Unterhalt braucht und der Mann eine eigene Wohnung. Dann braucht man nämlich doppelt so viele Angestellte, der Mann säuft eventuell mehr, weil auf der Suche nach neuer Freundin und die Frau gibt noch mehr Geld aus, weil kein störender Mann mehr da ist, der vielleicht sagt, dass es jetzt fürs erste genug ist.
        Man sieht wir sind auf einem guten Weg, aber noch ist viel zu tun…

        1. Auf Deutschland uebertragen, haben Sie natuerlich Recht.
          In Paraguay bin ich mir nicht ganz sicher, da spielen Faktoren wie miserable Bildung auch eine Rolle. Was nutzt es der Wirtschaft viele unqualifizierte Menschen zu haben ohne Geld zum Konsumieren?

          Tatsache ist, dass es heute „schick“ ist wenn Frauen sich „verwirklichen“ koennen. Das von mir erbrachte Beispiel ist tatsaechlich altmodisch. Das Ehepaar ist um die 60, Kinder aus dem Haus, sogar der Nachname des Mannes hat die Frau angenommen. Bei den Juengeren Paaren, wo die Frau eine Uniabschluss hat, ist das undenkbar.

          1. Deutschland und Paraguay kann man logisch betrachtet nicht vergleichen, aber die Wirtschaft und gemeint ist hier die global agierende, denkt nicht so. Hier gilt one size fits it all.
            Bei vielen unqualifizierten ohne Geld haben Sie auch recht, die nutzen langfristig niemanden, aber die globale Wirtschaft denkt nur kurzfristig. Daher Kredite, Kredite, Kredite, Rettungspakete, Entwicklungshilfe etc.. Die im Grunde wertlosen und aus der Luft geschöpften Targetsalden müssen dann rechtzeitig in gute Sachwerte umgeschichtet werden, die den Crash überstehen.
            Wenn man es genau nimmt, läuft es so ab und so gesehen, ergibt das ganze für mich Sinn.
            Ich glaube nicht, dass die paraguayos selbst auf die Idee kommen würden ein Frauenministerium einzuführen oder Licht am Tag, ein World Trade Center in Ciudad del Este, Superviadukt etc. Das sind Ideen, die von wo anders kommen.
            Wenn auch nur irgend möglich wird als nächstes auch ein TÜV für Autos eingeführt. Alles was irgendwie Geld bringt obwohl die Voraussetzungen dafür nicht da sind.

    2. Für was braucht man Haushaltsangestellte, eine ganz leichte Frage.Gründe gibt es viele!
      Der innere Schweinehund der Männer im Haushalt muss besiegt werden, das Schaft die Ehefrau nicht ,die Last der Hausarbeit liegt bei den Frau. Arbeitet sie,hat sie Kinder, bleibt einiges liegen.Das bisschen Haushalt macht sich nicht alleine!Die meisten sind zu faul ihren Arsch zu drehen,um die Hausarbeit zu machen.Dann ist die Hausangestellte auch ein Wohlstandsymbol.Ob sie den Mindestlohn bekommt oder nicht ist hier nicht die Frage,man hat eine Hausfee das ist wie das standesgemäße Auto vor der Tür!
      Die liebe Gattin wenn sie keine Böcke zu Melken hat last es sich gut gehen,Freundin,Freunde, Galan, Stecher!
      Ob die Hausangestellte nun 22 oder 80 Millionen Gs gestohlen hat ist schwer zu sagen hinterher kann man immer mehr angeben.
      Vielleicht zahlt die Versicherung!

  2. Mag ja stimmen was so alles kommentiert wurde. Aber es bleibt doch jedem selber überlassen, ob er sich eine Hausangestellte leistet oder nicht. Es ist nicht jedermanns Sache sich die Schürze umzubinden und Hand anzulegen. Lieber sich bedienen lassen als selbst tätig zu werden. Jeder soll es halten wie er mag. Klar wird man bestohlen oder zumindest fehlt manchmal etwas im Haushalt. Das kann schon vorkommen. Aber das sehe ich nicht so eng. Vielmehr als eine Lohnzuzahlung. Meiner langjährigen Hausangestellten habe ich zu einem zusätzlichen Einkommen verholfen und jetzt, da sie bereits etwas älter ist, die Arbeitszeit halbiert. Wenn mich jemand fragen würde (was eh keiner tut) ob ich sie noch einmal anstellen würde, bräuchte ich keine Minute um zu antworten. Nein, würde ich nicht sagen, sondern uneingeschränkt JA.

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