USA wollen Schmuggler hinter Gittern sehen

Asunción: Nach einem Treffen mit Regierungsvertretern vergangene Woche, sagte der US-Botschafter, Lee McClenny zur Presse, “dass man die Schmuggler fassen und hinter Gittern bringen müsse“.

Auch wenn McClenny nicht ausdrücklich von Zigarettenschmuggel sprach, so liegt der verdacht nah, dass er alle in einem Sack wirft. Dies wird immer wahrscheinlicher, wenn man sich an die Worte Abdo’s erinnert, der sagte, dass Paraguay sein Ansehen als Schmugglerland verliert, da der aktuelle Präsident kein Schmuggler ist.

Kleine Erfolge wurden laut McClenny schon vorgewiesen. Er beruft sich auf die Auslieferungen von in den USA gesuchten Straftätern, die sich im Dreiländereck der Geldwäsche schuldig gemacht haben sollen. Genau dieses Geschäft wird durch den Zigarettenschmuggel erst notwendig, denn man muss ja die riesigen Gewinne erst einmal als legal machen, bevor sie zur Terrorfinanzierung oder mehr eingesetzt werden können.

“Wir danken allen juristischen Institutionen im Land, deren Mühsal notwendig ist, um die Gruppen zu fassen, die die Gesundheit der Bevölkerung schädigen und internationale Gesetze brechen“, so McClenny.

Wochenblatt / 5días

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8 Kommentare zu “USA wollen Schmuggler hinter Gittern sehen

  1. Das Ansehen Paraguays. Wichtig! Doch nun geht es um Schmuggel seit Tagen. Wem nützt es? Tonnen von Drogen anderer „Art“ sind täglich unterwegs. Gibt es diese plötzlich nicht mehr, oder? Frage Erlaubt. Wenn sich ein Amerikanischer Politiker zu Wort meldet (egal wo) sind die Interessen des jeweiligen Landes meist von Untergeordnetem Überlegungen.

  2. da wird eine anstellung in einer paraguay zigarettenfabrik zum risiko, sollte ein mal ein verfahren in gang kommen kommt der arbeiter welche die zigaretten hergestellt hat hinter gitter , der chef wusste ja nicht das gerade diese zigaretten geschmuggelt werden.

    1. Es wird von „Schmuggel“ gesprochen! und das von einem Amerikanischen Botschafter! Sollten Botschafter der Anrainer Staaten dies tun, hörte sich dies verständlicher an, was (Zigaretten) betrifft. Immer die Frage stellen, „Wem nützt was“ Sollte es der Herr Botschafter bezwecken Arbeitsplätze zu vernichten?

  3. Es wäre ja nicht schlecht, würden die USA zuerst vor ihrer eigenen Tür kehren.
    Würden sie dem Schmuggel von Drogen aller Art in ihrem eigenen Land wirklich unterbinden, hätten die Geheimdienste von heute auf morgen keine Einkünfte mehr und könnten in anderen Staaten kein Unheil mehr anrichten.
    Es wäre auch interessant zu erfahren, warum nun plötzlich ausgerechnet der Schmuggel mit Zigaretten, immerhin einer legalen Droge, plötzlich derart im Fokus steht.
    Wovon wollen sie die Menschen ablenken?

  4. In den vereinigten Staaten werden Schmuggler eingesperrt oder sogar hingerchtet!
    Durch diese Vorgehen hat sich die Situation in den USA aber nicht verbessert!
    Ich vermute die USA wollen alleine den weltweiten Schmuggel kontrollieren wie bei der Walstreet, Atomprogramme usw

  5. „USA wollen Schmuggler hinter Gittern sehen“
    andersrum würde ein Schuh draus werden:
    …die Schmuggler wollen die USA hinter Gittern sehen, denk mal das wär auch sinnvoller? (zumindest für den Weltfrieden)

  6. Leute, der „Wert des Dollar“ muss erhalten werden! Dazu muss man auch mal ein paar Nebelkerzen werfen. Ohne Öl (Petrodollar) und Schmuggler bzw. Drogenbarone, die jeweils Dollar erfordern, wäre das FED längst Geschichte und damit der Dollar. Denkt mal darüber nach, falls ihr so viel von „Geld“ — ich schreibe das in Gänsefüßchen, weil der Dollar längst kein Geld, sondern nur noch Währung ist — versteht und das auch erfassen könnt.

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