Verdammt dicke Luft

Asunción: Die Waldbrände vermengt mit dem Nordwind sorgten dafür, dass die Luft in der Hauptstadt die Sicht eintrübt. Gesundheitliche Schäden sind nicht ausgeschlossen.

Die anhaltenden Waldbrände im Norden des Chaco und der starke Nordwind brachten ab dem heutigen Montagmittag dicke Luft nach Asunción.

Diverse Organisationen befürworten einen Nationalen Notstand auszurufen, da die hohe Konzentration von Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Staubpartikeln die Atmung erschwert, ganz besonders bei Asthmatikern und Personen mit chronischer Bronchitis.

Das folgende Video lässt erahnen welche Rauch- und Qualmwolke rund 800 km in Richtung Asunción unterwegs war.

Wochenblatt / La Nación

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4 Kommentare zu “Verdammt dicke Luft

  1. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Nun so sieht das im Sommer fuer gewoehnlich im ganzen Chaco aus. Nichts neues. Die Chinesen laufen in ihren Staedten mit Mundschutz den ganzen Tag rum denn da ist die Luft immer so dick – dank des Verkehrs. Man kann es ihnen also nicht verdenken dass man die Dieselfahrzeuge und schlicht alle Verbrennungsmotoren weg haben will und ganz auf Elektroautos setzt.
    Ich meine, die ersten Autos waren ja Elektrofahrzeuge – vor allem wurden die „fuer Frauen“ angepriesen, da man bei denen nicht lange die Stange drehen musste um die anzulassen.
    Danach starbt die Elektrotechnologie dank der Oelindustrie und taucht heute wieder auf wegen der geradezu giftigen stickigen Luft aus den Auspuffen in den Staedten.
    Ich wuerde allerdings mehr auf Hydrogenautos setzen anstatt pur Batterieautos denn wo will man die Mengen an Batteriematerialien herbekommen? Vielleicht stellt man irgendwann 50 lead-acid Batterien (gewoehnliche Autobatterien) in Serie zusammen anstatt die teuren Li-ion Batterien – das sollte billiger kommen. Nur wie lange Batterien im heissen Chaco halten wuerden bzw wie oft so eine Karre Feuer faengt durch den paraguascho als „asi no ma‘ trinca-trinca“ Mechaniker, das ist eine ganz andere Geschichte.
    Solch dichte Rauchwolken atmet man gewoehnlich im Chaco wochenlang ein und erwartet jedesmal dass jede Stunde die Feuerwalze einem ueberrollen koennte.

  2. Und was unternimmt die Regierung um die Brände endlich zu löschen? Im Grunde nicht viel bis nichts. Nur dummes Geschwafel, wie immer.

  3. Interessante Info. Das war mir bisher auch nicht bekannt, daß die Menschen im Chaco jedes Jahr unter wochenlangen Rauchentwicklungen leiden müssen. Ist ja furchtbar. Wie halten die Menschen das dort überhaupt aus und unter welchen gesundheitlichen Langzeitfolgen müssen sie dort leiden? Wenn das jedes Jahr so im Chaco ist, dann ist doch auch klar, daß dies NUR aufgrund von Brandstiftungen der Fall sein kann. Ist bekannt, wer die Brandstifter sind – Mennoniten oder Paraguayer? Oder anders herum gefragt, wessen Ländereien sind davon am meisten betroffen?

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