Verunglückter Soldat starb vergangene Nacht

Asunción: Gegen 22:10 Uhr des gestrigen Mittwochs erlag der aus Carapeguá stammende Heeres-Feldwebel seinen schweren Verletzungen. Zuvor amputierte man ihm noch ein Bein, in der Hoffnung er würde den Unfall überleben.

Als der 23-jährige Óscar Giménez auf den Lastenkran steigen musste, um eine Fahne in 20 m Höhe zu demontieren, versammelten sich mehrere Kameraden und filmten den Vorgang, ohne zu wissen, was auf zu sehen bekommen. Trotz größter Anstrengungen der Ärzte erlag er seinen schweren Verletzungen im Militärkrankenhaus, wo er in ein künstliches Koma verletzt wurde.

Die Familie, die ihren Sohn gerne begraben möchte, kündigte an, danach Erklärungen einfordern zu wollen, wie es dazu kommen konnte. Eine interne Untersuchung soll außerdem Verantwortungen klären in Bezug auf Wartung und Befehlsgewalt.

Heereskommandant General Juan José Casaccia versprach öffentlich eine Entschädigung sowie eine monatliche Pension für die Eltern in die Wege leiten zu wollen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass das Heereskommando Aufgaben wie diese zukünftig auslagert, wenn kein geeignetes Gerät vorhanden ist. Eines ist sicher, der Unfall wäre vermeidbar gewesen und anscheinend ist das allen Beteiligten klar.

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu “Verunglückter Soldat starb vergangene Nacht

  1. Vor allem wäre auch zu klären, ob dieser Feldwebel freiwillig oder auf Befehl diesen Fahnenmast erklimmen mußte. In Friedenszeiten kann es nicht angehen, daß ein Soldat für eine solche akrobatische Aufgabe abkommandiert wird.

  2. Unglaublich traurig dass so ein junger Mensch wegen einer beschissenen Fahne sterben musste?

  3. Mein Beileid der Familie
    Warum musste dieser junge Mann so Sinnlos sterben. Es gibt doch für alles Geräte und Hilfsmittel.
    Wo war die Arbeitsschutzkleidung welcher Vollpfosten hat den Jungen da so hoch geschickt.
    Unverständlich!