Verwandte von Colorado Politiker besetzen Land

Santaní: In dem Gebiet von Santa Ana, Departement San Pedro, soll es eine illegale Landbesetzung von Privateigentum geben, bei der die Verwandten des Colorado Politikers Fredy D’Ecclesiis ihre Finger im Spiel haben könnten.

Die betroffenen 10 Familien berichten, dass Betina Vera und Carolin Vera D’Ecclesiis, die letztgenannte ist die Schwägerin des Politikers, unerlaubt ihr Eigentum betreten hätten. Im Zuge dessen wurden die Gemeindearbeiter von Santaní mit aktiviert, setzten neue Pfosten und zäunten eine Fläche von rund 250 Hektar komplett neu ein. Seit Jahrzehnten befinden sich die betroffenen 10 Familien schon auf dem Grundstück. Die ausgestellten Dokumente belegen auch, dass sie die rechtmäßigen Besitzer sind.

„Meine Angehörigen und ich haben einen Titel über 150 Hektar. Nun wurden unsere Zäune zerstört und das Eigentum geändert. Wir wissen nicht mehr, was wir tun sollen, weil die Behörden uns ignorieren“, klagte eine Betroffene, Sonia Smheling. Chacho Gavilan, ein weiterer Leidtragender, erklärte, sie alle würden sich rechtlich verteidigen. „Teilweise bis zu 50 Jahre leben wir hier rechtmäßig, aber anscheinend machen Beamte vom Indert Ausnahmen und übertragen Landtitel an Leute, die eine politische Unterstützung haben“, erklärte er.

Sandra Ledesma, Staatsanwältin, sagte, es seien insgesamt sieben Anzeigen über den Fall eingegangen. Im Zuge dessen wären Berichte vom Nationalen Institut für ländliche Entwicklung und Land (Indert) angefordert worden.

Der Politiker bestritt, dass er in die Angelegenheit verwickelt sei, seine Verwandten konnten zu einer Stellungnahme nicht erreicht werden. Die Betroffenen wollen ihre Felder verteidigen und planen eine Demonstration in der Gegend.

Quelle: Ultima Hora

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.