Verantwortungslosigkeit der Eigentümer

Juan León Mallorquin: Es zeigt sich wieder einmal die Verantwortungslosigkeit einzelner, die aber alle gefährden kann, in vielerlei Hinsicht. Das folgende Beispiel ist nur exemplarisch für Tausende andere im Land.

Zum Glück gibt es in Juan León Mallorquin noch aufmerksame Nachbarn, die sich bei der Gemeinde über verwahrloste Grundstücke beschwerten. Das Unkraut wuchert nur so vor sich hin. Nun greift die Gemeindeverwaltung durch. Das Sekretariat für Umwelt, Seam, hat ein Büro in dem Ort, dessen Leiter ist Victor Carballo.

Er berichtete, dass es täglich Beschwerden von Anwohnern gäbe, weil auf unbebauten Grundstücken oder bei unbewohnten Häusern das Unkraut über Hand nähme. Schlangen wurden schon gesichtet, aber auf solchen Arealen herrschen auch ideale Bedingungen für eine Mückenzucht.

Nach Eingang der Beschwerde werden die Eigentümer benachrichtigt und haben drei Tage Zeit, für Abhilfe zu sorgen. „Wir reden mit den Besitzern der Grundstücke und erklären ihnen, dass eine Zusammenarbeit vonnöten ist. Unkraut kann Dengue auslösen, es produziert weiteres Ungeziefer und ist ein Versteck für Kriminelle. Wenn wir das ihnen sagen, hilft es meistens, wenn nicht übernimmt die Gemeinde die Säuberung und verlangt eine Gebühr dafür. Hinzu kommt eine saftige Geldstrafe“, betonte Carballo.

Kein Einzelfall, er kann überall in Paraguay auftreten, auch Deutsche waren schon betroffen. In Melgarejo, Guairá, geht die Gemeinde bei Anzeigen gegen verwilderte Grundstücke ebenfalls rigoros vor. Eine deutsche Eigentümerin hatte ihr Anwesen vernachlässigt und die Seam schritt ein.

Quelle: ABC Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

8 Kommentare zu “Verantwortungslosigkeit der Eigentümer

  1. Es ist alles recht gut und schön aber mir muss jetzt nur einer sagen was ist auf der Costa Nera oder am Strasserand wo die Leute den Müll entsorgen keiner macht was keiner straft und da ist die Denge genauso wo sie gezüchtet werden und noch viel mehr als ein verwildertes Grundstück wiso fängt Mann da nicht zu strafen Ann wenn wer Sachen aus Busse Autos und und und rauswirft das würde der Anfang vom denken der Leute anregen

    1. wat geht die leute an dat et auf’m land von jemand unkraut und schlangen gibt??? vielleicht mag der besitzer unkraut und schlangen? wenn sie schlangen nicht moegen dann sollen die nicht aufs grundstueck, aber so laesst et sich schlechter klauen und pluendern…

      1. In Paraguay gibt es zahlreiche Giftschlangen und anders Ungeziefer. Was es nicht gibt sind grüne Politiker, öko-lesben oder Umwelt-emanzen. Daraus folgt, daß die Gesetze recht klar definiert sind und der Paraguayer im allgemeinen jede Schlange sofort tötet.

        Es gibt auch 0% Nachsicht bei verwilderten Grundstücken, da oben genannte Umstände jedes Jahr hier Menschen, besonders auch Kindern, das Leben kosten.

        Wer sein Grundstück in der Stadt oder im Ort hat, der hat das Gras kurz, und das Gebüsch sauber zu halten.
        Tut einer das nicht, dann macht es (nach Anzeige) die Gemeinde und stellt eine entsprechende Rechnung. Wird diese nicht bezahlt, fällt das Grundstück nach 2-3 Jahre (ca) an die Gemeinde.

        Wer also plant sich hier in Grundstück zu kaufen und in ein paar Jahren dann zu kommen, der muß einen Aufpasser für das Grundstück bezahlen, welcher es betreut. Andernfalls kann es zu Problemen kommen.

        1. bevor sich diese privateigentum nicht respektierenden kommunisten vom staat beschweren und leute bestrafen weil sie mit ihren eigentum machen wat sie wollen. sollten sie sich mal um ihre strassenraender, flussufer, sumpf, wald ,nationalpark und so weiter kuemmern, mal dat gestruepp wegmachen, trocken legen, abroden, abfackeln, zubetonieren, denn da gibbet auch ganz viel ungeziefer, dat da rauskriecht und mensch und haustier gefaehrdet

  2. Die tägliche Müllverbrennung von Plastik, Glas, Bierdosen und E-Lampen bei Dämmerungseinbruch um sich die 20 Mil für Brahma zu sparen hält die Tigermücke fern. Logisch, so stirbt man nicht an Dengue…

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .