Verwandte von Covid-19-Verstorbenen aus dem Gesundheitssektor sollen deren Position übernehmen

Asunción: Ein kontroverses Projekt wird diese Woche in der Abgeordnetenkammer vorgestellt. Es geht darum, einem direkten Verwandten des Gesundheitspersonals, das an Covid-19 stirbt, zu erlauben, die vakante Position einzunehmen.

Das Projekt, das die Artikel 15, 25, 27 und 35 des Gesetzes Nr. 1626/2000 “über die öffentliche Funktion“ vorübergehend ändert und besondere Maßnahmen für den Fall des Todes eines Angestellten aus dem Gesundheitssektor festlegt, das von der Covid-19-Pandemie oder dem Coronavirus betroffen ist, wird vorgestellt von den Abgeordneten Edgar Ortíz, Enrique Mineur, Raúl Latorre sowie Basilio Núñez.

Die Vorschriften sehen Solidarität mit dem Gesundheitspersonal vor, unabhängig von seiner Konfession, sowohl mit dem ernannten als auch mit dem im Rahmen von Verträgen mit einem Laufzeitdatum verbundenen Personal, das ein tödliches Opfer der Covid-19-Pandemie ist. So soll ein Familienmitglied mit einem höheren Grad der Verwandtschaft (Kinder und/oder Ehepartner) mit dem gleichen oder einem ähnlichen Gehalt gemäß Personalanhang oder Arbeitsvertrag auf die öffentliche Funktion zugreifen können.

Sobald das Gesetz in Kraft getreten ist, muss die Exekutivgewalt dieses Gesetz innerhalb von 30 Tagen nach seiner Verkündung regeln.

Wochenblatt / El Nacional / Twitter

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

7 Kommentare zu “Verwandte von Covid-19-Verstorbenen aus dem Gesundheitssektor sollen deren Position übernehmen

  1. Ausgezeichneter Vorschlag. Könnte von mir stammen. Wieder wichtige und dringende Gesetze durch den Senat gewunken und Peanut(z)problemchen des Paragaus müssen warten. Arzt stirbt, Schwester (Krankenschwester) übernimmt seinen Job. Ja, die kann das. Ist doch alles logisch hier.

  2. Ist so eine Art Quotenregelung aus der EU abgekupfert. Dort spielt eine entsprechnede Qualifikation auch keine Rolle.
    Dann werden die Leute halt von einem Tomatenbauern behandelt. Schlimmer als von einem Arzt, der sich hier selbst die zweite Dosis mit einem anderem „Impfstoff“ verabreicht, kann es ja nun wirklich nicht mehr werden.

  3. Entweder wird jetzt in Paraguay schon der Beruf auf die Kinder vererbt oder man gibt hier zu dass oeffentliche Posten sowieso nur Gefallenserweise sind fuer die Linientreue der jeweiligen Sippe.
    Deswegen werden auch die Witwen von Politikern in Senats- oder Abgeordnetenpositionen gehievt wie im Fall des verunglueckten Landwirtschaftsministers.
    Es kann offenbar nicht sein dass jemand vom Amte wegstirbt ohne seine Parteibelohnung ganz kassiert zu haben. Das gehoert sich aber garnicht dass der Herrgott dieser Politmafia so einen Strich durch die Rechnung macht.
    Also offensichtlicher gehts schon nicht mehr dass die Hinterbliebenschaft sich jetzt das Gehalt des Guenstlings krallen darf.
    Wenn mein Verwandter als Arzt nun verstirbt so darf ich mich an seiner statt als hauptberuflicher Huehnerzuechter wohl an den Operationstisch stellen. Ich warte nur drauf dass monosapiens mir dann unters Messer kommt.
    Doktor ist schliesslich Doktor – egal ob Doktor der Philosophie oder Doktor der Medizin. Schliesslich braucht man ja als Bauminister nicht unbedingt einen Bauingenieur sondern ein Pfaffe tuts auch. Zur Not tun’s allemal die Bohorques auch, egal ob Bruno, Omar oder Karma, oder wie sie alle heissen moegen.
    Schliesslich wurde schon mal ein Huehnerzuechter 1933 zum Reichsfuehrer SS ernannt – zu not tun’s auch seine Verwandten wenn diesem was passiert.
    https://www.storch-heinar.de/news/heinars-ahnenforschung-enthuellt-huehnerzuechter-himmler-und-die-ns-storchbeinpropaganda.html
    „Zur Sache, also: Es muss sich in den 1940ern ganz nach Heinars Geschmack zugetragen haben. Heinrich Himmlers Schnapsidee, Heinars störchische Ahnen zu Propaganda-Lastvögeln umzufunktionieren, wurde flugs zur absoluten Chef- und natürlich Reichsgeheimsache erklärt. Klar! Denn wenn der „Plan“ des ehemaligen Hühnerzüchters und damaligen SS- und Polizeichef Himmler aufgegangen wäre (es kamen dann leider militärische Niederlagen und auch das Ende des „Dritten Reiches“ dazwischen), hätten die Störche auf ihrem jährlichen Vogelzug nach Afrika an ihren Beinen einfach tonnenweise Nazi-Flugblätter mitgenommen und diese den geneigten Buren und Eingeborenen vor die Füße flattern lassen. Für die großtoitsche Idio.., äh Ideologie, versteht sich.
    Ein Witz? Keineswegs! Himmlers „Ahnenerbe“-Institut (genauer: Dr. Ernst Schäfer, promovierter Ornithologe und im Institut für Innenasien-Forschung zuständig) musste also tatsächlich richtig loslegen, um Heini Himmlers Storchenbomber startklar zu machen.
    Warum hatte sich SS-Himmler nur diese Flausen also in den Kopf gesetzt? Eine bloße praktische Überlegung eines pragmatischen Hühnerliebhabers, oder doch eine logische Konsequenz der Nazi-Ideologie? Auch darauf haben die Recherchen eine Antwort gefunden. Es „ist nicht auszuschließen, dass weitere Begründungen [für den Storchen-Einsatz; d. Red.] aus Himmlers germanozentrisches Weltbild resultierten. Denn der Storch ist in der nordischen Mythologie nicht nur (neben dem Eichhörnchen und dem Rotkehlchen) einer der Begleiter Donars (bzw. Thors), der als einer der höchsten Götter des germanischen Pantheons dank seiner Stärke die (nordischen) Menschen gegen Unbill verteidigte. Zudem handelte es sich bei den Störchen um die `größten Zug-Vögel aller Zonen´; sie waren mithin nicht nur mythologisch der germanischen Gottheit Donar sehr nahe, sondern als `GRÖZVAZ´e auch phonetisch dem `GRÖFAZ´.“
    Verständlich auch, dass sich Himmler vor diesem Hintergrund nicht mit diesen negativen Miesmacher-Ergebnissen der Wissenschaft abspeisen ließ!“

  4. Wir leben in einem idiotensystem oder so wie ich es nenne konzernsozialismus. Das einzig entscheidende ist der konsum. Es brauchen also die gehalt, die fleissig ausgeben. Das sind eben zumeist nicht intelligente sondern genau die anderen. Daher auch sitzen so viele unfähige männer mit ihren quotenfrauen in den positionen und deshalb auch das kunden holen per asyl. Dem konzern ist es egal wer einkauft, es soll nur viel eingekauft werden und steuern zahlen die ja auch nur sehr wenig. Funktionieren tut das ganze nur, weil der staat mit amigos hilft. Die meisten unternehmer und manager sind genau wie beamte, sprechen aber den ganzen tag von leistung, können und wissen.
    Solange noch geld gedruckt werden und irgendwie wachstum generiert werden kann, geht es auch noch. Aber es sieht schon sehr wolkig aus.

    1. Der Konzernsozialismus wurde von Mussolini begruendet als Gremiensozialismus – das nannte er dann Faschismus italienischer Art. Peron aus Argentinien war begeistert und hat das versucht zu kopieren. Mit „argentinischem“ Resultat.
      Der italienische Faschismus war ein Sozialismus der Syndikaten – also so ne art von Gewerkschaftsfaschismus. Durchaus ein Mix aus DDR und Nazi. In wirklichkeit unterscheidet sich der Faschismus wenig von den Kommunisten und Nazis sondern integriert immer Elemente von beiden.
      Nationalsozialismus und jeglicher Faschismus ist immer ein Gemisch aus Links und Rechts. In keinem Fall kann man den Faschismus oder NSDAP als „rechts“ ansehen denn die waren genausosehr links wie rechts.
      Desweiteren war der italienische Faschismus ein Korporativensozialismus, so funktionierte dessen Wirtschaftssystem.
      Gerade dieses was der Abdo da will ist hoechst gefaehrlich da man dann Volksschulabbrecher in chemische Laboratorien setzt wo sie dann Medikamente produzieren.
      So uebrigens funktionieren die Mennonitenkolonien auch – man setzt voll auf Herdenintelligenz und vertraut auf die privaten Konzernsteuern die man jedem Buerger zwangsweise abknoepft. Mit diesen Geldern erkauft man sich eben Einfluss und der Karren laeuft weiter.
      Die Mennonitenkooperativen funktionieren in Wirklichkeit im Korporationssozialismus, aehnlich wie der paraguayische Staat. Solange das Christentum die Leute halbwegs ehrlich haelt, funktioniert es halbwegs leidlich.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.