Viel Wind, kein Strom

Asunción: Man könnte es als allgemeine mathematische Ableitung ansehen: Viel Wind, kein Strom, zumindest für Paraguay. Tausende sitzen im Moment wieder im Dunkeln. Die ANDE ist anderer Ansicht.

Der staatliche Stromversorger ANDE erklärte, es gäbe nur einzelne Reklamationen über Stromausfälle, weil keine Hochspannungsleitung betroffen sei.

Villa Elisa, Lambaré sowie die Stadtviertel der Hauptstadt San Vicente und Palomar sind betroffen. Jorge Gamarra, Leiter für den Vertrieb der ANDE, ist mal wieder schwer gefragt. Er betonte, nur einzelne Bereiche wären betroffen, aber alle Beschwerden müssten erst noch ausgewertet werden. „Wir hatten starke Winde, deshalb vermuten wir, dass es nur lose Drähte sind. Das wissen wir aber erst, wenn die Mitarbeiter dies bestätigen“, sagte Gamarra.

Mittlerweile sind aber ebenfalls Tausende Nutzer der ANDE in Caaguazú, Paso Yobai und der Kolonie Independencia ohne Strom. Anscheinend ist die Ursache auch nur auf lose Drähte zurückzuführen.

Es könnte wohl noch schlimmer kommen, denn die Unwetterfront von 18:41 Uhr aus der Meteorologiebehörde wurde weiterhin bestätigt, mittlerweile sind 11 Departements betroffen.

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3 Kommentare zu “Viel Wind, kein Strom

  1. Die haben den Strom wohl abgestellt damit heute die Leute nicht gegen die ungewuenschte Verfassungsaenderung demonstrieren koennen……. Auch so kann man eine undemokratische Wiederwahl von Cartes erlangen…. Strom weg….Demonstranden weg….Demokratie auch gleich weg….

  2. Die ANDE ist und bleibt eben eine „windige Gesellschaft“. Vermutlich werden noch unsere Enkel das gleiche Problem in Paraguay zu tragen haben.Die meisten Probleme in Paraguay sind nicht technischer Natur, sondern menschlicher Natur. Technik könnte man erneuern, modernisieren oder austauschen. Aber Menschen…..?

  3. Hochspannungsnetze heißen nicht nur so, weil höhere Spannung weniger Transportverlust „erzeugt“, sondern weil die Masten auch höher als die Bäume sind.
    Obwohl die Europäer nicht zu faul sind ihre Bäume zu schneiden, sonst werden sie durch die Stadtverwaltung auf dessen Kosten geschnitten, vergraben sie die Stromnetze, jedenfalls im Stadtnetz. Höchste Zeit für diese „Erfindung“ auch in Paraguay.

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