Villarrica nimmt keine Abfälle mehr an

Villarrica: Der Gemeinderat von der Hauptstadt aus Guairá sanktionierte eine Verordnung und leitet damit die ersten Schritte ein, um keine Abfälle mehr aus anderen Bezirken anzunehmen.

In erster Linie hat ein Abfallentsorgungsunternehmen aus Coronel Oviedo den gesammelten Müll nach Villarrica gebracht, was in Kürze wohl zu einem Zusammenbruch der Deponie geführt hätte.

Die Stadträte stimmten einstimmig für die Aufhebung der Resolution. Der Beschluss ist sicherlich auch politisch motiviert.

Die städtische Mülldeponie in Villarrica hat das Unternehmen “Recolectora Ecologica de Residus SA“ unter sich. Der Bürgermeister von Luque, Carlos Echeverria, ist der Firmenbesitzer. Für Coronel Oviedo hat das Unternehmen eine Konzession zur Abfallentsorgung bis zum Jahre 2027. Bis 2017 führte man in Villarrica ebenfalls die gleiche Dienstleistung durch, jedoch wurde der Vertrag nicht verlängert.

Im Zuge dessen übertrug die Gemeindeverwaltung 2011 auch die Rechte an der Mülldeponie. Das geschah unter der Verwaltung des ehemaligen Bürgermeisters Dario Ortellado, Bruder von dem Abgeordneten Fernando Ortellado. Damals wurde die Konzession für die Abfallentsorgung an das Unternehmen “Recolectora Ecologica de Residus SA“ für fünf Jahre und sechs Monate erteilt, mit der Aussicht, diese Konzession auf 15 Jahre auszuweiten.

Gustavo Navarro, derzeitiger Bürgermeister von Villarrica, verlängerte aber die Konzession nicht und beschloss, der Firma Vimax SA, die Ángel Villalba leitet, den Auftrag für die Müllentsorgung zu erteilen.

Die Vertragslaufzeit beträgt 10 Jahre. Jedoch muss Vimax SA rund 80 Millionen Guaranies pro Tonne Abfall für die Entsorgung auf der Deponie an “Recolectora Ecologica de Residus SA“ bezahlen, denn der 2011 geschlossene Vertrag für die Lagerung der Abfälle hat noch Gültigkeit, bis die Gemeinde einen eigenen Abladeplatz für Müll errichtet.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Villarrica nimmt keine Abfälle mehr an

  1. Auf den Gedanken moderne Kehrichtverbrennungsanlagen zu bauen ist noch keiner gekommen. Was hier alles vergraben wird tut der Umwelt sicher gut und gibt dem Wasser den Quellfrischen Geschmack.

  2. Ahh, ich wollte dies auch schon schreiben, aber Müllverbrennung ist bei den Paraguayern was ganz anderes als in westichen Gefilden
    .(Schwelbrände in Niedrigteperaturbereich)
    Mit hohen Temperaturen verbrannt, könnte man daraus noch Energie gewinnen und das Volumen wär verschwindend klein! Aber wen interessierts im Land der Ignoranten…

  3. 80 mio pro tonne ??? hab ich mich da verlesen oder pfeift mein schwein gerade ??? ich nehm die hälfte, dafür könnens den müll gerne bei mir am Campo abladen, ich bau mir einen hochofen und jage das ganze zeug „umweltschonend“ in die luft damit jeder was davon hat, aber hauptsache mein bankkonto freut sich *hehe*

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