Vorsicht beim Geldabheben

Asunción: Die Überfälle, die letzte Woche am Montag in Caacupé verübt wurden, am Mittwoch in Tobatí, wo einem Unternehmer70 Millionen Guaranies gestohlen wurden, nachdem er das Geld von einer Bank abgehoben hatte und derjenige, der am vergangenen Donnerstag mit dem Tod eines Verbrechers endete, hatten alle das gleiche Verbrechensmuster.

Der erste Fall wurde vor einer Woche verifiziert, als ein junger Mann mit seiner Schwester 100 Millionen Guaranies von einer Bank in Caacupé abhob. Zwei Banditen folgten ihnen auf einem Motorrad und feuerten Schüsse ab, überwältigten beide und raubten das Geld.

Im zweiten Fall löste ein Kaufmann in Tobatí ihren Scheck über 70 Millionen Gs. ein. Als er die Bank verließ, jagten ihn zwei Banditen, feuerten ebenfalls Schüsse aus einer Waffe ab und raubten dann das gesamte Geld.

Der dritte Überfall ereignete sich in Asunción, in dem berüchtigten Fall, in dem ein Mann und sein Sohn von zwei Banditen angegriffen wurde, die mit einer Schusswaffe in der Hand versuchten, das Geld zu stehlen, das sie gerade von einer Bank abgehoben hatten. In diesem Fall konnte der Raub vereitelt werden, weil einer der Kriminellen zu Tode kam, nachdem er überfahren wurde, während der andere Bandit schwere Verletzungen erlitt.

Die drei Episoden, die in ihrer Vorgehensweise ähneln, haben die Polizei alarmiert, da es sich um Überfälle handelt, die zu dieser Jahreszeit eine zunehmende Häufigkeit aufweisen.

Weihnachtsgelder, Einzahlungen und Auszahlungen von Unternehmen, die größere Geldbeträge beinhalten, sind jetzt häufiger an der Tagesordnung. Aber vor allem die Art und Weise ist erstaunlich, wie die Kriminellen ihre Informationen erhalten, um zu wissen, wer das Geld abhebt, wie viel es ist und wohin es schließlich gebracht wird.

Diese Art von Übergriffen, die in Argentinien als “Salidera“ bekannt sind, gibt es seit Jahren im Land. Dabei stellen sich mehrere Fragen: Wer gibt die Daten weiter? Bankangestellte oder Wachpersonal? Untreue Mitarbeiter von Unternehmen, die die Operationen durchführen? Zu viel Präzision im Umgang mit dieser Schlüsselinformation lässt keinen Zweifel daran, dass diese Überfälle kein Zufall sind.

Wochenblatt / Hoy / Beitragsbild Archiv

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7 Kommentare zu “Vorsicht beim Geldabheben

  1. Reichsbaron Abramowitsch van Witzleben-Elensky

    Niemand gibt die Daten weiter. In Paraguay kennt so quasi jeder jeden. Jeder weiß in etwas wem jedes Geschäft gehört. Überlegen sie mal wie sie das anstellen würden. Es bedarf nicht mal eines Insiders.
    Sie spähen eine Person aus die der Besitzer eines Gucchi Ladens ist. Oder sie suchen sich ein Geschäft mit vielen Mitarbeitern und folgen dem Eigentümer oder Zahlmeister des Etablissements. Sie wissen daß bei 10 Mitarbeitern in etwa der Lohn bei 10 x 2.5 Millionen Guaranies sein wird. Das macht 25 Millionen PYG. Sie folgen dann am Monatsende dem Boss des MacDonalds Franchise Halters und warten vor der Bank auf der anderen Straßenseite bis der noble Herr aus der Bank spaziert. Dann folgen sie ihm und der Schisser macht sich in die Hose bei den ersten Schüssen und tritt wie wild auf die Bremsen. Dann hat man das Geld.
    Das Problem ist wohl die chronische Feigheit des Paraguayers der sich sofort in die Hosen macht wenn er schon nur Schüsse hört. Das ist mir immer ein Rätsel wie um alles in der Welt ein Motorradfahrer einen Autofahrer zum stehen bekommt. Der Autofahrer braucht ja nur hastig links drehen wenn neben ihm von einem Motorrad herab eine Waffe auf ihm gerichtet ist. Sofort stürzten die Motorradfahrer und das Auto entkommt. Wie kann es sein daß ein Motorrad ein Auto zum stehen bekommt.
    Ein Deutscher oder Mennonit würde sofort aufs Gas drücken oder das Mofa rammen wie eben in dem einen Fall. Die Leute einfach nur überfahren und der Spaß ist vorbei. Sind die Paraguayer komplette Angsthasen und Feiglinge? Es scheint fast so. Eine Kugel aus einem 38ger Revolver könnte sogar in der Autotür steckenbleiben feuert jemand durch die Tür. Garantiert bleibt die 38ger SPL irgendwo stecken feuern die Kriminellen von Hinten auf das Auto – Kofferraumblech und 2 Autositze hielten sicherlich die Kugel auf. Wird auf dich von vorne des Autos gezielt dann duck dich hinters Steuer so tief wie möglich und versuch so weiterzufahren. Das Auto hat im hinteren Motorraum Blech und dann kommt eine Menge Plastik das die Kugel durchaus stoppen kann. Notfalls halte man den Kriminellen die Lutherbibel entgegen denn die ist meistens so dick daß sie sogar 9mm Luger Kugeln bedeutend abbremst und eine 38 SPL dürfte im Kladden vom Luther steckenbleiben. Der Koran hilft nicht denn ich durchschoß mal einen Bertelsmann Koran mit dem 22 LR Gewehr wo die Kugeln glatt durchgingen. Da lobt man sich doch den Totschläger von Luther.
    Es gibt keinen Grund daß ein Autofahrer vor einem Motorradfahrer anhalten muß wenn vom Motorrad auf das Auto geschossen wird. Es sei denn die meisten Paraguayer sind extrem feige und Cobardes. Nur Feigheit ist die Erklärung wenn ein Krimineller auf dem Mofa ein fahrendes Auto schafft anzuhalten.
    Wissen sie wie schwer es ist von einem fahrenden Motorrad auf ein anderes fahrendes Objekt zu schießen und das auch noch zu treffen bzw nochmals nur den 30 cm Quadrat Fahrersitz zu treffen. Das ist fast unmöglich. Bewegung ist des Autofahrers bester Freund und zwar je mehr Geschwindigkeit umso besser. Probieren sie’s mal aus in einem “echten” online multiplayer Kriegsspiel wie Post Scriptum. Um ein fahrendes Objekt wie einen Kübelwagen oder Jeep oder Wehrmachtsgespann zu treffen bedarf es einer Salve von 30 Schuß um eventuell den Fahrer einmal mit 1 bis maximal 4 Kugeln wirklich zu treffen. Und die Kriminellen in Paraguay haben keine Militärausbildung noch vollautomatische Waffen sondern mein sind es alte antike Revolver die der Tunichtgut aus der Kiste von Uropa gekramt hat.
    Auf mich wurde auch schon mal geschossen als ich mit dem Auto fuhr. Das war ein von vorne kommendes Motorrad wo wahrscheinlich der Beifahrer unter Alkoholeinfluß (Samstag Abends) das Feuer auf mein Auto just beim Vorbeifahren eröffnete. Man merkt das eigentlich nicht und hört kaum den Schuß. Man spürt nur den Luftzug und wundert sich was da so plötzlich zieht. Als ich mich dann umsah sah ich das Glas vom Hinterfenster und merkte erst beim Anhalten daß das Geschoß zum Hinterfenster hinausgegangen war (das Glas hat Plastikfolie und zersplittert also nicht). Erst dann wurde mir klar was passiert sein könnte, Verdacht der mir dann nachher bei der Polizeiwache bestätigt wurde.
    Man merkt eigentlich nichts wenn von einem Motorrad auf einem geschossen wird daher ist es mir unverständlich warum die Autofahrer immer anhalten. Extreme Feigheit ist wohl die Antwort und damit rechnen die Motorradräuber.
    Was tun? Aufs Gas drücken oder versuchen das Motorrad zu rammen, dieweil dein Mitfahrer schon seine Pistole zieht und aus dem Auto heraus auf das Motorrad feuert. Dann dürften sie abdrehen so schnell das Auto zurückfeuert.
    In Kanada gibt es ein Sprichwort: “Die Franzosen hätten Röcke angehabt und hätten daher ständig gegen die Engländer verloren da sie sich einpißten”. Die Beweise verdichten sich daß das der Grund ist warum der Paraguayer im Auto stehts anhält wenn ein armseliges Mofa auf ihn schießt. Anstatt drüberfahren scheißen sie sich nur in die Hose und erheben die Hände zum Gebet was die Räuber dann als Kapitulation ansehen.
    Daher soll man nicht im Öffentlichen beten sondern im stillen Kämmerlein Zuhause. Sonst meinen womöglich noch andere man kapituliere gerade und strecke die Waffen.
    1. Timotheus 2 V 8.
    “8 So will ich nun, daß die Männer an jedem Ort beten, indem sie heilige Hände aufheben…”
    Also Monosapiens, wenn sie heilige Hände erheben zum Gebet so verwechseln Kriminelle das womöglich mit deiner Kapitulation. Wenn sie nun an jeder Straßenecke ihre Hände zum Gebet erheben dann sehen andere das eventuell als Einlandung ein dich deines Geldes zu erleichtern.
    Simples Observieren und Ausspähen reicht zu um so die Leute mit Geld zu finden. Ansonsten wenn man jede Person die aus der Bank kommt folgt und ausraubt so hat man gute Chancen daß diese gerade Geld in der Tasche haben.
    Keinem fällt ein einem Mann der aus dem Bordell kommt zu überfallen da er ja gerade alles Geld ausgegeben hat da er hatte. Ihn vorher abzufangen und zu erleichtern macht allerdings mehr Sinn da er ja gerade kommt sein ganzes Geld auszugeben.
    Es bedarf also keinerlei “Insider” um dieses abzuziehen.
    Leute denkt mal Logisch und die Presse sollte weniger graue Zellen an Zensur verschwenden um mal richtige Schlüsse zu ziehen.
    Post Scriptum – MG42 Fireteam Defense [GER Comms/ENG Subs] – https://www.youtube.com/watch?v=TffaEaAoyAw
    Um bewegliche Ziele am Stehen zu bekommen brauchen sie ein Maschinengewehr. Ein Revolver hilft da wenig und Pistole ist auch hoffnungslos überbewertet.
    Die beste Waffe um ein Auto zu kapern ist eine Handgranate reinzuwerfen. Oder man nähert sich dem Auto und wirft vor diesem die Handgranate 30 Meter vor damit diese detoniert wenn das Auto in der Nähe oder darüber ist. Das wäre ein Schreck aber das Mofa muß zurückfallen sonst treffen die Granatsplitter das Motorrad.
    Die Handgranate ist die Ideale Waffe wenn ein Motorrad ein Auto zum stehen bringen will.

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    1. Hehe, den mit der Handgranate muss ich mir merken. Hilft bestimmt auch gegen Verbrecher auf Motorräder, die einem überfallen wollen. Oder zum Fischen. Oder bei einer Polizeikontrolle. Wobei es immer verhältnismäßig sein muss. Muss mal bei Bmazon gucken, wo ich so eine Handgranate her bekomme und bei DIABMEL fragen, ob ich die Erlaubnis dazu bekomme 🙂 🙂 🙂

  2. Ich frage mich, für was diese Leute so viel Bargeld mit sich herumtragen. Jeder kann ein Bankkonto haben, vor allen diejenigen, die auch regelmäßig Lohn bekommen. Ein Haus kann man bestimmt auch von Bank zu Bank (Banküberweisung) tätigen.
    Entweder wollen diese Menschen nicht, dass der Fiskus weiß, wie viel Plata offiziell fließt oder selbst bei einer Überweisung tut die Bank einen riesigen Skandal, wegen Geldwäsche und so, wieso und warum da Geld kommt.
    Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass es bescheuerter nicht mehr geht.

    1. Ich frage mich ja, für was Banken (und die Post) überhaupt da sind. Okay, die Post ist da, damit bei denen deinen Post abholen kannst. Aber Banken, warum hantieren denn alle mit Barbeld und Checks herum? Ginge doch viel einfacher, veranlasst deine Bank Betrag X zu überweisen und fertig. Vor allem bei inländischen Banken sollte die Herkunft dieser Plata schon verifiziert worden sein. Da müsste die empfangende Bank nicht noch einmal einen Herkunftserklärung verlangen müssen. Beim Check verlangens des ja auch, sobald der Betrag etwas höher ist.
      Vor allem in einem Land wie Paragauy bei solch Methoden wie in schlechten Gauner-komödien verstehe ich es nicht, warum die mit so viel Bargeld rum wackeln. Aber offenbar ist nicht einmal den Bankangestellten zu trauen, denn die Banden müssen ihre Infos auch von irgendwo her haben.

  3. Wenn ein Geschäftsinhaber jeden Monat um die gleiche Zeit den gleichen Betrag abhebt um Löhne zu bezahlen, dann ist es einfach für die Bankangestellten, ihre Freunde darüber zu informieren. Gegen “Gewinnbeteiligung” machen die das sicherlich gerne.
    Wer größere Summen in bar abheben will, muss das einige Tage vorher anmelden.
    Also wieder eine Gelegenheit, die Amigos zu informieren.
    Ich glaube nicht, daß die Banditen auf gut Glück vor den Banken herumlungern und hoffen, daß einer mit einer großen Summe herauskommen wird, den man dann verfolgen und ausrauben kann.
    Das funktioniert nur mit Insiderwissen.

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