Vulkanische Asche aus Chile erreicht Encarnación

Nach dem heftigen Ausbruch des Vulkans Calbuco in Chile ist nach Meinungen der Experten die Gefahr noch nicht gebannt, es gab zum Glück, bis jetzt, noch keine Todesopfer zu beklagen, eine weitere Eruption ist aber nach Ansicht der Geologen nicht auszuschließen. Der Vulkan ist am vergangenen Mittwoch ausgebrochen, etwa 1.000 Kilometer südlich von Santiago de Chile, nachdem er 42 Jahre inaktiv war.

Mittlerweile hat am vergangenen Wochenende ein Teil der Aschewolke Encarnación und Posadas in Argentinien erreicht. Die nationale Meteorologiebehörde hat bestätigt, dass sich Aschepartikel im Süden Paraguays durch Satellitenbildern belegen ließen.

„Das Auftreten ist verstreut und hat sich über den ganzen Tag am Samstag nachweisen lassen, die Wolke zog dann weiter Richtung Brasilien“, sagte die Prognostikerin für atmosphärische Beobachtungen, Viviana Diaz de Bedoya, gegenüber der Ultima Hora.

Sie sagte, mit bloßem Auge war der Staub nicht zu erkennen, er hätte aber den Luftverkehr beeinträchtigen können, was aber letztendlich nicht der Fall war. Jedoch in der argentinischen Stadt Posadas konnte man Aschepartikel finden sowie in einigen Teilen von Brasilien.

Der jüngste Bericht der Behörde für Geologie und Bergbau (SERNAGEOMIN), welcher am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde, geht davon aus, dass die Eruptionen hauptsächlich in Form von Asche bleiben werden, ein weiterer Ausbruch steht wahrscheinlich aber immer noch bevor, zeigen die laufenden Beobachtungen und geologischen Messungen.

Quelle: Ultima Hora, Foto: EFE

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9 Kommentare zu “Vulkanische Asche aus Chile erreicht Encarnación

  1. Annelie, ich weiss nicht, was Sie ehren soll, das sie in Despensas einkaufen. Wenn sie gern billig essen, ist das ihre Sache. Die wenigsten Despensas sind wirklich gut sortiert. Ausserdem, wiegen Sie doch mal zum spass ihr Kilo Mehl oder ihr Kilo Zucker. Da werden Sie merken, das nicht nur die Preise 20 % teurer sind als in einem Mercado, sondern auch 10-20% weniger an Gewicht haben als angegeben. Jetzt noch mal zu dem eigentlichen Bericht. Wie soll man es denn nun handhaben ?…Die Einen sagen, wir seien hier Gast und sollten uns der Mentalität der Einheimischen anpassen. Jetzt heisst es wiederum, man sollte die Einheimischen umerziehen.
    Dann scheinen wirs ja richtig zu halten. Wir verbrennen unseren Müll, wie es sich für einen anständigen Paraguayer gehört und anschliessend bringen wir den Brandrest in Säcken auf den Müll. So kann man also auch zwei Herren dienen.

  2. @Annelie – Es klingt ja nett, wenn Sie in Despensas einkaufen und somit „keine“ Steuern zahlen. Aber woher kommen denn die Waren in der Despensa, macht man dort das Mehl und den Zucker, etc. selbst? Zu einem Teil kommen die dort angebotenen Waren aus dem nächsten Supermarkt (gehen Sie ausnahmsweise mal in einen Supermarkt und schauen auf die Wagen an der Kasse – viele haben unzählige kleine Artikel für eine Despensa), dort gezahlt mit Umsatzsteuer, den Sie dadurch indirekt auch zahlen – also zahlen Sie auch Steuern. Oder der Despensabesitzer kauft in Clorinda o.ä. ein – damit unterstützen Sie dann doch den Schmuggel.
    Im Übrigen muss man nicht bis Clorinda fahren, um Schmuggelwaren zu erwerben. An fast jeder Straßenecke und in vielen Despensas und auch Supermärkten werden diese Waren verkauft. Und wo beziehen Sie ihr Benzin oder ihren Diesel her oder meinetwegen auch Autogas, ohne Steuern?- Da ist die ganze Argumentation hinsichtlich der Zahlung keiner Steuern oder des Nicht-Unterstützens von Schmuggel für die Katz.
    Im Übrigen ist es seltsam, Menschen anzugreifen, die man überhaupt nicht kennt. Das erinnert an einen lieben Kommentator, der sich hier ausgeklinkt hat, zumindest unter dem bisherigen NIckname oder auch richtigen Namen.
    Im Übrigen kann man meinen „lapidar hingeworfenen Satz“ auch als Sarkasmus bezeichnen. Aber offensichtlich gehen hier einige zum Lachen in den Keller 😉

    1. Unter Berücksichtigung des unten stehenden roten Absatzes: nachdem wir vom Thema Vulkanausbruch über Müllverbrennung nun endgültig vom eigentlichen Thema weit entfernt sind, ziehe ich mich von diesem Thema endgültig raus und überlasse Ihnen gern das letzte Wort.
      Ich bin sicher, Sie werden diese Gelegenheit mit Freuden ergreifen.

      1. Ihre Ironie „liebe Gastgeber“ ist hier völlig fehl am Platz. Es hat Sie doch keiner gebeten „Gast“ zu werden. Viele meckern über die Zustände in Paraguay, aber wir zahlen nicht einen Guaranie Steuern in diesem „Gastland“ und haben auch keine „Gastgeschenke“ mitgebracht, oder? Die meisten von uns haben ein Auto und wir fahren auch jede Woche 20 Kilometer, um unseren Müll zu entsorgen. Stimmt, viele Paraguayer gehen sehr gedankenlos mit der Umwelt um, aber möchten Sie Ihren Müll 20 Kilometer weit zu Fuss entsorgen? Wenn Sie die paraguayische Müllentsorgung so stört, bieten Sie doch einfach Ihren paraguayischen Nachbarn an, deren Müll mit ihrem eigenen zu entsorgen. Das wäre doch eine nette Geste und der Umwelt würde es auch helfen……..

        1. Wieso zahlen Sie keine Steuern ? Man zahlt Steuern jedesmal wen man im Supermarkt einkaufen geht und man zahlt Steuern fuer Haus, Strassenbeleuchtung und – unterhalt ? Ansonsten haben Sie recht, wenn keine Muellabfuhr angeboten wird bleibt nichts anderes uebrig als zu verbrennen.

        2. Meine Ironie ist keinesfalls fehl am Platze. Wenn es um die Müllverbrennung in Orten geht, in denen es keine Müllabfuhr gibt, dann gehe ich konform, was sollen die Leute sonst machen ausser vergraben, was auch nicht besser ist. Wenn jedoch – und das trifft sehr häufig zu – es eine Müllabfuhr gibt und trotzdem der Müll verbrannt wird, die Kinder der Müllverbrenner zwei Meter neben dem Feuer stehen und sich freuen, dass es so schön stinkt, dann hört bei mir das Wegsehen auf und ich versuche, zusammen mit parguayischen Freunden, aufzuklären. Die Krebsraten sind in vielen Orten Paraguays unnatütlich hoch, verursacht durch Strahlung – Danke Tigo und Claro und Pesonal – und eben auch durch kontaminierte Atemluft.
          Ihre „es hat Sie keiner gebeten, Gast zu sein“- Sprüche sind da eher daneben. Kritik verboten, sich nicht einmischen, nicht denken müssen – wer so als Ausländer hier leben möchte, bitte schön. Ich bin ein denkender Mensch und mische mich ein, versuchen zu helfen.
          Zum Abschluß müssen Sie mir nur noch verraten, wo Sie einkaufen, wenn Sie alles ohne Steuern kaufen – Benzin, Lebensmittel, Kleidung, etc – da kann man Sie beneiden. Ok, man könnte alles bei Schmugglern kaufen – das mache ich aber aus Prinzip nicht. Ich für meinen Teil, zahle monatlich einige hunderttausend Guarani nur an Umsatzsteuer, dann kommt das Auto, Grundstück….

          1. schön, dass sie ein denkender Ausländer sind. Kritik und Aufklärung ist sogar sehr notwendig und wenn Sie diese auch produktiv betreiben, freue ich mich darüber. Aber dieser lapidar hingeworfene Satz hat mit Sicherheit keinem weitergeholfen. Man kann die Medien auch zu konstruktiven Lösungsvorschlägen und Anregungen nutzen. Dieses Land braucht Hilfe an allen Enden, das erfordert sehr viel Geduld und viele Jahre Aufklärungsarbeit. Wenn sich jeder aktiv dafür einsetzen würde, ginge es schneller. Denker und Kritiker haben wir viele hier, aber wirklich Aktive zu wenig. Da Sie sich so für meine Einkäufe interessieren, ich war noch nie zum Einkaufen in Clorinda und werde auch nie hinfahren, im Gegensatz zu vielen anderen. Ich kaufe möglichst vor Ort ein, um den vielen kleinen Despensas wenigstens ein kleines Einkommen zu sichern. Die meisten fahren ja lieber kilometerweit in die grossen Supermärkte, da kann man eventuell ein paar Guaranies sparen, muss öfter tanken und es kommen wieder ein paar Steuergroschen ins Staatssäckel. So hilft jeder auf seine Weise.

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