Waffe des Taxifahrers tötete die dreijährige Paz

Asunción: Das Projektil, das das junge Mädchen in der Weihnachtsnacht das Leben kostete wurde aus der Waffe des 59-jährigen Taxifahrers Jorge Ledesma Ortiz (links, im weißen Polohemd) abgefeuert. Zu diesem Ergebnis kam die forensische Untersuchung der Nationalpolizei heute Abend.

Die Polizei durchsuchte genau wegen diesem Verdacht heute das Haus des mittlerweile Überführten, welches unweit des Unfallortes an den Straßen Cardenal Royg und Lillo liegt. Der Beschuldigte und mittlerweile in Haft sitzende Mann sagte am 25.12.12 drei Schüsse aus seinem 38er Revolver abgeben zu haben. Nachdem er seine Handfeuerwaffe der Polizei übergeben hatte und das Vergleichsobjekt aus dem Leichnam vorlag begann die Überprüfung.

Das forensische Institut konnte somit belegen, dass die Waffe 17 Blocks entfernt den Körper des kleinen Mädchens lebensgefährlich traf, meldete die Polizei.

Eine landesweit durchgeführte Kampagne soll nun „Schießwütige“ vor Silvester davon abhalten ähnliche Aktionen durchzugführen um langfristig dieses fahrlässige Verhalten zu unterbinden.

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10 Kommentare zu “Waffe des Taxifahrers tötete die dreijährige Paz

  1. traurig fuer alle beteiligten…. was passiert wohl mit ihm? es war ja kein mord, es war ein unfall, es war einfach nur ein sehr schlechter zufall warum soll ein projektil von 5 mm durchmesser genau ein kleines maedchen treffen wo paraguay ja nicht gerade so ueberbevoelkert ist. das sind schicksalschlaege, wo ich mich frage, vielleicht hat es so enden sollen fuer das maedchen. Eine groessere macht stand gegen ihr…

    1. ??? Sonst noch was ???

      Wieso muß man mit scharfer Munition sinnlos und hirnverbrannt in der Gegend rumballern? Gibt es nichts Harmloseres für solch dämliche Geldverpulverei?
      Eine größere Macht…zum Lachen, wenn´s nicht zum Heulen wäre.

    2. Dann hat sich also das kleine Mädchen im zarten alter von gerade mal drei Jahren mit den grösseren Mächten angelegt, Russland? USA?? oder gar Nordkorea???
      Und der Taxista ist natürlich ein Verbündeter eben dieser Mächte? Und diese Mächte sind in der Lage eine 38er Kugel so zu lenken, dass sie ein kleines Mädel bestrafen dass sich mit ihnen angelegt hat.
      Oder ist alles ganz anders, als wir Unwissenden im Stande sind zu begreifen?

  2. Ich denke das war den Paraguayern eine Lehre und das Problem hat sich erledigt. Wenn Kinder zu Schaden kommen blutet jedem Paraguayer das Herz als wenn es sein eigenes währe.
    Dem Taxifahrer drohen 20 Jahre Tacumbú was ich für übertrieben halte. Bewährung reicht, weil er wird seines Lebens eh nicht mehr froh. Und wenn schon so ein hartes Urteil, dann sollten die beiden Polizisten wegen versuchten Todschlags auch ran.

    http://www.hoy.com.py/nacionales/caso-paz-taxista-puede-pasar-20-anos-en-tacumbu

  3. Waffen sollten nur Leute haben, die sie praktisch und theoretisch beherrschen. Und natürlich auch echt benötigen.

  4. ja da seid ihr unwissenden etwas daneben, ich glaube nun mal an etwas, das nennt man nicht gott, aber ich drueck es mal so aus, dass fuer jeden die tage seit der geburt an gezaehlt sind… wieso passiert so ein schrecklicher zufall, manch andere bauen 20 autounfaelle und leben immer noch, der eine springt aus dem 10. stock und lebt immer noch, der andere aber stuerzt von einer leiter und stirbt, oder haelt sein kopf kurz aus dem bus und prallt genau in diesem moment gegen einen betonpfeiler… usw.

    … das meine ich mit groesserer macht ihr hohlmeier, amis und russen und son scheiss, ihr seid doch voellig verdeppert. – sorry aber wahr.

    und tom du hast recht.

    1. Neben den grösseren Mächten wie die erwähnten, gibt es nach Meinung von ein paar Bildungsresistenten, noch höhere Mächte.
      Vielleicht, sollte es doch noch irgendwo im Nirwana höhere Mächte geben, werden die eines Tages sicher ein paar Exorzisten schicken und die „völlig verdepperten Hohlmeiers“ dieser Welt von ihrem Unglauben befreien.

  5. Bei solchen Ereignissen spielen immer mehrere Faktoren eine Rolle. Alles wenn und aber spielt keine Rolle mehr, das Kind hat sein Leben gelassen für eine dämliche Aktion. Es wird ein Urteil geben, was dem Kind und der Familie auch nicht mehr weiter hilft.

    @Tom,
    ich glaube nicht, daß die Paraguayer daraus gelernt haben, zumindest nicht die meisten, es wird wieder in die Luft geballert werden und es wird wieder Tote geben, da bin ich mir relativ sicher.

    Also Leute, bleibt gegen Mitternacht unter einem sicheren Dach, um das Risiko, von einer „bala perdida“, weitestgehend zu minimieren.

    Ich wünsche Euch das Beste

  6. Was ich nicht verstehen kann ist, dass die Idioten immer in die Luft und nicht in den Boden schiessen. Es knallt doch gleich laut.

  7. Es mag einem ja so mancher Idiot Leid tun, so manch ein Observer schliesst micht da mit ein, aber es braucht kein Grundstudium in Physik, um Wissen zu können, dass heisses Wasser über dem Körper schmerzt, dass eine hohe Geschwindigkeit einen langen Bremsweg ergibt und dass einen Gegenstand, den man in die Atmosphäre schiesst, irgend einmal wieder auf die Erde zurück kommt (ausser Voyager 1+2). In desem Sinne tut mir dieser nicht Leid, hoffentlich kann er doch noch seinen Grundkurs in Physik in Tacumbu absolvieren.

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