Warnung über Bildungsdefizit in Paraguay

Die Situation der Armut und ihre Auswirkungen auf die Bildung, eine mangelnde Ausbildung der Lehrkräfte, Probleme beim Hochschulsektor und der Lehrplan in der Sekundarstufe II sind die wichtigsten Punkte des paraguayischen Bildungsberichts 2013-2014 durch den Nationalen Rat für Bildung (Conec).

Die Qualität der Bildung müsse unbedingt verbessert werden, lautetet der Kernsatz aus dem Bericht der Experten, er wurde letzte Woche veröffentlicht.

Pater Jesus Montero Tirado, Exekutivsekretär der Organisation sagte: „Das Ziel ist es, über das Problem bei der Bildung zu alarmieren, sie ist ein Teil des Systems bei der Erziehung und nicht nur das Ministerium oder aber auch die Lehrer sind verantwortlich für das was passiert“.

Die Studie sei eine kollektive Vision über den aktuellen Stand der Bildung im Land, so laut Tirado. Einer der Slogans lautet, es dürfe nicht nur professionelles, technisches Niveau für eine Ausbildung an Hochschulen vonnöten sein, wie im Schulgesetz verankert, sondern es sei notwendig, den Lehrplan in der allgemeinen und spezifischen Ebene zu überdenken sowie dessen Lehrmethoden und Struktur zu beobachten.

Des Weiteren kommen die Experten zum Schluss, dass die Bedeutung der Weiterbildung ein wichtiges Thema sei und die thematische Abdeckung reduziert werden muss. Analog müsse dafür mehr Flexibilität erfolgen um die Interessen und Anliegen der Jugendlichen von heute zu analysieren.

Paraguay sei noch weit entfernt davon um „lizenziert zu lehren“, Bildung brauche modernste Technologien und eine breitere Thematik. „Das Bildungsministerium wird ein interessantes Projekt bei der Lehrerausbildung in Angriff nehmen, mit Zehntausenden von US Dollar, und wir (Conec) sind bereit, mit ihm zusammenzuarbeiten“, sagte Tirado.

Quelle: Ultima Hora

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