Zugverbindung zwischen Encarnación und Posadas wieder hergestellt

Seit Montag läuft wieder der Zugverkehr über die internationale Brücke zwischen Encarnación und der argentinischen Grenzstadt Posadas. Die Wiederaufnahme des Personenverkehrs brachte Erleichterung auf paraguayischer aber auch auf argentinischer Seite, denn dadurch wird der Strom von Touristen entzerrt und auf die Schiene verlagert.

Bisher hat keine Institution aus Paraguay oder Argentinien über die Suspendierung des Dienstes eine offizielle Erklärung abgegeben. Roberto Salinas, Direktor der staatlichen Eisenbahngesellschaft in Paraguay (Fepasa) hatte berichtet, dass Paraguay keine Informationen über die Betriebsstilllegung bekam. Inoffiziell wurde bekannt, dass die Aufsichtsbehörde für den Dienst der Eisenbahnunternehmen in Argentinien (SOFSE), eine Einrichtung, die die Funktion und Regelung der Züge überwacht, den Betrieb stillgelegt haben könnte. Eine andere Version besagt, das Problem habe sich durch Missverständnisse zwischen den beiden Organisationen ergeben. Dabei soll es anscheinend Rangeleien um die Vorteile beim Nießbrauch einer internationalen Ausschreibung gegangen sein. Hier geht es um Fragen bei der Regulierung des Dienstes und die Verteilung der Einkommen in den Bieterbedingungen.

Mittlerweile scheint das Kriegsbeil aber vorerst auf Eis gelegt worden sein, zumindest bis 31. Dezember 2015 soll die zuständige Betreiberfirma “Don Casimiro“ aus Posadas den Pendelverkehr zwischen den beiden Städten aufrecht erhalten, auch aufgrund der kommenden Ferienmonate erwarten die Behörden eine hohe Zahl an Touristen. In der Zwischenzeit werden Verhandlungen geführt, wie es dann weiter gehen soll.

Quelle: ABC Color

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