Warnung vor einer Diktatur in Paraguay

Asunción: Unternehmer kritisierten die Änderungen bei der Einkommenssteuer durch die Exekutive sowie das Beharren vom Staatspräsidenten Horacio Cartes auf einer Wiederwahl. Es gab noch weitere Kritikpunkte.

Der Verband “Christlicher Unternehmer (ADEC)“ gab auf einer Abendveranstaltung die Highlights des Jahres 2016 bekannt. Maria del Carmen Cosp, Präsidentin der Vereinigung, kritisierte den Autoritarismus in der Regierung von Horacio Cartes. „Eine Folge der jüngsten Ereignisse ist wohl die Möglichkeit, dass Paraguay wieder in die Diktatur zurückfällt“, sagte Cosp.

Des Weiteren war die neue Regelung bei der Einkommenssteuer (IRP) ein Kritikpunkt, die ohne einen Dialog beschlossen wurde. Alle Steuerzahler müssen nun für einen Tribut der Regierung zahlen.

Cosp betonte, Cartes würde durch sein politisches Handeln “Misstrauen und Spannungen erzeugen“. Er wolle unbedingt an der Macht bleiben, obwohl die Verfassung dafür nicht ausgelegt sei. „Die ADEC lehnt solche Aktionen ab. Wir werden diese Handlungen verurteilen, die die Entwicklung des Landes und der Demokratie bedrohen“, betonte Cisp.

Korruption war ein weiteres Thema von der Präsidentin der ADEC. „Die Korruption ist allgegenwärtig. Wir brauchen ein System, das in allen Zweigen der Regierung wirksam dagegen vorgeht“, erklärte Crisp.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde das Unternehmen Inverfin SA ausgezeichnet, weil es klare Richtlinien bei den Angestellten einhalte und soziale Verantwortung zeige. Seit 1994 prämiert ADEC bestimmte Firmen und genießt ein hohes Ansehen in der paraguayischen Wirtschaft.

Quelle: Ultima Hora

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