Warnung vor Gasmangel

Asuncion: Der Leiter der paraguayischen Vereinigung für Gas, Pedro Balleto erklärte, es gibt „keine Garantie“ dass es in 15 Tagen noch Gas gibt.

Zu diesem Zeitpunkt werden wir unsere Reserven aufgebraucht haben. Aufgrund unerwarteten Rückganges von Gaslieferungen aus Bolivien, welche den Gasbedarf für den Winter abdecken sollten und den jährlich wiederkehrenden Engpässen der argentinischen Lieferungen, besteht heute Unsicherheit für die folgenden Wochen. Balleto sagte in einem Gespräch mit Radio AM 780, er selber ärgere sich, weil sie den Bedarf an Gas für den Winter zugesichert haben. „Wir nutzen die Gasreserven als ob nichts wäre“ kommentierte der Geschäftsmann.

Wir hoffen, dass der staatseigene argentinische Betrieb, der für den Vertrieb des bolivianischen Gases verantwortlich ist, die Lieferverträge einhalten wird. Der Liefertermin war von Ende Mai auf Mitte Juni und dann auf Ende Juni verlegt worden. Wir werden in den nächsten Tagen mit den argentinischen Behörden Kontakt aufnehmen, um dieses Problem zu besprechen. „Auch wenn wir nicht genug Gas haben, werden wir nicht anfangen die Leute zu betrügen und den Preis erhöhen. Diese Situation wird zeitlich begrenzt sein.

(Wochenblatt/ABC-Color)

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11 Kommentare zu “Warnung vor Gasmangel

    1. Ja wieder einmal ein toller Kommentar. Das kann überall passieren….. Immer dieses Negativ Gequatsche hier…

  1. Mit ein wenig mehr Hintergrundinformation würde der Artikel bessere Bewertungen bekommen – das nur mal so nebenbei.

    An wem liegt den nun dieser Engpass bei der Gaslieferung? An Argentinien oder an Bolivien? Und warum verhandelt Paraguay nicht direkt mit dem Nachbarn Bolivien, der darauf wartet, auch von Paraguay endlich die Zustimmung zur Vollmitgliedschaft zum Mercosur zu bekommen? Atmosphärische Störungen? Alte Ressentiments?
    Die üblichen Strippenzieher im Hintergrund werden wohl kaum etwas dagegen haben, wo doch auch Evo Morales in Sachen Gentechnik endlich umgefallen ist.

    1. Es liegt einzig und allein an der Logistik ! Schlechtes Wetter , usw. !
      PY bezieht direkt aus Bolivien , nur noch lange nicht die Menge die noetig
      waere , also sind wir weiterhin von Argentinien abhaengig !!

      1. Warum verlegt man nicht eine nette Pipeline? Kommt am Ende billiger als als wetterabhängige Logistik mit dem Umweg über Argentinien (also Trucks) auf maroden Straßen.

        1. Pipeline? Die würden doch die Leute auf der Strecke anzapfen, um kostenlos Gas zu bekommen, so wie sie die Stromleitungen anzapfen. Unrechtsbewußtsein = 0 hier.

        2. Pipeline ist bei der Menge von Gas die geliefert wird nicht wirtschaftlich !
          Wuerde keiner die Finanzierung tragen wollen !!

      2. „Wir hoffen, dass der staatseigene argentinische Betrieb, der für den Vertrieb des bolivianischen Gases verantwortlich ist, die Lieferverträge einhalten wird.“

        … und wie ist dieser Satz zu verstehen?
        Argentinien (sogar ein staatseigener Betrieb!) liefert das Gas aus Bolivien nach Paraguay!?!
        Was, außer Politik, könnte hinter so einem Schwachsinn stecken?

        1. Die Vertraege bestehen noch aus einer Zeit , inder man sich mit Bolivien nicht
          gruen war ! (siehe Chacokrieg) , also wurde dieser Weg gewaehlt .
          Das Problem ist halt gerade der Staatseigene Betrieb ! Der hat die verpflichtung
          erst das eigene Land zu beliefern , nur die „ueberhaenge“ werden nach PY
          geliefert , war frueher halt kein Problem !!

  2. Dann bauen sich die schlauen ne Kochkiste. Sonne gibt es ja zu hauf. Ein Solarofen ist ja schnell und einfach gezimmert.

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