Warum 40 Stunden arbeiten?

Asunción: Justizangestellte haben am Montag auf den Straßen in Asunción eine große Demonstration abgehalten, sie wollen vermeiden, wie mittlerweile per Gesetz verabschiedet, acht Stunden am Tag zu arbeiten, jahrelang waren es nur sechs. Falls dieses Dekret umgesetzt wird, verlangen sie höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Abgeordnete und andere Beamte in exekutiven Einrichtungen arbeiten seit kurzer Zeit 40 Stunden pro Woche, dies wurde vom Senat und Kongress verabschiedet. Ziel war es, der breiten Öffentlichkeit ein verbessertes Angebot anzubieten, damit diese auch in den Nachmittagsstunden Ämter aufsuchen können. Einzelne Widerstände flammten auf, aber im Großen und Ganzem gaben die Meisten der Entscheidung recht, nur die Justizangestellten probieren jetzt den Aufstand.

Der Gewerkschaftsvertreter der Angestellten, Porphyrie Ocholasky, sagte, „wir sind besorgt über das Einmischen der Regierung von einem Zweig in den anderen“. Wir sind nicht gezwungen, härter für den gleichen Lohn und die gleichen Bedingungen zu arbeiten. Er forderte die Einrichtung einer unabhängigen Untersuchungskommission, damit die Arbeitszeiten analysiert und die Rechtmäßigkeit dieser Anordnung überprüft werden.

Der Senat genehmigte den Gesetzentwurf und wies die Behörde an, 40 Stunden pro Woche zu arbeiten. Abgeordnete und Angestellte des Kongresses erfüllen diese Arbeitsbelastung seit letzter Woche im Auftrag des Staatspräsidenten. Das Repräsentantenhaus folgt diese Anordnung seit Montag.

Streitpunkt in dieser Angelegenheit waren die Justizangestellten, ob sie auch unter diese Regelung fallen würden. Am Dienstag tagt der oberste Gerichtshof, nach der Aufforderung mehrerer Abgeordneten und „prüft die Initiative der Gewerkschaftsvertreter“. Dabei werde ein Arbeitsplan erstellt. Analog prüfe man, ob alle Angestellten unter dieses Dekret fallen, oder nur Staatsangestellte, so will man eine differenzierte Entscheidung treffen.

Fälle von Arbeitern in der Landwirtschaft, die für gewöhnlich im Morgengrauen mit ihrer Tätigkeit beginnen und die ab sofort um 13:00 Feierabend machen wollen sind bisher nicht an die Presse gemeldet worden.

Quelle: Ultima Hora

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4 Kommentare zu “Warum 40 Stunden arbeiten?

  1. Warum 40 Stunden arbeiten die Woche? Damit PY nach vorne kommt ! Das weniger Angestellte den Staat auf der Tasche liegen!
    Es gibt noch soviele Gründe warum. Aber klar wer will das schon wo ein Leben mit 6 Stunden am Tag doch so angenehm ist.Wenn kümmert es da das PY immer noch 3 Welt ist aber eine sehr gute Chance hätte bei Fleiß und Willen Industrie anzusiedeln ,Wachstum zu schaffen Korruption zu bekämpfen ,die Mafia Aduana zu reformieren.
    Da streiken wir lieber denn dafür haben wir Zeit.

    1. anfangs der neunziger jahre hatten die COLORADOS folgenden wahlslogan
      „TRABAJO EN EL PRIMER LUGAR“ und gewannen die wahlen.
      und wie sah es damit wirklich aus?seit dieser zeit sind hunderttausende von
      paraguayern nach argentinien gegangen( die argentinischen behoerden sprachen
      von ueber 700 000 antraegen auf aufenthalt nur in den letzten 10 jahren).
      ueber 100 000 gingen nach spanien und etliche zehntausend in sonstige laender.
      doch auch lugo und franco brachten keine aenderung. viele, darunter auch etliche
      wochenblattleser, hofften auf die grosse wende durch HC. trotz der neuen riesenschulden
      kann ich vom neuen aufschwung wenig erkennen. vielleicht liege ich da falsch,
      denn einige neue kommentarschreiber sehen permanent einen erfolgversprechenden
      horizont.

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