Warum nicht Hotels, aber Motels?

Asunción: Der Hotel- und Beherbergungssektor, der kürzlich in Phase 4 der intelligenten Quarantäne aufgenommen wurde, stellt die Frage, warum Motels arbeiten dürfen, da sie die Rückverfolgbarkeit ihrer Kunden nicht verwalten. Der Verband bittet die Regierung bis Ende des Jahres um Hilfe, um der aktuellen Krise standzuhalten.

Cecilia Cartes, Präsidentin des Hotelindustrieverbandes von Paraguay, behauptete in einem Interview mit dem Radio Universo 970 AM, dass die Regierung keinen Weg für diesen Wirtschaftszweig aufgezeigt habe, während dies den Betreibern für “fröhliche Stunden“ ermöglicht worden sei.

„Wir sind wirklich sehr verwirrt, weil die Motels betrieben werden dürfen sind und wir nicht verstehen, was der Unterschied ist. Wir Hoteliers haben von Anfang an Biosicherheitsmaßnahmen durchgeführt“, betonte Cartes. Sie bedauerte, dass es viele Unstimmigkeiten gebe, da viele dieser vorübergehenden Unterkünfte (einige erlauben Ihnen sogar, über Nacht zu bleiben) nicht über die Genehmigung verfügen und auch nicht die Möglichkeit haben, die Rückverfolgbarkeit ihrer Kundschaft zu gewährleisten.

Cartes sagte, es sei ihnen gelungen, die in den Hotels installierten Restaurants zu öffnen, solange sie einen unabhängigen Eingang haben, um unter anderem das Personal von dem Hotel zu trennen.

Die Geschäftsfrau fügte an, sie seien sich bewusst, dass sie zu Beginn der vierten Phase keinen massiven Zustrom von Kunden verzeichnen werden und forderte daher bis Ende des Jahres eine Reihe von Maßnahmen durch die Regierung. „Wir brauchen Beschäftigungsflexibilität und Entschädigung für die Arbeitnehmer. Die Investition, die dieser Sektor getätigt hat, muss bewertet werden, aber wir sehen, dass sie dies nicht tun“, fügte sie hinzu.

Derzeit arbeiten 25% des gesamten Hotels im Rahmen der Hotel Salud-Modalität, das heißt, sie stehen für eine Gesundheitsquarantäne Gästen offen. Cartes zufolge gingen rund 2.000 Menschen durch diese Einrichtungen. „Davon kann man aber nicht leben“, betonte sie.

„Wir müssen daran arbeiten, die Rückkehr des Tourismus im Jahr 2021 zu planen“, sagte Cartes abschließend.

Wochenblatt / Hoy

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3 Kommentare zu “Warum nicht Hotels, aber Motels?

  1. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    Warum nicht Hotels, aber Motels? Na, müssens Hotels das halt auch so machen wie die Motels und kräftig Einnahmen an Corruptie-Amigos abliefern. Dann klappt das auch mit dem „Was die Motels dürfen, dürfen die Hotels auch“. Nichts ist unmööööglisch im Paragauy (Vorhandensein entsprechender Bereitschaft und Verfügbarkeit etwas Ritter Sport, die grüne mit 100.000 Nüssen, an Corruptie-Amigos zu spenden).

  2. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    Abdos „Jugendminister“ ist ein Motelier. Motels gelten als halblegale Kaschemmen fuer Prostitutionszwecke. Ich meine Motels sind ja eigentlich originell als Truckerstop gedacht wo der Trucker und LKW Fernfahrer fuer ein paar Stunden sich aufs Ohr hauen kann. In Paraguay gibts nicht so eine Truckerkultur wie in Nordamerika so dass die Motels eher als Spelunken fuer schnelle Prostitutionsdienstleistungen sein duerften. Einen anderen Zweck fuer Motels sehe ich im kleinen Land Paraguay nicht.
    Genauso wie MOPC Wiens hauptsaechlich im Chaco baut, so fordert der Jugendminister Privilegien ein fuer seine Branche. Solange der „Hotelier“ aus Rosaleda nicht in einem Regierungsposten gehievt wird, solange bleibt die Hotelbranche zu. So einfach duerfte das sein.

  3. Die Quarantaene Hotels arbeiten mit riesigen Gewinnen. Deren Eigentuemer werden in ein paar Monaten die Mitbewerber, die jetzt geschlossen haben billig kaufen. Alles laeuft nach Plan.

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