Was für ein Kontrast in Independencia

Kolonie Independencia: Wer in der Kolonie Independencia unterwegs ist, kann die blühenden Lapacho-Bäume und die Aussicht auf das Ybytyruzú Gebirge genießen. Jedoch verschandeln kriminelle Bürger die Umgebung durch weggeworfene Müllsäcke.

Man muss nicht das Gebirge Ybytyruzú betreten, um die Wunder der Natur zu betrachten, sondern an der Seite der Asphaltstraße kann man sehen und fühlen, wie Bäume von einer Person gepflanzt wurden, der vielleicht näher an das, was die Bergkette ausdrückt, herankommen wollte.

Und das andere Gesicht von Independencia, im Departement Guairá, schaut aber wesentlich schlimmer aus und zerstört den ersten positiven Eindruck.

Es ist die kriminelle Haltung eines Bürgers, der keine bessere “Idee“ hatte, als die Müllsäcke an der Seite der Strecke zu lassen, umso das Desinteresse der anderen Seite aufzuzeigen, für denjenigen, der die Bäume pflanzte.

„Wir appellieren an das Bewusstsein aller, um unsere Umwelt sauber zu halten. Solche Taten schaden allen Bürgern, die in der Kolonie wohnen“, sagte der Radiosprecher Roque Peralta vom Sender Manduara aus Independencia.

Wochenblatt / Radio Manduara / Facebook

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

6 Kommentare zu “Was für ein Kontrast in Independencia

  1. Schade um Independencia, wo nicht Müll liegt sind die Asfalt Strassen seit Jahren verlöchert. Übrigens Bäume oder Blumen an der Strasse neu zu pflanzen bringt nichts, da die Kühe welche unter dem Schutz der Muni stehen gleich alles plattfressen. Soviel Potenzial in Independencia und niemand zeigt Verantwortung.

  2. was will man erwarten. wenn man einige Grunstücke sieht….Die leute fühlen sich wohl im Abfall, je mehr desto besser….schaut her, wieviel Büchsen Bier ich mir leisten kann

  3. Ich werde auf meinem Grundstück einen „Ofen“ errichten, wo ich den Müll aus der Nachbarschaft brauchen kann, um ihn zu verbrennen, wenn es mal keinen Strom mehr gibt. Die Energie teile ich, wenn ich „Guarani“ bekomme, dafür dass ich Müll aufbewahre, bis der Strom ausfällt. Alles nur eine Frage der Zeit.

  4. Wer am Freitag oder Samstag von Luque nach San Bernanrdino fährt sieht das selbe traurige Bild.
    Die Cordilleras sind für den Abfalltourismus der Asuncioner ein beliebter Ort. Am Wochenende wird teuerst Party auf dem Land gemacht, aber für die paar GS Müllgebühren ist in der Stadt kein Geld übrig. Falsche Kultur! Aber dies kümmert keinen Paraguayo. Warum auch? Der nächste Hund, Wind und Fluss entsorgen das Probem sowieso. Also………

  5. Aufmachen die Müllsäcke und den Inhalt nach Spuren des Verursachers untersuchen wäre sich keine schwere Aufgabe?
    Aber sowas wird halt hier nicht gemacht, nur oberflächliches Gutmenschengeplänkel. Ansonsten vergragen alle hier ihren Müll im Boden?

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.