Wasserentsalzungsanlage des Notfallsekretariats nach wie vor ohne Funktion

Teniente Irala Ferández: Seit fast zwei Jahren wurde ein Bau des Sekretariats für Notfälle (SEN) mit einer enormen Halle in der Ortschaft Tte. Irala Fernández beendet. Dieser beinhaltet eine Entsalzungsanlage für Wasser die als Pilotprojekt geplant war und nach wie vor ohne Nutzen dahinsiecht.

Die überdachte Fläche des opulenten Baus in der Provinz Presidente Hayes beträgt 2.400 m² und wurde Mitte 2010 fertiggestellt. Der Bau steht zu 95% leer, besitzt zwei Tiefbrunnen, ein Becken, einige Tanks, ein Wärterhäuschen sowie ein Maschendrahtzaun. Der Bau der Anlage begann unter der Administration von Camilo Soares.

Im Dezember des Vorjahres wurde probeweise Wasser entsalzen. Das geförderte Wasser enthielt 60.000 Teilchen pro Million oder Gramm pro m³. Mit drei Stufen konnte dieses auf 700 ppm reduziert werden.

Somit schafft die Anlage aus 100 Litern Salzwasser 40 Liter Trinkwasser zu generieren. Die 60 übrigen Liter sind ein salzhaltiges Konzentrat. Dieser Test wurde durchgeführt um täglich 200.000 Liter Trinkwasser zu produzieren. Leider blieb das Projekt bis heute auf Stand by.

Aus dem Ort ist keiner mit der Maschine vertraut weswegen wöchentlich ein Techniker sich auf den Weg macht, um die Entsalzungsanlage zu starten und erneut abzustellen.

„Die Maschine wurde eigentlich für eine Produktionsmenge von 5.000 – 10.000 Liter Wasser pro Tag vorgesehen, eine aus jedem Winkel betrachtet, unzureichende Menge für den Ort. Die Zisternen neben dem mächtigen Dach fassen ebenfalls viele tausend Kubikmeter“, erklärt der Aufpasser Carlos Marín

Jeden Tag kommen einige Bürger auf der Suche nach ein paar Litern des Nasses weil sie keinen Zugang zu Wasser haben. Der Bürgermeister des Ortes, Ramón Zavala (FG), erklärt, dass trotz vieler Studien die Anlage noch im Probelauf ist und noch genau eingestellt werden muss.

Zavala erklärt, dass derzeit die Menge nur für das Gesundheitszentrum und einige Zisternen der Kommune ausreichen. Wir haben viel herumexperimentiert aber wir benötigen eine viel größere Wassermenge um alle Bürger wenigstens ein bisschen zufriedenzustellen.

Zavala erklärt ungeduldig zu sein mit solch einer großen Maschine mit der es möglich ist das Salzwasser trinkbar zu machen die jedoch ohne Nutzen für die Gemeinschaft nur älter wird.

(Wochenblatt / Abc)

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