Wassertank stürzt auf Dach und tötet eine Person

Luque: Ein 1000-Liter-Wassertank stürzte auf das Dach eines Hauses und tötete eine Person, die sich im Schlafzimmer des Gebäudes aufhielt.

Laut Aussage der Mutter des Opfers habe sich ihr Sohn im Schlafzimmer aufgehalten, als ein donnerndes Krachen zu hören gewesen sei. Der Wassertank auf dem Dach stürzte ein und verletzte den jungen Mann schwer. Er erlitt mehrere Brüche und wurde schnell von Feuerwehrleuten erstversorgt. Dann brachte man den Verletzten in das Hospital General von Luque. Der junge Mann befand sich schon in einem kritischen Zustand, Stunden später starb er.

Nach Angaben der Polizei sei das gesamte Dach aufgrund des hohen Gewichts des Tanks eingestürzt. Vermutlich war der Konstruktion nicht dafür geeignet, dass sie das Gewicht tragen konnte, was zur Tragödie führte.

Wochenblatt / NPY

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7 Kommentare zu “Wassertank stürzt auf Dach und tötet eine Person

  1. Sind doch alles ausgebildete Statiker hier, das sieht man jeden Tag bei Gruendungen, Mauerwerk, Saulen und Dachkonstruktionen.Es wundert mich schon laenger, dass da nicht schon mehr passiert ist

  2. Ich meine, sehe ich da richtig auf dem Foto, das ist bzw. war ja nicht einmal ein Flachdach. Ein 1000lt-Tank, schätze ich mal auf 1000kg schwer. Ohne Behälter. Das ist eine Tonne, wie man’s nimmt. Was sind das für Balken, die sie hier nehmen? 6″x9″? So um das. Aber diese Balken habe ja auch nicht die gleiche Qualität (Risse, Holzwürmer, Astgabeln…). Fazit: Ich schätze mal, das ein 1000lt-Tank einfach zu schwer werden kann.
    Und ja, ich frage mich des Öfteren, wenn ich sehe, wie Sachen hierzulande gemacht sind, und darüber bin ich nicht einmal unglücklich, dass nicht mehr passiert.
    Letzthin einen umgeknickten Strommasten gesehen, hing in den Kabeln. Sonst wäre er aufs Gebäude geknallt, de Strommast. Und was machen sie? Stützen ihn mit einem Holzbalken, der eher wie ein überdimensionaler Zahnstocher aussieht ab. Doch der Witz, als ich zwei Tage später wieder vorbei gefahren bin, hing der Strommast immer noch in den Kabeln, gestützt durch den Zahnstocher. Naja, vielleicht ist er zwischenzeitlich doch noch aufs Gebäude gestürzt oder es hat sich einer von der ANDE trotz Calor bemüht. Die Frage ist jedoch, habe noch in keinem anderen Land so viele umgeknickte Strommasten gesehen wie hierzulande. Wie kommt das.

    1. Das ist nicht normal, einen Tank, stelle ich nicht aufs Dach, sondern auf die Grundmauer, wenn schon ein “Hochtank”, wenn er dann umkippt, habe ich Wasser im Haus, aber keiner wird verletzt und das Dach ist nicht kaputt, da sieht man mal wieder die Weitsicht und Denken der Leute hier. Punk Floyd, meine ” normalen” Balken sind 5 x 25, die Hauptbalken sind 12x 30. Was Du anführst, 6 x 9 sind nur Konterlatten, keine Balken. Du hast Recht, 1000kg werden zu schwer für ein Dach, was nur aus Spuke und roter Erde besteht. Aber die Alleswisser wissen eben alles und sind resident gegen jeglichen Einwand.

  3. Das Zauberwort heisst “Mantenimiento”, das gibt es hier erst wenn irgend etwas zu Bruch geht. Sich vorher Gedanken machen, daß etwas passieren könnte, nein, keine Chance. Hier wird nicht einmal ein Tropfen ÖL auf ein Scharnier gebracht sondern sich immer wieder das Gequitsche angehört, wenn die Sache bewegt wird. Das wird sich nicht ändern, das ist so sicher wie die Basilica in Caacupé.

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