Wechsel des amerikanischen Botschafters in Asunción steht bevor

Asunción: Liliana Ayalde, die Botschafterin der Vereinigten Staaten von Amerika in Paraguay steht kurz vor ihrer Ablösung. Sie hob den Kampf gegen die Korruption und die Armut der letzten Jahre hervor.

Ayalde präsidierte gestern bei einer Fahnenzeremonie die an die Unabhängigkeit ihres Landes vor 235 Jahren erinnern soll, welche in den USA am 4. Juli begangen wird. Während des Aktes las sie eine Nachricht von Präsident Barack Obama und Hillary Clinton vor.

Ayalde, die sich darauf vorbreitet hat, das Land zu verlassen, hob die exzellente bilaterale Beziehung hervor die Paraguay und die USA haben.

Später sagte sie, dass der Moment ihres Abschiedes ideal für Investoren sei, durch das vorhandene Wirtschaftswachstum.

Sie meinte auch, das Paraguay sich strategischen Politiken stellen muss um in den nächsten Jahren von dem Wirtschaftswachstum nutzen zu tragen.

Die Politik, die auch von ihrem Nachfolger betrieben wird hat in Paraguay drei Themen: Kampf gegen die Korruption, Arbeitsplatzschaffung und Verringerung der Armut.

„Ich glaube, dass an den Themen weitergearbeitet werden sollte. Diese Methoden stärken die Gesellschaft“, signalisierte sie. Ayalde meint auch, dass ihr Nachfolger, James H. Thessin dafür gut geeignet sei.

James H. Thessin – Neuer Botschafter der USA

Liliana Ayalde bestätigte gestern, dass der amerikanische Kongress die Ernennung von James H. Thessin als neuen Botschafter von den Vereinigten Staaten von Amerika in Paraguay beschlossen hat.

Seit längerem war sein Name im Gespräch als Nachfolger in Paraguay.

Die Botschaft der Vereinigten Staaten in Paraguay kann wegen der Schnelligkeit der Benennung des neuen Botschafters noch keine Auskünfte über die Aktivitäten bzw. Biografie dem neuen Diplomaten geben. Erst am kommenden Dienstag wird der Botschaft ein offizielles Foto und ein Lebenslauf von Thessin vorliegen, hieß es. Der Rechtsanwalt aus der Regierung Obamas wurde am 7. Juni 2011 vom Präsident selbst für diesen Posten ernannt, sagte Ayalde.

Das Wochenblatt fand jedoch heraus, dass James Thessin seine Karriere nach seiner Rechtsausbildung an der Harvard Law School begann. Schon 1982 war er als Anwalt in der US Nuklear Regulationskommission tätig. Danach wurde zu seiner Aufgabe als beigeordneter Rechtsberater im Management sich mit Menschenrechtsfragen zu befassen, um Flüchtlingsprobleme zu kümmern und politisch militärische Beziehungen zu überwachen. Im Jahr 1990 wurde er Rechtsberater im Außenministerium. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Die Diplomatin möchte auf jeden Fall zurück nach Paraguay kommen, um ihr Guaraní zu verbessern, wie sie scherzhaft sagte. Mitte bis Ende August wird der neue Vertreter der nordamerikanischen Macht erstmals nationales Territorium betreten.

(Wochenblatt / Última Hora)

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3 Kommentare zu “Wechsel des amerikanischen Botschafters in Asunción steht bevor

  1. Neuer amerkanischer Botschafter in Paraguay.
    Aber hallo, wir wissen doch dass nur die vierte und fünfte Garnitur Botschafter zu uns nach Paraguay geschickt wird.
    Die Frage seitens der Presse muesste doch lauten:
    Von wo hat man ihn weggelobt?
    Vor nicht allzulanger Zeit schrieb man in einigen nordamerikanischen zeitungen über Süedamerika: “Der Hinterhof Amerikas”.
    Hat man sich besonnen dass man Süedamerika doch noch brauchen könnte?
    Fand man etwa Gold?

  2. Hi, hi ein Schelm wer Böses dabei denkt !!!!

    Na klar hast Du den Hintergrund erkannt . Bohrrechte nach Wasser bishin zu Schürfrechten seltener Erze sind doch bereits an ausländische Investoren verkauft worden . Hier wird demnächst gebuddelt und Geld verdient und Paraguay geht wieder leer aus, weil sie keine Ahnung haben wie man mit Bildung und Arbeit Geld verdienen kann. Man sieht es täglich im Kleinen wie im Großen Geschäft – hauptsache das kurzfristig schnelle Geld als langfristigen Wohlstand – Es ist zu Heulen wenn man zusehen muß wie Geld aus dem eigenen Land gefegt wird und die Investorenländer lachen sich ins Fäustchen weil sie die eigenen Recourcen nicht angreifen müssen – das machen sie erst dann wenn so Länder wie Paraguay ausgebeutet sind , nichts mehr zu bieten haben um dann danach mit den eigenen Reichtümern / Bodenschätzen weiterhin die Weltmacht darzustellen.
    Aus dem Desaster der Vorzeit als die Spanier über Südamerika herfielen und es ausraubten haben die Paraguayer bis heute nichts gelernt. Die Raubzüge gehen weiter – nur in einer anderen Form – warum merken die das nicht. Es gibt hier soviele Arbeitslose und Arme , warum läßt man die nicht – natürlich gegen Bezahlung – bohren und schürfen – ach mir fällt dazu noch soviel ein !

  3. weil dafür kein Geld locker gemacht wird. Deshalb wäre es ganz gut, wenn dem Präsidenten eine zweite Amtsperiode zugestanden werden würde. Dann müßten die Taschen derer, die an der Regierung sind, nicht in 5 Jahren vollgestopft werden, sie könnten es verteilen. Das Volk wählt, wenn der Präsident will, dass er noch einmal diesen Posten begleiten darf, muß er etwas leisten, also müßte er sich anstrengen. So, ist in fünf Jahren so wie so alles vorbei, also warum eine gute Leistung abliefern???? Das gilt natürlich nicht nur für ihn, sondern für die gesamte Regierung.

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