Wechsel in der Polizeikommandantur? Visitación Giménez bat um Neubesetzung seines Amtes

Asunción: Der höchste Polizeichef des Landes Visitación Giménez sagte am Freitag schon zu Acuña, wenn ich nicht ersetzt werde muss ich kündigen. Dies würde den neuen Innenminister Federico Acuña schlecht da stehen lassen. Giménez gab ihm bis heute Nachmittag Zeit dafür.

Der Polizeikommandant Visitación Giménez, wehrt sich mit dieser Methode gegen den neuen Innenminister Federico Acuña und bat ihn jemand zu finden der ihn ersetzt. Ein eventueller Rücktritt des Polizeikommandanten würde den Innenminister in ein schlechtes Bild rücken.

Die aktuelle Nummer Zwei in der Hierarchie ist Idalino Bianconi, der Kandidat mit den höchsten Chancen sein Amt zu erben.

Die Absetzung von Rafael Filizzola brachte ihm dazu. Der neue Innenminister wurde unter Rafael Filizzola 2008 vom Dienst befreit weil er sich nicht im Stande sah, etwas gegen die allgemein umgehende Korruption zu unternehmen. Seine schlechte Buchführung und Kostenvoranschläge waren ebenfalls Kündigungsgründe.

In der Nationalpolizei sowie in Militärkreisen ist es nicht normal oder gern gesehen, wenn ein Mitglied kündigt. Das wäre ein harter Schlag, der Acuña unter Druck setzt. Andererseits auch ein normaler Schritt da Visitación Giménez schon Vorgesetzter von Acuña war als dieser entlassen wurde.

Der mögliche Nachfolger von Giménez, Idalino Bianconi, ist ein alter Bekannter von Lugo. Nachdem er in der Direktion für Ordnung und Sicherheit arbeitete wurde er unter Lugo zum Subkommandant der Nationalpolizei befördert.

Bianconis Arbeit war schon immer umstritten in den Reihen der Polizei. Er war Polizeichef von Alto Paraná zu Zeiten als niemand und nichts eine Welle von Überfällen auf Geldinstituten und Läden zum Stoppen brachten. Somit wurde der „unerfahrene“ Leiter von polizeilichen Operationen nach Asunción versetzt, in die Abteilung Ordnung und Sicherheit.

(Wochenblatt / La Nación / Foto:Flickr)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.