Weder lesen noch schreiben

Asunción: Fast 300.000 Jugendliche und Erwachsene im Land können weder lesen noch schreiben. Eine Kampagne gegen diesen Analphabetismus soll für Abhilfe sorgen.

Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEC) berichtete über die nationale Alphabetisierungskampagne “Jahai Oñondivepa“, die darauf abzielt, ein Netzwerk von Freiwilligen für das Erlernen des Lesens und Schreibens von rund 279.000 Menschen zu mobilisieren.

Das MEC schlägt deshalb vor, ein Netzwerk von Freiwilligen (Lehramts-, Universitätsstudenten und Bürger im Allgemeinen) zu mobilisieren, die so zum Prozess der Begleitung für die nicht alphabetisierten Bevölkerung beitragen. Im Zuge dessen sollen die Möglichkeiten für diejenigen verbessert werden, die weder lesen noch schreiben können.

Interessenten, die Teil des Freiwilligennetzwerks werden möchten, können weitere Informationen erhalten und sich über den folgenden Link anmelden: https//forms.office.com/r/0NL7rCTFHF.

Ihre Teilnahme besteht aus Schulungen und unterstützenden Lernaktivitäten.

An der Einführung des Programms nahmen die Minister für Bildung und Wissenschaft, Nicolás Zárate und für Städtebau, Wohnen und Habitat, Carlos Pereira, zusammen mit Behördenvertretern aus dem Bildungsbereich sowie von anderen Institutionen teil, die die Kampagne unterstützen.

Nach Angaben des Instituts für die permanente Haushaltsüberwachung (EPH) können rund 279.000 Personen im Land über 15 Jahren weder lesen noch schreiben. Die Verteilung liegt zu 43 % in städtischen Gebieten und zu 57 % in ländlichen Gebieten.

Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv

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2 Kommentare zu “Weder lesen noch schreiben

  1. Und die meisten anderen Jugendlichen und Erwachsenen sind funktionale Analphabeten.
    Die können zwar einen Text wunderbar vorlesen, fragt man sie aber, worum es in diesem Text geht, dann gucken sie nur und wissen es nicht.
    Sie können auch gerade so viel schreiben, daß sie ihren Namen unter die Ratenverträge setzen können, deren Text sie nicht verstanden haben.
    Wie sollte es auch anders sein, wenn Woche für Woche mindestens 2 Tage Schule ausfallen.
    Sei es wegen Regens, weil der Lehrer keine Lust hat, eine “Reunion” stattfindet, auf der dann beschlossen wird, daß die Lehrer wieder mal wochenlang um mehr Geld streiken wollen.
    Dann werden die Ferien verlängert, es müssen Feste vorbereitet und gefeiert werden. Und anschließend brauchen Direktor und Lehrer ein bis drei Tage, um sich vom Feststress zu erholen.
    Ach ja……
    Es muss auch wochenlang tanzen und trommeln geübt werden.
    Um es nachher bei der Vorführung nicht zu können.
    .
    Und wie es aussieht, ist es selbst in den sogenannten Erste-Welt-Ländern nicht viel besser.
    Da werden die Kinder dann mit Gender indoktriniert.
    Die wissen dann vor lauter Binnen- I, Gendersternchen*, _ Unterstrichen oder -innen, nicht mehr, ob sie noch Männlein oder Weiblein sind.
    Das Schreiben und Lesen wird ihnen damit verleidet, bzw. unmöglich gemacht.
    Auch dort sind viele Jugendlich funktionale Analphabeten.
    Für mehr als 3-Worte-Sätze bei Twitter, whats app und Co reicht es bei den Meisten nicht mehr.

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