Wegen angeblicher Schulden ermordet

Pedro Juan Caballero: Vorgestern wurde ein Mann im Stadtteil General Genes der Departementhauptstadt von Amambay erschossen. Das Motiv soll ausstehende Schulden sein, die nie beglichen wurden.

Bei dem Opfer handelt es sich um Florenciano Ferreira (28). Zwar wäre der Urheber des Verbrechens ein Mann, der nur unter dem Namen Mario bekannt ist, aber nach dem Mord vom Tatort geflohen sei, berichten Zeugen in dem Fall. Sie bestätigten, dass derselbe Mario kurz nach 08:00 Uhr am Haus angekommen sei, wo er nach dem Eigentümer gefragt habe, der ihm angeblich eine wichtige Summe schuldete.

Ferreira ging aus dem Haus, um Mario zu treffen, mit dem er länger als zehn Minuten sprach. Beide hatten offenbar keine Einigung erzielt. Nach einer kurzen Diskussion zog Mario einen Revolver und tötete den Besitzer des Hauses mit fünf Schüssen. Seitdem ist der Täter auf der Flucht.

Wochenblatt / ABC Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

2 Kommentare zu “Wegen angeblicher Schulden ermordet

  1. Jup, leider ist die Zahlungsmoral hierzulande etwas dürftig, da versteh ich schon, dass man zu drastischeren Mitteln greift, auch wenn der Schuldner nun wohl eher komplett ausfällt?

  2. Zahlungsmoral ist dürftig, ja, stimmt schon.Warum denn gleich den Schuldner töten! Da fehlt wirklich der Verstand.
    Jeder Bäcker da schlauer,wenn er den Mehlsack ausklopft.Da kommt immer was raus.
    Besser ein Stück vom Fell des Bären als gar nichts!

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.