Welch kurzfristiger Sinneswandel

Asunción: Nachdem Carmen Pereira, die Direktorin für finanzielle und strategische Analysen des Sekretariats zur Vorbeugung für Geldwäsche (Seprelad) meinte den Bereich Fußball ohne Kontrolle zu lassen, wendet sich nun das Blatt.

Carmen Pereira sagte vor zwei Wochen, dass sie es nicht notwendig hält den Fußball und die Tabakindustrie genauer in Hinblick auf Geldwäsche zu beleuchten, da sie regelmäßig Datensätze aus den Bereichen übermittelt bekomme. Diese Aussage, eine Art Widerwille, steht im Gegensatz zu den schon aufgedeckten Schritten, wo mit paraguayischen Fußballklubs und einem Tabakunternehmen im Osten des Landes viel Geld gewaschen wurde.

Aus diesem Grund veranlasste nun der Chef von Carmen Pereira, der Minister des Seprelad, Carlos Arregui, dass es zu einem Treffen zwischen den Präsidenten der Fußballklubs der ersten Liga kommt, bei dem auch der Präsident der paraguayischen Fußballvereinigung APF, Robert Harrison anwesend sein soll. Bei diesem soll es um Maßnahmen für Transparenz gehen, ein Schritt den Marco Trovato, ehemaliger Präsident von Olimpia, schon Ende letztes Jahres forderte. Damals zielte er auf den Klub Libertad ab, der dem Ex Präsident des Landes gehört und der mit 1,5 Millionen US-Dollar nur ein Sechstel der Einnahmen an Ausgaben in Höhe von rund 10 Millionen US-Dollar hatte.

Diese Ankündigung folgt nur einen Tag auf die temporäre Ernennung zur Präsidentschaft der Expertengruppe für die Kontrolle von Aktiva (Gelavex), die der Organisation Amerikanischen Staaten (OAS) unterstellt ist.

Wochenblatt / Última Hora / Abc Color

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3 Kommentare zu “Welch kurzfristiger Sinneswandel

  1. Die Herren werden sich in der NWO noch wundern, wenn kein zigarettenstummel, geschweige denn ein Zahlungsmittel den Besitzer wechselt ohne das es registriert und ausgewertet wird.

  2. Wieso muß sich der Minister des Seprelad mit den Präsidenten der Fußballclubs treffen? Entweder die Fußballclubs legen alle Karten auf den Tisch, will heißen, sie werden gründlich für das lfd. Jahr wie auch für die zurückliegenden 5 Jahre auf Geldwäsche und Steuerhinterziehung geprüft oder nicht. Da gibt es nichts zu besprechen, es sei denn, es soll ein Kuhhandel vereinbart werden – und genau davon ist doch auszugehen. Alles nur eine Frage der Geldscheinbündel die über den Tisch geschoben werden. Danach ist wieder alles gut und kein Mensch redet von Unregelmäßigkeiten, schon gar nicht was die Tabakindustrie angeht. Oder glaubt hier irgend jemand an den Weihnachtsmann? Paraguay bleibt Paraguay!

  3. Paraguay wird sich um 180 Grad wandeln, da Marito das Land und die Menschen seit Monaten an die NWO verkauft. Dann gibt es auch kein HC Imperium mehr, da das dann gratis an US Firmen gefallen ist.

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