Wenig Kontrolle zur Bekämpfung der Schadstoffausstöße

Asunción: Obwohl Behördenvertreter behaupten, dass jeden Tag Kontrollen bei den Schadstoffausstößen erfolgen, gibt es in Asunción eine Fülle von Autos und Bussen, die die Umwelt verschmutzen.

Jetzt fordern Umweltschützer und sogar Stadträte mehr Härte bei den von der Kommune durchgeführten Audits.

Weit davon entfernt, einen, von Ärzten empfohlen gesunden Spaziergang entlang der Wege und Straßen von Asunción zu unternehmen, bedeutet dies eher ein hohes Risiko für die Gesundheit der Menschen, aufgrund der großen Anzahl von Fahrzeugen und Bussen, die schwarzen Rauch und giftige Abgase ausstoßen.

Es ist üblich, in verschiedenen Teilen der Stadt einen dichten Rauch zu sehen, der von einem erstickenden Geruch begleitet wird.

Angesichts dieser gefährlichen Situation forderte der Stadtrat Víctor Hugo Menacho in einem Bericht, der dem Bürgermeister zur Prüfung vorgelegt wurde, die Durchführung strengerer Kontrollen bei den Abgaswerten auf öffentlichen Straßen und die Anwendung der entsprechenden Sanktionen. Menacho stellt fest, dass täglich zahlreiche Beschwerden von Einwohnern und Passanten über die Emission von Schadstoffen eingehen, die nicht nur auf den Straßen vorkommen, sondern auch in Gegenden mit größerem Autoverkehr in die Häuser gelangen.

Der Generaldirektor des Umweltmanagements in Asunción, David Cardozo, sagte, dass Interventionen gegen schwarzen Rauch und Schadstoffausstöße täglich mit Unterstützung der städtischen Verkehrspolizei (PMT) durchgeführt werden.

Der Kommunikationsdirektor der PMT, Inspektor Manuel Gamarra, wies darauf hin, dass bei jeder Kontrolle, die von der oben genannten Abteilung angefordert worden sei, ein Protokoll erstellt werde. Die Höhe der Geldbußen für diejenigen, die die Umwelt verschmutzen, beträgt für Autos, deren zulässige Opazität 2,50 überschreitet, 406.260 Guaranies; 812.520 Gs. für Lastwagen und 1.625.040 Gs. bei Bussen.

Zwischen 2016 und 2018 kam es zu 13.067 Abgaskontrollen, von denen 1.374 den Grenzwert überschritten und eine Geldbuße erteilt wurde.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Wenig Kontrolle zur Bekämpfung der Schadstoffausstöße

  1. Denk mal was Busse hier vergasen ist nichts im Vergleich damit, was durch unsachgemässe Müllverbrennung an Schadstoffen generiert wird? Ein schlichter Müllverbrennungsofen würde da in jedem haushalt Wunder wirken, aber dazu hats nach dem Polarbier nicht mehr gereicht?

  2. Mag sein, Habkuk. Dann ist eben “406.260 Guaranies; 812.520 Gs. für Lastwagen und 1.625.040 Gs. bei Bussen.” die Theorie und die von Dir genannten Beträge die Praxis. Und statt Geldstrafe heiß dies eben “Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft”.

  3. Tagsüber geht es ja noch und es hat ziemlich gebessert in den letzten Jahren, wenigstens außerhalb der Stadt Asuncion. Trotzdem kennt das jeder von uns, Autos, Motos und LKW, die eine Rauchfahne hinter sich her ziehen.
    Schlimm finde ich es im Morgen- und Abendverkehr, wo es viel Plata zu verdienen gibt, die Bussfahrer der alten 40-jährigen Rocheln kommen dann aus ihren Löchern, die wissen genau die Punkte an denen alle zwei Jahre mal Kontrollen durchgeführt werden: 40-jährigen Rocheln, ohne Licht, Verkehrsschild, dafür Rauchfahne.

    1. Ja, die alten Schrottkarren haben ein großen Einfluss. Aber ich bin der Meinung, das der Bananensaft, den wir tanken müssen auch ein groß teil dazu bei trägt, schätze mal 50%. Weil wieso räuchert ein 4 Jahre alter Diesel, genauso wie mein Diesel, der 17 Jahre auf dem Buckel hatte. Desweiteren kommt noch hinzu, die Fähigkeit eines Mechanikers, um eine Diesel Pumpe vernünftig einzustellen gibt es hier nicht. Es geht nur laufen alle Zylinder einigermaßen dann ist es ok.

      1. Ja, das stimmt, viele basteln selber am Auto rum, solangs fährt fährts, Mechaniker zu bringen bringt nichts, wenn es noch fährt, hiesigen Mechanikern muss man sagen können, was kaputt ist, sonst können sie den Defekt auch nicht finden, außer dass sie die bisher funktionierende Klimaanlage reparieren, die dann nicht mehr funktioniert.
        Vorführen beim TÜV muss man auch nicht (Asuncion-Bewohner glaubs schon, kein Bundesgesetz, nur städtisches) und vor allem gibt es keine Automechaniker hier im Land, jedenfalls nicht was ich unter Automechaniker verstehe, natürlich ist jeder Klempner, Elektriker, Maler, Maurer, selbst die Frau in der Despensa Automechaniker.
        Das Benzin/der Diesel ist schlechte Qualität hier, ist ja alles billiger hier als in EU, auch die Qualität.
        Man kann wohl nicht alles haben in Paraguay, Freiheit groß, den Rest kümmern niemand, außer wenn es mit wenig Arbeit viel zu cobrar gibt.

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