“Wenn du arbeiten willst, findest du eine Stelle“

Asunción: Gestern fand eine große Jobmesse für junge Menschen statt. Eine 23-jährige Studentin ist überzeugt, dass es für jeden eine Arbeit gäbe, wenn man nur wolle.

„Ich persönlich sehe, dass, wenn man arbeiten will, auch über das Internet, es genug Arbeitsmöglichkeiten gibt. Zum Beispiel habe ich mit Leuten aus Mexiko angefangen, ein Projekt zu entwickeln“, sagte Elizabeth Martinez, eine 23-jährige Grafikstudentin. Sie fügte an, dass ihr Ziel sei, sich nach ihrem Studium ganz professionell der Tätigkeit widmen zu können.

Auf die Frage, was sie über das Arbeitsumfeld in Paraguay denke, antwortete sie: „Im Land … ich weiß es nicht, aber gibt es für junge Leute genug Arbeitsstellen? Ja, sie gibt es“, reflektierte sie und verwies auf die Möglichkeiten, die im Internet und nicht nur bei nationalen Unternehmen bestünden.

Auf der anderen Seite äußerte sie ihre Besorgnis über die mögliche Einbeziehung der “Geschlechterideologie“ in die Lehrpläne und betonte, wie wichtig es sei, dass die nationale Regierung eine starke Position dagegen einnehme.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu ““Wenn du arbeiten willst, findest du eine Stelle“

  1. Muss jetzt zugeben, dass ich mich beim ersten Mal verlesen habe. Aufgrund meiner eindeutigen Anschauung dachte ich also, dass ihre grösste Sorge ist, dass die Geschlechterideologie nicht in die Lehrpläne kommt. Denn speziell für Frau ergibt sich hier das beste Karrierefeld abgesehen von reich (also einen Narco) heiraten. Folge dessen Kommando zurück und keine Kritik.
    Was ich mit dem Rest jetzt so anfangen soll. Kann man von dieser Stelle dann auch leben oder muss ich nebenbei einbrechen gehen? Sollen ihre Worte jetzt trösten, obwohl leider nunmal fakt Leistung und Können am wenigsten belohnt werden sondern Kontakte und Sympathie, parteibuch und manche eben schon von Geburt an privilegiert sind? Oder heisst es genau ausgedrückt, glücklich alle jene, die keinen Job brauchen?
    Na ja wie auch immer.

  2. „Wenn du arbeiten willst,

    wenn du wirklich arbeiten willst,

    kannst du jeden JOB annehmen.

    JOB heißt: „nicht ganz pleite“ (just over broke = English)

    Aber wenn du mehr als Essen und Kleidung magst, brauchst du eine Berufung, oder wenigstens Hausverstand.

    Um beides scheint es sich hier nicht zu handeln.

  3. Wenn man nicht nur 3, sondern 6 Jahre Colegio absolviert in Paragauy, dann ist ein Paragauyer 12 Jahre zur Primar- und Sekundarschule bis er Abitur erreicht hat und zur Uni studieren darf. Oder 40 Millionen Guaranies tun es auch, hast sämtliche Prüfungen bestanden ohne jemals anwesend gewesen zu sein.
    Nun gut, 12 Jahr bis Abitur. Nun muss man in der Calc-App die „div 2“-Taste drücken, da die hier ja nur halbtags zur Schule müssen. Dann zählt man noch drei Monate „Zu Heiß-Ferien“ und drei Monate „Zu Kalt-Ferien“ und drei Monate „Zu Nass-Ferien“ ab, also kannst gleich noch die „div 4“-Taste drücken in der Calc-App, dann hat man die effektiven Stunden per anno, die ein paragauyscher Student vor Eintritt in die Uni absolviert hat schwerstberechnet, im Zustand von vier Flaschen Heinecken. Wenn Papa die 40 Millionen Guaranies nicht aufbringen konnte. Kann sogar jeder Aleman schwerstberechnen. Calc-App sei dank.
    Das wären dann ohne die Calc-App konsultiert zu haben, ein Viertel der Hälfte eines europäischen 1.-Semesters. Ah, übrigens, zwei Viertel kann man auch noch kürzen, drückst „Bruch kürzen“-Taste in der Calc-App.
    Aber es gibt 100%-ig Arbeit für jeden hier. Obwohl ich nicht glaube, dass meine Nachbarns Papa weder 40 Millionen Guraranies aufbringen noch sie selbst mehr als bis zur 3. Klasse Grundschule absolviert haben verdienen diese genug Mill, die bei Schwerstarbeit vom Mango fallen, um sich Streichhölzer zu leisten – die Fingerhägel müssen schön bleiben, sonst Frauchens Supergau eingetreten – um den seit Monaten toten Hund anzuzünden. Für eine Schaufel hat es wohl nicht ganz gereicht.

  4. Das soll sie mal den 2 Milionen Paraguayos erzählen sie im Ausland arbeiten, die von dort aus noch Ihre Familien hier unterstützen, damit die sogenannte Elite in Saus und Braus Paraguay bestehlen können.

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