Wenn eine Behinderte bei der Bitte um Almosen schamlos ausgenutzt wird

Villarrica: Taxifahrer und aufmerksame Bürger haben einen Fall aufgedeckt, bei dem eine behinderte Frau, die um Almosen bettelte, schamlos von ihren Familienangehörigen ausgenutzt wurde. Sie nahmen der Behinderten das Geld einfach wieder ab.

Das Sekretariat für Frauen in der Hauptstadt von Guairá unter der Leitung von Olga Mercado hat zusammen mit dem Büro des Ombudsmanns und der Nationalpolizei im Fall einer Frau mit einer Behinderung interveniert, die sich in Villarrica, insbesondere in der Umgebung des Ybaroty-Platzes, aufhielt.

Da Taxifahrer in der Gegend ihre Besorgnis über ihren Gesundheitszustand, die Wetterbedingungen und die Tatsache geäußert haben, dass sie vermutlich von einem Familienmitglied ausgebeutet wird, intervenierte das Frauensekretariat.

„Wir können vor dieser Situation nicht die Augen verschließen, da die arme Frau in ständigem Kontakt mit Verwandten stand, die den Aussagen der Frau zufolge aus Caacupé und Coronel Oviedo stammen, was darauf hindeutet, dass sie ausgebeutet wurde und man ihr das erbettelte Geld sofort wieder abnahm, soweit wir herausfinden konnten. Wir koordinieren jetzt ihren Transfer zu ihr nach Hause oder an einen Ort, wo es ein Familienmitglied gibt, das ihr helfen kann“, sagte Mercado.

Ebenso betonte sie, dass man in Fällen wie diesen nur durch Zusammenarbeit eingreifen müsse, es sei nicht so, dass diese arme Frau jeder Gefahr ausgesetzt werden müsse. Sie könne eine unschuldige Person sein, die für andere Zwecke missbraucht werde als für ihr eigenes Wohlbefinden, vor allem weil sie aus einer anderen Stadt stamme, fügte Mercado abschließend an.

Wochenblatt / Radio Guairá 840 AM

CC
CC
Werbung

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

Kommentar hinzufügen