„Wenn Giuzzio gehen musste, muss auch Quiñónez ihr Amt aufgeben“

Asunción: Die Abgeordneten und Senatoren kommentierten die kürzliche Entlassung von Arnaldo Giuzzio und forderten, dass auch Sandra Quiñónez ihr Amt aufgeben sollte. Kattya González stellte die Ernennung von Federico González zum neuen Innenminister in Frage.

Sowohl die Opposition als auch die Regierungspartei halten daran fest, dass die Generalstaatsanwältin Sandra Quiñónez ihres Posten verwiesen werden sollte, und das Amtsenthebungsverfahren, für das sie sich im Bündnis eingesetzt haben, geht weiter, obwohl Innenminister Arnaldo Giuzzio wegen angeblicher Verbindungen zu einem Drogenhändler entlassen wurde.

Die Abgeordnete der Partei der Nationalen Begegnung (PEN), Kattya González, wies darauf hin, dass das eine nicht vom anderen ablenke und dass jeder Akteur auf diese Weise sein Engagement unter Beweis stellen könne. Sie erwähnte auch, dass der bestmögliche Ausweg der Druck der Bürger sei. “Die neuen Daten entkräften oder neutralisieren die bereits geleistete Arbeit nicht, sie ergänzen sie nur. Es darf kein Fehler auf beiden Seiten gemacht werden. Dieser Schritt wird wahrscheinlich den mangelnden politischen Willen verdeutlichen, ernsthafte Maßnahmen zur Sanierung der Institutionen zu ergreifen”, sagte sie.

Sie wies darauf hin, dass der Fortschritt von der Regierungspartei abhängt. “Hoffen wir auf die Kohärenz der politischen Sektoren und darauf, dieses Kapitel zugunsten der Bürger abzuschließen”, betonte sie.

Der Abgeordnete der Fuerza Republicana, Hugo Ramírez, erklärte seinerseits, dass die Anschuldigungen gegen die Generalstaatsanwältin existierten und nicht entkräftet würden. “So wie wir zuvor die Amtsenthebung der Generalstaatsanwältin nicht unterstützt haben, haben wir dies auch bei Giuzzio getan, in beiden Fällen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihren Kurs zu verbessern und ihre Ziele zu erreichen. Heute fordern wir die Amtsenthebung der Generalstaatsanwältin, und im Fall Giuzzio geht es darum, zu sehen, wie die Ermittlungen weitergehen und was zu tun ist. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir Giuzzio nach Zielen und Fristen fragen würden. Die Exekutive hat das Richtige getan, und die Staatsanwaltschaft muss gegen Giuzzio ermitteln, was aber die Anschuldigungen des ehemaligen Ministers nicht entkräftet”, sagte er.

Die Unterzeichnung der Anklageschrift wurde eingeleitet, aber wegen fehlender Stimmen vertagt. Man zweifelt am Llanismo, der zusammen mit dem Cartismo die Verteidigung von Quiñónez aufrechterhält.

Eine Gruppe von organisierten Bürgern zog gestern mit einer Karawane entlang der Costanera von Asunción, um die Absetzung der Staatsanwältin Sandra Quiñónez durch Amtsenthebung oder Rücktritt zu fordern. Die Mobilisierung wurde zum Teil durch die Nationalpolizei behindert, die den Demonstranten den Weg versperrte. Die Anwältin María Esther Roa sagte, dass die Demokratie mit jedem Tag, an dem Quiñónez an der Spitze der Staatsanwaltschaft bleibt, langsam stirbt.

Wochenblatt / Última Hora

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1 Kommentare zu “„Wenn Giuzzio gehen musste, muss auch Quiñónez ihr Amt aufgeben“

  1. Sollten Sie kein Beatmeter- oder Behördeter ausm Beamteten- oder Behördetenhäuschen sein – also zum ungebildeten Kleinvieh, welches auch Mist macht, sprich Steuerzahler gehören – kann ich Ihnen NICHT empfehlen irgendwelche Verbindungen zu stadtbekannten Drogendealern zu unterhalten. Sie werden dann nicht einfach mit dem leeren Schuhkarton Ihren Arbeitsplatz zum letzten Mal aufsuchen können, sondern werden in U-Haft genommen, um diese “Verbindungen zu stadtbekannten Drogendealern” etwas genauer zu untersuchen.
    Bei den Beatmetern- oder Behördeten ausm Beamteten- oder Behördetenhäuschen läuft das allerdings etwas anders. Und dies weltweit. Diese werden bei Verbindungen zu stadtbekannten Drogendealern entweder in den Innendienst in die nächst höhere Beatmeten- und Behördetenbesoldungsklasse befördert oder eben, gebeten mit dem leeren Schuhkarton ihren Arbeitsplatz ein letztes Mal aufsuchen. Und, ne, kein “und” mehr, “und” streichen, das war’s dann.
    Das ist auch logisch. Die Brüder und Schwestern können strafrechtlich nicht verfolgt werden. Der Staat hat seit jeher Mühe Staatszüchgungen zu finden, die einen Job als Beatmeter- oder Behördeter ausm Beamteten- oder Behördetenhäuschen machen wollen, obwohl es sich durchaus lohnen kann. Vor allem dann, wenn man als Beatmeter- oder Behördeter ausm Beamteten- oder Behördetenhäuschen Verbindungen zu stadtbekannten Drogendealern unterhält.
    Ist aber auch nicht jeder dazu geboren, dass er in der Privatwirtschaft nicht zu gebrauchen ist und dann als verhinderter Sozialfall doch noch eine erfüllende Lebensaufgabe erhält im Beamteten- oder Behördetenhäuschen.

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