Wenn jeder sagt was er denkt

Asunción: Radiomoderator Enrique Vargas Peña ist einer der größten Kritiker der aktuellen Regierung und der vorherigen. Seine Stimme und Meinung hat Gewicht, die des Innenministers aber auch. Wenn jeder das sagt was er denkt kommt Folgendes heraus.

Um zum Sachverhalt „Campesinos im Stadtzentrum“ die Meinung des Innenministers Euclides Acevedo zu hören, rief man diesen an. Kurz bevor Minister Acevedo das Interview am Donnerstagmorgen begann, sagte Vargas Peña: “Euclides, guten Morgen, ich höre deine Keiferei/Ausrede“ (in Bezug auf die Ausreden weswegen man nichts gegen die Campesinos unternahm die Asunción lahm legten und für Sachbeschädigung verantwortlich waren).

In weniger als einer Sekunde antwortete der Innenminister: “Gleich zu Beginn werde ich dir sagen, dass du ein Arschloch des 33. Grades bist. Ich würde dir Giftzwerg oder Tritt zurück durchgehen lassen aber niemals Hurensohn oder Söldner irgendeiner Mafia. So mein lieber Enrique Vargas Peña, wenn du willst dass ich das Telefon wieder abnehme, und du weißt dass du das eigentlich gar nicht verdienst, musst du dich ändern“.

Dann sagte Acevedo weiter: “So ich gehe jetzt in den Baumarkt und kaufe Nähgarn und eine Nadel zum Bälle nähen und dann werde ich dir den Mund zunähen, denn mit der Art und Weise wie du die Personen behandelst, trägst du nichts zum demokratischen Zusammenleben bei. Es ist nicht sympathisch wie du dich verhältst bei Debatten. Mein lieber Freund, ändere dich, korrigiere dich oder wer wird dir sonst noch ein Interview geben wollen?“

Seinen Charakter hat Enrique Vargas Peña sicherlich auch von seiner Mutter geerbt, die Sigrid Weiler heißt und aus der Gründerfamilie des Hotel del Lago in San Bernardino und des Gran Hotel del Paraguay in Asunción stammt. Sein kompletter Nachname ist Vargas Peña Weiler.

Übrigens wurde das Kriegsbeil gestern schon wieder vergraben, womit dieser verbale Aussetzer schon wieder der Vergangenheit angehört.

Wochenblatt / Radio 730 AM

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6 Kommentare zu “Wenn jeder sagt was er denkt

  1. Leinwand Stella mit Kurbelheber

    Merke: Mit einem üppigen Wortschatz wie „Arschloch“, „Giftzwerg“, „Tritt“, „Hurensohn“, „Söldner irgendeiner Mafia“ schafft man es im Paragauy zum Innenmister. Grundvoraussetzung ist jedoch hiesig 7 bis 11 Uhr Schul vielleicht abgeschlossen und Amigos im Korruptionsfilz, sonst klappt das meistens nicht. Man muss jedoch nehmen, was man bekommt, vielleicht klappt es auch wenn man imstande ist leere Bierbücksentürmchen zu bauen, wobei dann 99,8% der Nation in die engere Auswahl käme.

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles sur Ludersac

    Dies ist der Reporter der meint Gott existiere nicht. Bezeichnenderweise ein Mestize mit deutschen Wurzeln.
    “Schandhafter Zwerg“ sollte das eigentlich genauer uebersetzt sein anstatt das A Wort.
    Jemandem den Mund zunaehen zu wollen laesst auf besorgniserregende psychische Probleme schliessen. Jemandem zu wuenschen den Hintern oder das Maul zuzunaehen, das laesst potenziell auf einen Psychopaten schliessen, eben einen Quaeler.
    Ministrucho nennt ihn “des 33ten Grades“. Ist der Reporter ein Freimaurer? Anspielungen darauf gibt es hier dass er ein 33 Grad Freimaurer ist.

  3. Phänomenal, wie man es mit einem Wortschatz von fünf schmeichelnden Worten, hiesig täglich 7 bis 11 Schul vielleicht abgeschlossen und den richtigen Amigos zum Mister eines der Millionen von Mysterien für Irgendwas, Haupt-, Ober- und Unterstaatsekretariaten schafft.

  4. Wer keine Bildung, oder nur wenig davon hat, wer keine ordentliche Erziehung genossen, wer über keinerlei Anstand verfügt, der ist schnell dabei, andere zu beleidigen. Das ist stets ein Zeichen für mangelnde Intelligenz und fehlenden Argumenten. Wenn Beleidigungen auch nicht den gewünschten Erfolg bringen, greifen die gleichen Primitivlinge zur Gewalt, bis hin zu Mord- und Totschlag. Die Zeitungen sind voll davon.

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