Wenn man denkt es kann nicht schlimmer werden

Asunción: Weil die mit viel rechtlichen Spielraum als illegal angesehenen Kofferträger vom Flughafen seit mehr als drei Monaten nicht arbeiten können, fordern sie nun eine Abfindung in Höhe von 10.000 Euro pro Person.

Die allesamt betagten Kofferträger des Flughafens Silvio Pettirossi nahmen am gestrigen Nachmittag an einem Treffen des Arbeitsministeriums teil, wo auch Vertreter der zivilen Luftfahrtbehörde anwesend waren. Gefordert von den Kofferträgern und gewünscht vom Arbeitsministerium wird eine Einigung mit der Luftfahrtbehörde, da die Kofferträger seit mehr als drei Monaten ohne Einkommen sind.

Die Kofferträger, die seit Jahrzehnten am Flughafen geduldet werden, aber weder einen Arbeitsvertrag noch Krankenversicherung haben, nehmen sich nun das Recht heraus eine Behörde auf Entschädigung zu verklagen, die ihnen niemals einen Lohn zahlte.

José Luis Chamorro, einer der Mitglieder dieser Gruppe, sagte gegenüber Radio 970 AM, „dass sie von den Flughafenbehörde eine Entschädigung oder finanzielle Entschädigung fordern, insbesondere angesichts der Tatsache, dass es für sie mit ihrem Alter schwierig ist, einen anderen Job zu finden“.

Aufgrund der Schließung des Flughafens wegen der COVID-19-Pandemie können die Träger ihre Arbeitstätigkeiten nicht mehr wie zuvor ausführen. Zudem hat ihnen der Dinac Präsident mitgeteilt, dass sei ab dem Termin der Wiedereröffnung nicht mehr da weiterarbeiten können. Mit dieser Entscheidung würden 70 Personen arbeitslos. Die Dinac ist dennoch bereit einem jeden 2 Millionen Guaranies zu bezahlen, eine Summe, die keiner der verwöhnten Kofferträger annehmen will, da sie ihre Bedürfnisse nicht decken würde. Ab einem Betrag von 70 Millionen würden sie sich bereit erklären, ihren „Arbeitsplatz“ zu verlassen. Am Montag steht ein neues Treffen an.

Personen, die keine oder nur wenig Erfahrung mit den Kofferträgern gemacht haben, würden sicherlich einige Eindrücke der Leser und Kommentatoren dazu interessieren.

Wochenblatt / Hoy

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

5 Kommentare zu “Wenn man denkt es kann nicht schlimmer werden

  1. ja die kofferträger machen einen guten job , sie fahren die koffer vom band dreißig meter bis an die tür des flughafens und verlangen erst mal 20 dollar. wenn der tourist sich dann beschwet und nur 10 euro gibt wird er dumm angemacht.

    1. Diese Koffertraeger sind nervtötende Parasiten wie die Scheibenputzer auf der Strasse. Sie drängen sich auf, bringen keinen Nutzen, und verderben nur die Laune.

  2. Bitte nicht aufregen, das ist eben Teil der „paraguayischen Logik“. Dazu könnte jeder Eingewanderte tausende Beispiele aufführen. Eines davon ist dieses: Gewährt man einem Mitarbeiter ein- oder zweimal aus freien Stücken heraus eine Vergünstigung, erwartet dieser Mitarbeiter, daß die Einmalvergünstigung weiterhin vergütet wird. Wenn nicht, ist er tief beleidigt, vielleicht sogar an seiner Ehre verletzt und droht mit Kündigung. Im Zweifelsfall kündigt er sogar und verklagt seinen ehemaligen Arbeitgeber oder holt sich im schlimmsten Fall das, was ihm seiner Ansicht nach zusteht. Übrigens gilt das ganz besonders auch im Falle von verlangten Lohnvorschüssen. Ich kann daher nur jeden warnen aus Gutherzigkeit „großzügig“ sein zu wollen – es bringt meistens am Ende nur Verdruß!

  3. treiste leute die nur auf touristenabzocke aus sind, ich hohlte mal wem vom flughafen ab der drauf reinviell, mal beim auto angekommen eingeladen gab ich dem chaoten 10mil gs worauf er mich blöd anpöbelte, da meine ich damals nur wenn er ghleih eine auf die schnauze haben will soll ers gleich sagen, und er soll froh sein das ich ihm 10mil gab weil normal ist seinearbeit keine 5mil wert, wurde frech und verlangte 100 usd, da sass ich aber schon im auto und fuhr dann extra so aus der parklücke das er die füsse einzuehen musste. abzocker diese leute. 100 usd zahlst ned mal in europa für so ein service also die sollen frohj sein das üerhaupt 2 mille angeboten bekommen haben von der dinac, ich würd denen gar nix geben da es sich um aufgedrängte schwarzarbeit handelt ohne jediglichen anspruch auf abfidung.

  4. Mit welcher rechtlichen grundlage will die dinac diesen idioten 2 mio. Gs geben, wenn denen nicht mal lohn oder versicherung gezahlt wurde?
    Da fasst du dir nur an den kopf!
    Als alles super war kamen diese witzfiguren nicht auf die idee mal ihren arbeitsrechtlichen status zu fordern, aber jetzt wo es kein geld mehr gibt, regt sich plötzlich was.
    Aber so ähnlich ist das ja auch mit den scheibenputzern.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.