Wenn schon, denn schon!

Asunción: Wer beim Weihnachtsessen einiges ausließ, dies jedoch zu Silvester wieder gut machen will, hat dank einiger Cateringservices die Chance dazu.

Wer bis zum kommenden Sonntag um 20:00 Uhr bestellt und 50% anzahlt, bekommt sein Silvesteressen pünktlich serviert. Doch was steht in paraguayischen Restaurants zur Auswahl und erreichen die Angebote überhaupt das Niveau, welches Europäer geneigt sind zu akzeptieren?

Viele traditionelle Restaurants bieten komplette Menüs zu Silvester an. Der Preis dafür wird per Gewicht bemessen, wobei die Preisschere von günstig bei Pasta bis teuer bei diversen Fleischabschnitten reicht.

Todo Rico offeriert beispielsweise verschiedene Salate für 53.000 Guaranies pro Kilogramm, während ein Fleischrollen 59.000 Guaranies pro 1.000 g kosten. Schnitzel hingegen bewegen sich zwischen 77.000 und 87.000 Guaranies pro Kilogramm. Peceto (Semmerrolle) sowie Rinderzunge mit Vinaigrette sind mit 110.000 Guaranies pro Kilo etwas teurer. Wer Roast Beef von der Rinderlende möchte kann dieses für 152.000 Guaranies pro Kilogramm bestellen. Aber auch Bœuf Stroganoff für 120.000 Guaranies ist auf der Karte zu finden. Nachspeisen und Eis sind ab 50.000 Guaranies pro Kilo bestellbar.

God’s Pan, ein weiterer Mitstreiter auf dem Markt, offeriert die Riesenroulade, bekannt als Matambre für 170.000 Guaranies pro Kilogramm, ebenso wie Rinderzunge mit Vinaigrette oder gefülltes Hähnchen. Peceto (Semmerrolle) wiederum schlägt mit 220.000 Guaranies zu Buche während Vitello tonnato 230.000 Guaranies pro Kilogramm kostet. Da aber auch hier noch Steigerungen möglich sind, werden gebackenes Schweinebein für 394.000 Guaranies und gefüllten Truthahn für 640.000 Guaranies pro 1.000 g angeboten. Dazu kann Kartoffelsalat für 87.000 Guaranies pro Kilo bestellt werden.

Wochenblatt / Última Hora

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9 Kommentare zu “Wenn schon, denn schon!

  1. „Wer bis zum kommenden Sonntag um 20:00 Uhr bestellt und 50% anzahlt, bekommt sein Silvesteressen pünktlich serviert“
    schade, doch kein rabatt, mit viel glück und nochmehr glauben bekommt man wofür man bezahlt:))) als ob ey….
    wartn wir mal die berichterstattung nach sonntag ab, wieviele leutchen übern tisch gezogen worden sind

    1. Unter wie vielen Pseudonymen verstecken Sie sich eigentlich? Kann es sein, daß Sie sich auch unter fremden Pseudonymen verstecken, indem Sie die Namen der Original-Kommentatoren aneignen und dabei lediglich eine kleine, beinahe nicht bemerkbare Änderung vornehmen? Jeder der solches versucht, sollte hiermit gewarnt sein – damit verstehe ich jedenfalls keinen Spaß! Das gleiche gilt auch für den Fall, daß Personen sich hier Zugriff verschaffen auf Daten, die eigentlich geschützt sein sollten.

      1. Junge Junge, manisch depressiv oder was? Hier schreiben doch zig Leute mit verschiedenen Pseudonymen. Ist das verboten, weil du es so willst?
        Wer sich Zugruff auf irgendwelche DAten verschafft, die geschützt sind – OK, das ist kriminell. Aber unter verschiedenen Pseudonymen schreiben – da verstehst du keinen Spaß? Was willste denn machen, die Leute abknallen?
        Keine Angst, ich schreibe immer unter franz, ganz einfach weil das mein 2. Vorname ist.

        1. Sind Sie schwer von Begriff? Hier geht es nicht darum, ständig seine Pseudonym zu wechseln, sondern darum unter dem Pseudonym anderer (lediglich mit einer Buchstabenveränderung die kaum bemerkbar ist) dumme Kommentare abzugeben.

          1. was dumm und was schlau ist bestimmt die Allgemeinheit. Auch wenn du dich offensichtlich für das höchstentwickelte Lebewesen hälst.

  2. Die Überschrift „Wenn schon, denn schon!“ fasse ich so auf:
    Wenn schon, denn schon, dann die Leute richtig über den Tisch ziehen.
    Die Gastronomieökonomie sagt für Berliner Verhältnisse aus, dass der Endpreis des gastronomischen Produktes den Wert 3 x Einkaufspreis nicht überschriten sollte. Kartoffeln kosten das Kilo nicht mehr als 7.000 G / kg. Mit Zutaten kostet das Kilo Kartoffelsalat also nicht mehr als 10.000 G. Angeboten wird er für 87.000 G.
    Mit Schweinebein ist bestimmt Haxe gemeint, kostet im Einkauf 22.000 G, eine Schweinekeule kostet 28.000 G / kg angeboten wird es rund 400.000 G !!!!
    Das liegt aber hier bestimmt an den extrem hohen Personal- und Stromkosten.
    Ich weiß nicht, ob Wucher in Paraguay eine Straftatbestand ist.
    Das Berliner Hotel Adlon (5*) hatte für Weihnachten eine ganze Gans mit Thüringer Klösen und Rotkohl für 80 € im Angebot.

    1. Ich habe mich auch etwas zu den Preisen im Hochlohnland Deutschland schlau gemacht und kann Ihnen deshalb nur zustimmen. Wucher ist es nicht, weil niemand auf diese Angebote zugreifen muss. Hier werden die Angeber abgezockt, die bei ihren Gästen Eindruck schinden wollen; was teuer ist muss auch gut sein. Ich halte es so wie Wurstmax.

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