Wer ins Gefängnis muss, sitzt in Paraguay wirklich seine Strafe ab

Asunción: Während in Europa die Haftanstalten relativ viel Komfort für die Insassen bieten, schaut das in Paraguay schon ganz anders aus. Wer hier einsitzt, büßt wirklich seine Strafe ab.

Mitglieder der Union der Strafvollzugsbediensteten Paraguays (Sintrasepp) reichten im Senat eine Beschwerde über die miserablen Bedingungen ein, unter denen ein großer Teil der Insassen des Tacumbú-Gefängnisses leben muss.

Die meisten dieser drogenabhängigen Häftlinge durchstreifen die Korridore und sind auf der Suche nach etwas Essen in den Müllhalden. Das hat einen Grund, weil die Gerichte, die von der Gefängnisverwaltung zubereitet werden, fast ungenießbar sind und nicht das liefern, was sie eigentlich versprechen.

Die Justizvollzugsbeamten prangerten auch andere Probleme an, wie den Mangel an Wärtern, um den stündliche Schichtwechsel zu vermeiden, neben den prekären Baubedingungen der Gefängnisse, vor allem in Tacumbú.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Wer ins Gefängnis muss, sitzt in Paraguay wirklich seine Strafe ab

  1. Elfride Bitterbier

    Antworten

    Tja, die Steuereinnahmen werden für Löhne von Amigo, Tio, Primo, Padrinos und Hermanos ausgegeben. Da bleibt nicht mehr viel übrig als ein paar Krümel.
    Wo sind eigentlich die Krümel der weltoffenen und humanen Kirchensekte? Ah, ja, auch bei der Kirche gehen die Kirchensteuern für Löhne von Amigo, Tio, Primo, Padrinos und Hermanos drauf.
    Wo sind eigentlich die Krümel der faltigen Säcke mit ihren glänzenden Lacken? Ah, ja, auch bei den faltigen Säcken mit ihren glänzenden Lacken gehen die Spenden für Wohltätigkeit drauf, weil der Nachbar noch ein faltigerer Sack ist und noch den glänzenderen Lack aufweist.
    Tja, so ist das eben in einer gottesfürchtigen, gerechten Welt.

  2. Daran sieht man aber leider auch, dass es unter den Einsitzenden keinerlei Expertise für irgend etwas gibt.

    Sie bräuchten sich nur ein paar Samen und ein paar Hühner bringen zu lassen und sie könnten sich auf ihrem kleinen Grund selbst ernähren. Aber das ist wohl nicht gewollt, obwohl es in PY das ganze Jahr übei etwas zu ernten gäbe, wenn man nur wollte.

    Zeit haben die Gefangenen schließlich den ganzen Tag.

  3. Gut, die kleinen “ Hühnerdiebe“, die wirklich nur Mundraub begangen haben um der Familie was zum essen zu bieten, sind arg dran. Für die anderen, Politiker, Juristen Mörder Banditen usw. bin ich der Meinung, wenn die Sonne aufgeht an die Arbeit, sprich Straßenbau oder sonstiges. Wenn die Sonne untergeht, Wasser und Brot, ins Bett und das Tag für Tag. Vielleicht öffnet sich dann irgend wann mal eine verstaubte Gehirnzelle, die sagt, nicht nur nehmen.

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