Wer unterstützt welchen Kandidat?

Asunción: Wer Wahlkampagnen finanziert soll laut einem Gesetzesprojekt der Abgeordneten Rocío Vallejo (PQ) öffentlich einsehbar sein. Doch die traditionellen Parteien wollen das Projekt nicht behandeln und bringen Vorwände ein, die keineswegs überzeugen wollen.

Juan Ernesto Villamayor, Kabinettschef von Mario Abdo befürchtet beispielsweise, dass durch das Gesetzesprojekt, wenn in Kraft getreten, dem Wahlgericht (TSJE) eine zu große Macht gegeben werden könnte, da laut einem Passus dieses auch nachträglich einen Wahlgewinner disqualifizieren kann, wenn es Regelwidrigkeiten entdeckt.

Wenn alle die Regeln einer Wahl befolgen, ganz besonders die traditionellen Parteien, können gar keine Regelwidrigkeiten festgestellt werden und keiner braucht sich zu sorgen, ob ein Kandidat im Nachhinein disqualifiziert wird. Im Gegenteil, man müsse dankbar für diesen Absatz sein, der die Kandidaten und die Finanziers daran erinnert, dass alle nach den gleichen Regeln zu spielen haben.

Es geht um Geldwäsche und um deren Verhinderung. Alle Anstrengungen diese zu unterbinden werden seit geraumer Zeit von den Vertretern der traditionellen Parteien breitflächig umschifft oder freundlich übergangen, da sie ihre Macht schmälern würden.

Wochenblatt / Abc Color

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