Wer war Werner Jung?

Asunción: Als Helfer von Mengele und eventuelle Bormann trat immer wieder ein Deutscher mit dem Namen Werner Jung in Erscheinung. Doch wer war er und wie verlief sein Aufenthalt in Paraguay?

Werner Jung, geboren 1914 war während des Zweiten Weltkrieges Landeschef der NSDAP, Auslandsorganisation Paraguay. Nebenher soll er aber auch ostdeutscher Konsul in Paraguay gewesen sein. Als sicher gilt, dass er den größten Eisenwarenhandel in Asuncion besaß, die Ferreteria Paraguaya S.A. Mit dem Unternehmen wurde er 1950 Repräsentant der Firma des Mengele-Bruders Alois in Paraguay. Im Jahr 1962 soll es zu einem verheerenden Brand gekommen sein, der ihn in die Pleite trieb. Den Eisenwarenhandel auf der Straße Caballero 270 übernahm der deutscher Landsmann Werner Schubeius. In Jungs Haus zog der Kulturattaché der deutschen Botschaft, Kurt Habermann, ein. Jung selbst ging nach Spanien, wo er in Eubea, Provinz Vizcaya, eine Filiale der deutschen „Agria-Werke GmbH“ in Mockmühl eröffnete. Über seinen weiteren Lebensverlauf ist nichts bekannt.

Er war ein wichtiger Drahtzieher und Ansprechpartner für geflohene Nazigrößen in Paraguay und hatte viele nationalsozialistische Kontakte, die den Flüchtigen das Leben erleichterte. Unter anderem hatte er zusammen mit dem russischen Baron Alexander von Eckstein bezeugt, dass Mengele schon 5 Jahre in Paraguay lebt, um seine Einbürgerung zu beschleunigen. Am 27. November 1959 wurde Mengele Paraguayer, wenn auch mit dem Vorname José. Eine Auslieferung nach Deutschland wäre damit nicht mehr möglich gewesen.

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7 Kommentare zu “Wer war Werner Jung?

  1. Findet ihr nichts anderes als diesen alten Käse.
    Leute wie Jung gab es nicht nur in Paraguay.In ganz Süd und Nordamerika war die Auslandsorganisation der NSDAP aktiv.
    Die Frage sollte man mal,wollte man überhaupt eine Auslieferung oder war es nicht wenigen neuen/neue alte Entscheidungsträgern recht das er aus der Schusslinie verwunden ist.
    Mengele/SS/SD waren nicht die Auftraggeber der Menschenversuche im KZ. Wer waren die Auftragggeber aus der Industrie, sie wollten mit Sicherheit nicht das er den Mund auf macht!
    Über die Rolle der deutschen Botschaften braucht man gar nicht zu schreiben das Personal war fast gleich wie vor oder nach den Krieg.Sympatie war beiden Seiten da!

  2. Werner Jung selbst ging nach Spanien, er wäre jedoch besser nach Deutschland zur Befragung über Rassen und danach nach Ausschwitz-Birkenau gebracht worden, damit er sich ein Bild über willkürlich aus der Wohnung gezerrte, ausgeraubte, wie Tiere behandelte und danach ermordete Familien ein Bild hätte machen können. Dies einfach nur, weil sie in die „falsche“ Religion geboren wurden, wofür sie überhaupt nicht konnten, denn niemand kann sich seine Abstammung aussuchen. Wahrscheinlich hätte ihm eine Einsicht über die abscheulichen Verbrechen seines geliebten Führers und seine Köter gefehlt. Ich wünschte ihm jedenfalls nicht dadurch zur Einsicht zu gelangen, indem er hätte aufgezwungen bekommen dasselbe erleben müssen.
    Für uns Älteren mögen die Verbrechen der Nazis nichts Neues sein, doch ist es wichtig der Menschheit die Schweinerei von abartigen, eingebildeten, dummen Monstern vor Augen zu halten, vor allem den jungen Menschen, damit diese Verbrechen noch lange Zeit als Beispiel von den schrecklich und tiefen Abgründen einer ganzen manipulierten Generation durch eine handvoll Geisteskranker in Erinnerung bleibt. Leider sind Letztere noch nicht ganz ausgestorben und viele himmeln ihren geliebten Führer heute noch an, ein Zeichen dafür, dass manipulierte Dummheit eben nicht ausstirbt.

  3. Peter Pfister
    Bald werden unschuldige Europäer aus ihren Wohnungen gezerrt,gelincht,gepfählt oder verbrannt durch eine Drecksbande die ihre Religion auch nicht gewählt hat,sondern nur so da hineingeboren wurde..!
    Geisteskrank ist das richtige Wort..manipulierte Geisteskranke damals wie heute!!
    Oh Mensch, es lebe dein Verhalt und Verstand!Satire aus!

  4. Meinst Du allen ernstes das das den Jung interessiert hatte. Mit Sicherheit nicht!
    Es stimmt das viele Junden im KZ ermordet wurden sind.Die Religion und Abstammung haben die Nazi vorgeschoben um sie zu Klauen.Sie hatten Geld, Vermögen,Betriebe,das wollten Nazis umverteilen.
    Warum mussten sie Ihr Eigentum abgeben bevor die vielleich Ausreisen durften oder später auch Deportiert wurden?
    Raubmord kann man auch mit Gesetzen begründen! Dumm waren die Nazis nicht, nur Skrupellos und Macht bessen.
    Wir sind immer bei den Juden, als Opfer,es waren noch sehr viel mehr Menschen im KZ nicht nur Juden.Auch Russen,Polen,Deutsche unter anderen.
    An die Menschen die in den Besetzten gebieten die verhungert und zu Tode geschunden wurden möchte ich gar nicht erst denken. Das waren noch viel mehr aber schweigende Toten.
    Leider sind Letztere noch nicht ganz ausgestorben und viele himmeln ihren geliebten Führer heute noch an, ein Zeichen dafür, dass manipulierte Dummheit eben nicht ausstirbt.Ein wahres Word.Das stimmt,es ist an zu nehmen das sich die Vögel ganz schön putzen,wenn der nochmal vor der Tür wieder steht.

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