Wer will Farbe bekennen?

Asunción: Die Wahlkampffinanzierung transparent zu gestalten ist immer von Vorteil und funktioniert auch in anderen Ländern problemlos. Die Folgen der Verschleierung sehen wir tagtäglich im Staatsapparat.

Der Fakt, dass rund 70% aller staatlichen Angestellten ohne Ausschreibung auf ihren Posten kamen, unterstreicht den Einfluss der gewählten Politiker, die nicht aufzeigen wollen, woher ihre Wahlkampfmittel stammen. Anzunehmen, dass diese 70% arbeiten wollen ist ein Irrglaube, wenn man durch Empfehlungen an solch einen gut bezahlten Posten kommt. Zudem hat man die Sicherheit nicht entlassen zu werden.

Hinzu kommt, dass die Politiker, bei Fremdfinanzierung, immer den Zielen der Geldgeber folgen, was das in den Regionen wie Amambay, Canindeyú, San Pedro und Concepción bedeutet, kann man sich vorstellen. Die gekaufte Protektion durch Politiker, die weder das Abitur haben noch ein Studium, ist so eingefädelt, dass sie funktioniert. Der Gesetzesvorschlag von Rocío Vallejo (Patria Querida) (Beitragsbild), der heute in einer außerordentlichen Sitzung behandelt werden soll, könnte dies ändern. Doch schon gestern Abend erklärte der Abgeordnete Walter Harms von Honor Colorado, dass man der Transparenz bei den Präsidentschaftswahlen zustimmen will, bei internen Wahlen wäre dies jedoch ausgeschlossen. Klarer kann man es nicht ausdrücken. Dreckiges Geld fließt bei den internen Wahlen. Die Gewinner dieser, die dann aus dem Parteitopf zur Präsidentschaftswahl geschickt werden, dürfen dann kontrolliert werden.

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6 Kommentare zu “Wer will Farbe bekennen?

  1. Georg von Gottsmann zu Thurn und Stopffenheim

    Es ist immer wieder erstaunlich: es funktioniert doch irgendwie. Wenn Korruption die Verfassung waere wuerde es doch irgendwie funktionieren, wie in Rumaenien wo man die Bestechung legalisierte weil sowieso niemand dagegen war.
    Das bestaetigt eindeutig was die Bibel ueber Sodom und Gomorrha nicht sagt. Es ging ihnen gar nicht schlecht und arm waren sie auch nicht als Sodom und Gomorrha zerstoert wurden.
    Wirtschaft und generelles Wohlbefinden der Leute leiden offensichtlich nicht sonderlich unter Suende und Korruption. Deswegen sollte man das Christentum nie an Wirtschaft und Wohlbefinden der Leute anknuepfen.
    Irgendwie wurschtelt man sich immer durch, dafuer sorgtschon der Teufel.

    1. ..und das obwohl mennoniten in der regierung sind…wiens..bergen..der ja schon bei wirtschaft..Industrie und handel…und jetzt itaipu…ein funke der nicht überspringt beim pastoren sohn wiens…lach…ach was solls ..wer glaubt der weiß nicht. .also..bildet euch weiter!!!und lasst das glauben…ist stupide und bremst..dient nur den ver*****…denkt endlich nach..

  2. Beatmeter ausm Beatmetenhäuschen

    300.000 Staatsangestellte, die 10 x weniger leisten als die 28.000 Schwitzzer Beatmeten aus dem Beatmetenhäuschen, zu NeuSchwitzerdütsch Stadthüüsli (nicht zu verwechseln mit dem WC-Hüüsli, das ist etwas anderes, auch wenn der Unterschied schwer zu erkenne ist), braucht dieses Land schon. Es ist ja auch 10 x größer als die Schwitz.

  3. Hier zählt nur die Farbe ” rot”, wer sich zu dieser Farbe bekennt, schwimmt oben mit, egal ob er/ sie was kann auf dem Gebiet, wofür er/sie zuständig ist. Bei Frauen gilt noch, Hauptsache Beine breit und durch den Kongress ” schlafen”. Die naja Männer, wählen zuerst rot, danach “Schokoladenbraun” weil im Hintern von Cartes.

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