Weswegen wurde der Jaguar erschossen?

Loma Plata: Funktionäre des Umweltsekretariats (SEAM) fanden sich am heutigen Nachmittag bei dem Eigentümer des Hauses ein, wo der Jaguar erschossen wurde. Das 74 kg schwere Tier lag schon im Gefrierschrank.

Peter Giesbrecht, Vater von drei Kindern, sah das Tier in ihrem Vorgarten und bat um Hilfe. Der Südafrikaner David Ban-Roger, der anscheinend nicht lange zögerte, erlegte die Raubkatze mit zwei Schüssen aus einem Schrotgewehr. Er agierte auf diese Art und Weise weil die Präsenz des Tieres in seinem Haus Schrecken und Angst verursachte. Er bestätigte, dass das Tier nicht von ihm gehalten wurde.

Das junge Männchen wog 74 kg und endete nach den Schüssen im Tiefkühlschrank der Familie. Ohne Eingeweide wartet das Tier auf eine mögliche Präparation. Eine illegale Haltung kann noch nicht ausgeschlossen werden.

Eine Akte wurde wegen Verstoßes des Gesetzes 96/92 “Schutz wilder Tiere“ und 5302/14 “Schutz von Jaguaren“ eröffnet, die von der Staatsanwaltschaft weiter verfolgt werden soll.

Wochenblatt / Última Hora / SEAM / Abc Color

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11 Kommentare zu “Weswegen wurde der Jaguar erschossen?

  1. Also mal ganz ehrlich: Wer wollte schon einen Jaguar vor seinem Haus oder auch nur in seinem Wohnviertel wissen? Diejenigen, die nur den Abschuß des Jaguars bedauern, sollen hier bitte keine Krokodilstränen vergießen sondern sich ehrlich selbst fragen, was sie in einer solchen Situation tun würden.

    1. Das Tier störte doch keinen.Das Tier jeden Tierarzt eingefangen wurden.
      Wenn diese Wildtier kommen ,sie ausgebrochen aus einen Gehege,haben Hunger,sind Krank oder schlicht haben sich verlaufen.Das Tier ist ja nicht auf den Typ losgegangen.
      Gefährlich na ja, Du noch nie ein rabijates Vieh gesehen.
      Manni, was macht man da, Stückfleisch raus fessen geben.Stück für Stück und den Kater eingesperrt. Denn Rest macht der Tierarzt.Kleiner Angsthase!

  2. Bevor man Menschen wegen so etwas verhaftet oder bestraft sollte man sich fragen, warum kein Mensch im Chaco fuer so etwas vorbereitet ist. Keiner hat Schlafmittel fuer solche Tiere und keiner hat die sportliche Vorbereitung mit diesen Tieren sich anzulegen. Noch viel weniger die Ki der. Haette man das Tier nicht getoetet, dieser aber jemand ermordet, wuerden die Anwesenden ins Knast landen weil sie das Tier vorher nicht getoetet haetten. Keiner aber keiner von uns und auch keiner von denen die gross von ilegal und soetwas sorechen haette hier da Tier lebendig gelassen wenn man eine Waffe besitzt.

    1. Fakt ist,normal verkrümmelt sich das Tier schon wenn du Krach machst.
      Das Tier hat mehr Angst normal als Du. Ist es aus Menschenhand ist es eine halbe Schmusekatze.
      Vor einen anständigen Bullen oder Widder musst du mehr regat haben.
      Das ist keine Lanzenotter wie Jarajarca die große Lanzenotter Terciopelo-Lanzenotter oder auch Fer de Lanz die gleich drauf los geht.So fix kannst du garnicht Kucken.

  3. Hoffentlich wandert der Mörder einige Jährchen ins Loch.
    Wenn das hübsche Kätzchen tatsächlich zur Gefahr für die Familie wird, ist die Lösung ein Betäubungsschuss oder notfalls Fallen, damit man es dann in von Menschen kaum bis gar nicht besiedeltes Gebiet auswildern kann.
    Für mich gibt’s da nix zu diskutieren.

    1. Bist wohl noch nie im Chaco gewesen. Bis da jemand mit einem Betäubungsgewehr zur stelle ist kann sonst was passieren.
      Wenn so ein Tier in Menschennähe auftaucht muss es Hunger haben. Überlege ersteinmal und dann schreibe!

      1. Ganz richtig Seppetoni. Ich habe den Corcovado in Costa Rica durchwandert. Allein………und ich wäre lieber einem Jaguar begegnet wie der 1,80 m langen Fer-de-Lance. Vielleicht möchten die Leute lieber diese extrem gefährliche Schlange (schlägt auch gerne mal einen Bogen) um einem dann ein Stück weiter am Weg aufzulauern im Vorgarten haben. ..Der Jaguar , dieses wunderschöne Tier hätte sehr wohl eine Chance verdient gehabt….aber lieber erstmal alles töten…. Hat er Menschen bedroht, hat er einen angegriffen???? Der Südaftrikaner kennt sich ja anscheinend mit töten aus…..Stichwort Gatterjagd. Ich hoffe er bekommt richtig viel Ärger…………feige Brut. Ich denke er ist aus Privathaltung entweder ausgesetzt oder freigekommen….und Burkhad sich erstmal über eine Tierart informieren….der Jaguar greift so gut wie nie Menschen an, er ist exrem scheu….und im Chaco hätte ich vielmehr vor den Giftschlangen Respekt. und vor MENSCHEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      2. Das würde ich nicht so sehen das Tier war zu ruhig.Es war vermutlich Menschen gewöhnt. Mit etwas Fleisch und ein Netz,Fangnetz wie im Gerüstbau fängst du das Tier mit ca.3-4.Mann.
        Köder mit Beteubungsmittel geht. Loma Plata:ist nicht gerade ein kleiner Ort. Es gibt auch verlassene Ecken im Chaco wo sich Hund und Katze gut Nacht sagen, stimmt auch

  4. Aus sicherer Entfernung kann man leicht “gute Ratschläge” erteilen und hier den Wildschutz-Apostel spielen. Ich möchte die gleichen einmal erleben, wenn vor ihrer Haustüre oder in ihrer Straße ein Jaguar unterwegs wäre.

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