WhatsApp-Profil gestohlen

Pilar: Eine 61-jährige Frau, die aus dem Viertel Crucecita der Departementshauptstadt von Ñeembucú stammt, berichtete, dass eine unbekannte Person die persönlichen Daten ihres WhatsApp Profils gestohlen habe.

Es wird jetzt empfohlen, dass Benutzer des Messaging-Dienstes die doppelte Authentifizierungsoption konfigurieren, um den Diebstahl ihrer WhatsApp-Konten zu vermeiden.

Die Anzeige der 61-Jährigen wurde auf der 1. Polizeistation von Pilar vorgenommen. Das Opfer, Rosa Prieto de Borba, sagte, dass eine nicht identifizierte Person mit männlicher Stimme Daten von ihr erfragt hätte, um den Zugriff auf die Anwendung mit der Nummer in ihrem Namen zu erhalten.

Laut dem Opfer zufolge habe sich der Fremde als Angestellter einer Telefongesellschaft ausgegeben und fragte unter falschem Vorwand nach seinen persönlichen Daten, um ihm einen besseren Service zu bieten.

Nach einigen Stunden versuchte die Frau jedoch, die WhatsApp-Anwendung aufzurufen, konnte dies aber nicht mehr durchführen, nachdem ihr Konto gesperrt war.

Der Fall liegt in den Händen der Staatsanwältin Ana Luz Franco sowie des Ministeriums für Wirtschafts- und Finanzkriminalität der Nationalpolizei in Pilar.

In den letzten Monaten wurden im Land mehrere ähnliche Anzeigen gemeldet. Personenbezogene Daten werden von Fremden verwendet, um auf persönliche Konten zuzugreifen und Geld an Kontakte zu senden.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “WhatsApp-Profil gestohlen

  1. Oha, das gibt es in Paraguay also auch schon?
    Dann schauen wir mal wie lange es dauert, bis sich die Bevölkerung samt Politik hier beginnt für Datenschutz zu interessieren.

  2. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Das mit WhatsApp laeuft so dass man eine x-beliebige Telefonnummer angeben muss damit WhatsApp dir da per Anruf oder eben SMS den Code schicken kann. Der Dieb muss dann aber Zugang gehabt haben auf das Telefon der Frau da er sonst nicht den Code in die Finger bekommt.
    So kann man z.B. bei einem Tablet WhatsApp installieren wo aber die Telefonnummer eines Dritten angegeben wird zu der man aber Zugang haben muss um den einmaligen Code ins Tablet einzugeben. Ab dann funktioniert das WhatsApp im Tablet unabhaengig von der Telefonnummer und vom Telefon.
    Ich koennte, um meine Identitaet zu verschleiern, dei WhatsApp App in meinem Telefon installieren. Dann aber die Telefonnummer eines Indianers im Indianerlager angeben und den anrufen und sagen dass er mir den 6 stelligen Code sagen soll der soeben bei ihm im Telefon per SMS angekommen ist. Der Indio gibt ihn mir und so laeuft mein WhatsApp auf und durch die Telefonnummer des Indianers (der kann auch eventuell im Ausland sitzen). Damit laeuft mein WhatsApp auf eine andere Telefonnummer als der meinen mittel der das Telefon dann laeuft.
    Rechtlich kann man mir nicht belangen denn mein WhatsApp ist auf einer anderen Person Telefonnummer registriert. In Paraguay muss man ja die SIM Karten, also die Telefonnummern, registrieren.
    So kann man dann kriminelle Aktivitaeten mit dem WhatsApp verueben fuer die dann in diesem Fall der Indianer geradestehen muss denn das WhatsApp laeuft unabhaengig von meiner Telefonnummer auf eine fremde Telefonnummer.
    Der “Dieb” hab eben der Alten den Code abgeluchst indem sie diesen an die vermeintliche “Telefongesellschaft” weitergegeben hat, und so hat der andere jetzt ein auf einen anderen Namen (auf der alten Frau) registriertes WhatsApp. Dadurch werden jetzt Ueberfaelle organisiert und die Polizei landet immer nur bei der Alten wenn der Gauner ein VPN oder TOR benutzt. So kann die Polizei auch nichts nachweisen es sei denn sie kriegt das Telefon des Schurken in die Griffel.

    1. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

      Nur EIN WhatsApp kann per Telefonnummer laufen. Da das WhatsApp jetzt auf der Telefonnummer der Alten laeuft so kann die Alte nicht mehr WhatsApp brauchen da die App ihr jedesmal sagen wird dass sie das Telefon gewechselt hat und auf diesem Device die App nicht mehr funktioniert. So merkte die Frau schnell dass sie Betruegern zum Opfer fiel.
      Die Polizei landet jedesmal bei der Alten wenn jemand Klage einreicht gegen die Nummer aber die Frau hat das nicht getan.
      Das Telefon wo die WhatsApp App installiert ist, kann die Polizei nicht mehr orten wenn dieser VPN, oder doppelten VPN Hop benutzt oder TOR laufen hat waehrend er am Wifi haengt, also das WhatsApp braucht. Isser so dumm und braucht Data, also Internet via Telefongesellschaft, so duerfte es eventuell ein leichtes sein den Kerl zu kriegen. Braucht er aber das WhatsApp via WiFi und hat Verschluesselungsdienste im Hintergrund laufen, so ist es fast unmoeglich das Telefon zu orten – ausser fuer FBI, CIA, BND, FSB, Chinesen, etc.

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