Widerstand ist tödlich

Ciudad del Este: Eine Unternehmerin wurde gestern Morgen von einer Kugel in einem Bus von Ciudad del Este durch zwei Räubern getötet. Anscheinend weigerte sich die Frau, ihre Brieftasche zu übergeben.

Das Opfer ist Clara Elizabeth Mercado (39), die im Viertel Las Mercedes von Presidente Franco lebte, ihr Geschäft jedoch im Zentrum von Ciudad del Este hatte. Der Frau wurde in den Kopf geschossen, offenbar mit einem Revolver Kaliber .38, der sofort zum Tod führte.

Nach Angaben der Ermittler stieg das Opfer in den frühen Morgenstunden zusammen mit ihrem 16-jährigen Sohn in einen Omnibus der Firma Vicente A. Matiauda, ​​um, wie jeden Tag, zu ihren Arbeitsplatz zu fahren.

Nach einigen Kilometern stiegen die beiden Räuber, junge Leute zwischen 17 und 20 Jahren, als Passagiere in den Bus ein, zogen jedoch sofort ihre Waffen und riefen, es sei ein Überfall. Einer der Täter bedrohte den Busfahrer und der andere ging zu dem Opfer, das hinten saß.

Er verlangte die Herausgabe des Geldbeutels. Anscheinend leistete die Unternehmerin Widerstand und ihr Sohn griff den Räuber an, der ihn auf einen Schlag entwaffnen konnte, aber sein Komplize, als er sah, was im hinteren Teil des Busses geschah, schoss auf Mercado, die auf den Boden fiel.

Die Täter nutzen die Panik der anderen Passagiere aus, um 18.000 Guaranies aus der Geldkassette des Busfahrers, die Brieftasche und das Handy des Opfers zu stehlen und dann aus dem Bus zu fliehen.

Man leistete dem Opfer Erste Hilfe und brachte die Frau dann in das Hospital del Trauma von Ciudad del Este, wo die diensthabenden Ärzte ihren Tod bestätigten.

Wochenblatt / ABC Color

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10 Kommentare zu “Widerstand ist tödlich

  1. Etwas stimmt hier nicht!
    Buss voll besetzt! Der eine Täter geht gleich zum Raub/Mordopfer.Das sieht nach einen Auftragsmord aus.
    Wäre es wirklich Raub,hätten alle ausgenommen nicht nur den Bussfahrer sondern alle!
    Für die paar Kröten lohnt sich kein Überfall hier geht es um Mehr.
    Für die Revolverhelden, führen einer Waffen in der Öffentlichkeit bedarf einer extra Erlaubnis.
    Ist zu bekommen,mit Beziehung, etwas Geld, einen schönen Schriftsatz,oft mit ein paar Auflagen verbunden.
    Selbst ein kleiner 22 Deringer,Schießstift kann Jahre und den Ruin bringen.

  2. Vor einiger Zeit machte ich auch mal einen Test inwiefern ein Buch als Schutzschild dienen koennte um eine Kugel abzufangen. Im Rucksack z.B. eines Schuelers womit der sich schuetzen koennte. Hatte gerade ein paar Buecher mit Wasserschaden die ich dafuer benutzte. Die Blaetter waren feucht aber nicht nass, aber schon etwas vermodert. So dass das wohl nicht als signifikanter Test gelten kann. Trotzdem kam eine 9×19 mm 124 Grain Kugel nur knapp durch das alte 500 Seiten starke Buch durch mit Pappumschlag. Die Munition war rechts schwach und hatte rund 300 ft-lbs Energie (nach der Internetseite). Trotzdem, das Geschoss kam durch, aber eher mit geringer Geschwindigkeit (lag wohl an den teilweise bruechigen Blaettern des Buches). In etwa so wie im folgenden Video duerfte wohl das Resultat aussehen wenn ein Geschoss durch ein 500 Seiten starkes Buch dringt und dann ein in die Stirn des sich Schuetzenden: https://www.youtube.com/watch?v=leiOab1d0hw.
    DISCLAIMER: Graphic video content advised!
    Man duerfte es ueberleben – so der HERR es will! Besser waere es ein dickeres Buch zu nehmen als in dem vorigen Test.

    1. Buch zum Schutz? Am besten wäre die „heilige“ Märchenbibel. Wenn man dann noch ein Kreuz dabei hat, dies hoch hält und murmelt: hebe dich hinweg von mir Satan, rennt der größte Gauner weg. garantiert.

    2. @Kuno Gansz von Otzberg
      @callgula
      Heiliger Bim Bam schwer von Begriff!
      Hier nützt kein Buch,egal wie Dick, keine Schutzweste oder besondere unauffällige Unterwäsche.
      Der Täter war viel zu Nah!
      Die Täter wollten sicher gehen das die Frau tot ist.Sie schossen in den Kopf reicht!
      Der größte Gauner rennt dann fort wenn nichts zu holen ist, der Satan ist da doch wohl neben Sache!

  3. Da ist doch wieder etwas faul, warum haben die Räuber gezielt die Unternehmerin angegriffen, Von anderen Passagieren wollten diese Scheinbar nichts. Das war ein “ Auftragsmord“ würde ich tippen. Wer weiß, wem Sie in die Quere gekommen ist.Das die Räuber dann noch bisschen Kleingeld mitnahmen und das Handy von Ihr obwohl der Sohn daneben saß und laut Artikel, die Waffe des anderen Täters hatte, ist äußerst seltsam. Vorher wehrt er sich und entwaffnet den einen, danach keine Gegenwehr mehr. Das Geld und das Telefon haben die nur genommen, damit es nach „Raub“ aussieht.

  4. „Einer der Täter bedrohte den Busfahrer und der andere ging zu dem Opfer, das hinten saß“? Obwohl der Bus anscheinend mit Passagieren besetzt war. Das scheint mir eher nach einem verdeckten Mordanschlag auszuschauen. Koennte ja Zufall sein aber wenn die Frau ganz hinten sass und der Raeuber stracks zu ihr ging ohne die anderen Passagiere zu beachten ist das wenigstens sehr verdaechtig. Mordauftrag durch Busraeuber duerfte wenigstens eine Hypothese sein.
    Zudem schoss der erste Raeuber von vorne beim Fahrer ganz nach hinten zu der Frau und traf ihr in den Kopf. Ein „guter“ Schuetze denn einen Fussball auf der Distanz zu treffen ist eine Leistung.
    Der 38 SPL hat in etwa eine Energie von 250 ft-lbs aus kurzem Lauf, bei in etwa zwischen 700 fps und 900 fps Geschwindigkeit, welches bei weitem zureicht um einen Kopf zu durchschlagen (fuer das Durchschlagen eines menschlichen Kopfes bedarf es nach Statistiken in etwa 60 ft-lbs – wo zum Vergleich ein 22 LR Kaliber aus einer Handfeuerwaffe so bei 70 ft-lbs an Energie aufbringt). In Deutschland koennen wir keine Handfeuerwaffe besitzen so dass man um ein normales Leben zu fuehren, im Ausland eine Bleibe haben muss – trotz der zunehmenden Gefahr durch die Migranten und Auslaender in Europa.
    Die ganze Geschichte koennte Zufall sein aber verdaechtige Umstaende duerfte es genuegend geben – so wie dass die Raeuber die Haendlerin wohl gestalked haben muessen und vermutet haben dass diese Geld mit sich fuehrt.
    Nicht mal vor dem schoenen Geschlecht hat man mehr respekt – was man eigentlich annehmen sollte. Dahin hat der Feminismus gefuehrt – die Frauen sind Opfer ihrer eigenen Agenda.
    @Wolfgang
    Genau. Die Verbrecher scheren sich nicht um einen Waffenfuehrungsschein. Und wenn jeder Passagier eine Waffe gezogen haette oder die Raeuber annehmen duerften dass jeder da drin bewaffnet ist, dann gaebe es diesen Ueberfall wahrscheinlich erst garnicht. Wenn jeder Busspassagier bewaffnet waere so gaebe es fuer die Raeuber eine sehr unangenehme taktische Situation, da der der nach hinten zur Frau ging sofort eins von hinten „aufgebrannt“ bekaeme von einem Passagier der hinter ihm waere wobei einer der vorderen Passagiere im Schutz der Sitze das Feuer eroeffnen wuerde auf den ersten Busraeuber vorne. Die Sitze des Busses bieten zwar keinerlei Schutz da ein Projektil aus einer 38 SPL mit Leichtigkeit 5 Sitzlehnen durchschlagen wuerde aber immerhin verdecken die Sitze den Passagier als potenzielles Ziel. Ein Rucksack mit einem 600 Seitenbuch drinnen duerfte die Kugel aus einem 38 SPL aufhalten und als Schild dienen (ich schau mal gerade nach wie viele Seiten mein Neues Testament hat. Etwas ueber 1000 Seiten. Das duerfte reichen). Ich schoss mal auf einen Koran (Qur’an) mit einem 22 LR Gewehr und die Kugeln drangen nicht durch (etwa 130 ft-lbs Energie). Da die Oberflaeche eines 38 SPL Projektils groesser ist, so duerfte wohl ein 600 Seiten starkes Buch mit Hardcover mehr oder weniger so ein Projektil aufhalten. Was man auch tun koennte ist sich eine Stahlplatte kaufen und zurechtschneiden und die in den Ruchsack als Einlage legen. Eine 0.25 Zoll dicke Stahlplatte ist nicht zu schwer und wuerde Projektile bis zu 9mm Luger oder eventuell 357 Magnum mit Leichtigkeit aufhalten. Den Rucksack mit der Stahlplatte als Schild und man koennte mit ein wenig der Hilfe Gottes (fuer die anderen „Glueck“) das Feuer erwiedern ohne groessere Gefahr fuer das eigene Leben.

  5. Darum immer bewaffnet sein, wo man geht und steht. Und komme mir keiner mit dem Gesetz, die Klein- und Grosskriminellen stoert das ja auch nicht. Vor allem immer Augen auf, wenn sich schraege Voegel naehern, ich habe einen Blick fuer sowas.

    1. Wenn Sie die Waffe ohne die notwendige Lizenz bei sich führen und Sie werden erwischt, landen Sie als Ausländer schneller im Knast als Sie noch etwas dazu sagen können. Fall Sie diese im Bus einsetzen und noch einen Unbeteiligten verletzen, dann Gnade Ihnen Gott.
      „Vorzeigegeld“, Billighandy und Billiguhr, zusammen 200 – 250 tausend, dabei haben, rausrücken und überleben.
      40 € sollte Ihnen Ihr Leben doch wert sein?

      1. Anton hat Recht. Wenn Sie als Ausländer eine Waffe nutzen, dann kann es mit den raffgierigen Staatsanwälten und Richtern richtig ungemütlich werden. Den interessiert der Tote oder der Verwundete nicht, die wollen nur Ihr Geld, sonst ruckzuck Gefängnis. Selbst WENN sie eine Lizenz haben.
        Das Gesetz ist teilweise schon streng: Mein Nachbar hat einen Waffenschein und er darf die Waffe nur innerhalb seines Grundstückes zur Verteidigung verwenden.

        Heute bei ABC Color Online: In der Plaza de Armas wurde ein Indianer (!) heute morgen ermordert, weil Chacarita-Bewohner diesen ausrauben wollte. Diese Motochorros unter Drogen sind eiskalte Killer.

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