Paraguayische Wirtschaft wächst mehr als die Logistik

Asunción: Unverrichteter Dinge flogen die schweizer Repräsentanten von R&M Infrastructure Projekts Holding AG wieder zurück nach Europa. Ein gewolltes Treffen mit dem Präsidenten der Republik war für die möglichen Investoren bei der Reaktivierung des Zugverkehrs nicht zustande gekommen. Jedoch knüpften sie Kontakt mit den neuen Vertretern des des Ministeriums für öffentliche Bauten und Kommunikation.

„Durch das Wirtschaftswachstum was Paraguay durchlebt und die nicht gleichstark wachsende Infrastruktur bzw. Logistik wäre es taktisch klug in dem Bereich zu investieren“, erklärte Andreas Mattig, CEO der AG.

„Der Plan von R&M ist es zusammen mit den Personen aus dem Bereich vor Ort die alte Bahnstrecke von 370 km zwischen Asunción und Encarnación wieder zu eröffnen, womit Anschluss bis einschließlich nach Uruguay besteht. Dabei geht es nicht dem Flusstransport oder den Lastkraftwagen im Weg zustehen, sondern zusammen mehr zu erreichen“, argumentierte Mattig bei einem Interview mit der Tageszeitung Abc Color. Ihn begleitete der Präsident der Firma Günther Kuhn bis Ende der vergangenen Woche in Asunción.

Wenn die Regierung sich positiv dazu äußert soll von Encarnación aus begonnen werden bis nach Artigas, wodurch schon diverse Produktionsgebiete davon profitieren können.

Bleibt abzuwarten wann es zu dem gewollten Treffen mit Cartes kommt, um einzuschätzen wie groß die Unterstützung für das Projekt ist.

(Wochenblatt / Abc)

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11 Kommentare zu “Paraguayische Wirtschaft wächst mehr als die Logistik

  1. R&M Infrastructure Projekts Holding AG ist eine scheinfirma die keines wegs die mittel noch den willen hat die strecke wieder aufzubauen der wahrscheinliche grund ist das sie die rechte nur haben wollten um sämtliche alten gleise abzutransportieren und dann nie wieder aufzutauchen

    1. Vielleicht ist Scheinfirma das falsche Wort, doch die AG aus Zug wurde als Anlage- und Beteiligungsfirma gegründet, was auch immer noch ihr hauptsächlicher Gesellschaftszweck ist.

      Das Wort Infrastruktur hat sich die Gesellschaft erst letztes Jahr, nachträglich, zugelegt. Das Wort „Projekt“ ist eigentlich kein Teil des Firmennamens.

      Eine brandneue Firma, ohne Erfahrungen und Referenzen, die sich ursprünglich als Anlage- und Investmentfirma versteht, wird vielleicht Investoren suchen, aber niemals ein solches Projekt umsetzen können (mal vom Wollen nicht geredet).

      Ich kann mich nur bmm und Cartes anschliessen, die wohl beide gut daran tun, diese Firma nicht ernst zu nehmen.

    2. Wenn diese Firma tatsächlich keine Referenzen für solche Projekte aufweisen kann, dann hat H.C. evtl. richtig gehandelt. Das heisst ja nicht, dass er die notwändige Eisenbahn nicht will, diese aber schon von einer Firma entwickelt werden sollte, welche die Kompetenz dazu hat. Übrigens tummeln sich nebst seriösen Firmen im Kanton Zug, Schweiz, tausende Abzockerfirmen, weil der Kanton Zug einen niedrigen Steuersatz verlangt.

  2. „Wiedererweckung“ der Bahn wäre eine tolle Sache, vor allem, wenn diese mit Strom betrieben wird, denn diesen hat Paraguay ja quasi „kostenlos“? Mehr Transport vom LKW auf die schiene wäre ein vernünftiges Unterfangen. Auch hier würden wieder Arbeitsplätze geschaffen werden,oder?

    1. Strom Kostenlos. Hm so koennte es sein
      Aber warum sollen dann die Strompreise erhieht werden.Klar koennte es kostenlos sein wenn nicht die ganzen einnahmen in tiefe Taschen der ande versickern wuerden. Mehr kontrolle waehre sehr ratsam

  3. Aus meiner Sicht wird es dazu nicht kommen, da Sr. Cartes sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wird.
    Ob R&M ein scheinheiliger Verein ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

  4. ausserdem will der paraguayische staat zusammen mit der unterstützung südkoreas ein eigenes zugnetz aufbauen von presidente franco über encarnacion nach pilar mit anbindung nach argentinien und brasilien

  5. Was heisst “Wiedererweckung”. Die Streckenführung kann man vielleicht noch gebrauchen, doch hat sich zwischenzeitlich sicherlich viel geändert, neue Strassen sind hinzugekommen. Der Rest ist verrottet.
    Ich denke auch, dass Präsident H.C. eine Eisenbahn möchte, doch von anderen Entwicklern. Vielleicht bauen seine Familienangehörigen ja die neue Eisenbahn?

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