Wiederholungstäterin

Lambaré: Da die Nachfrage nach Polizeiuniformen, die nicht vom Dienstherren geliefert werden, anscheinend sehr hoch ist, eröffnete eine Frau, die eben erst verhaftet wurde ihre Nähstube erneut. Wieder wurde alles konfisziert.

Es ist noch keine vier Tage her, als die Polizei in den Nähstube von Mirtha Aguayo alles konfiszierte und sie zur Vernehmung mit auf die Wache nahmen. Der Dienstherr ist der Einzige, der Uniformen liefern darf, abgesehen davon, wer sie zahlt. Demnach ist davon auszugehen, dass kriminelle Gruppen diese gefälschten Uniformen bestellen, um ihren unrechten Neigungen nachzugehen. Mirtha Aguayo scheint ihr Pensum noch nicht geschafft haben, weswegen sie am gestrigen Samstag wieder von der Polizei und Staatsanwalt Humberto Otazú Besuch bekam. Wieder wurden die Früchte der harten Arbeit unentgeltlich abtransportiert.

Die Staatsanwaltschaft will zur Sicherheit jedoch überprüfen, ob die Kleidungsstücke gefälscht sind, eventuell um das neue Labor eine Daseinsberechtigung zu erteilen. Wenn von das grünes Licht kommt, können die Kleidungsstücke zerstört werden. Auf Mirtha Aguayo wartet nun Haft und eventuell ein Prozess, der mit einer Maximalstrafe von 5 Jahren enden könnte.

Wochenblatt / Última Hora

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