Wilhelm Harder starb in Katar

Doha: Wilhelm Harder, ein paraguayischer Pilot, der aus Loma Plata stammte, verstarb an diesem Wochenende in Katar, wo er Pilot und erster Kommandant an Bord einer Boeing 747-8 de Qatar Airways war.

Wilhelm Harder (56) starb vergangene Nacht in Katar, wo er seit 15 Jahren lebte und arbeitete. Im vergangenen Januar besuchte er Paraguay zum letzten Mal, als er im zentralen Chaco an Dengue erkrankte.

Als Todesursache wurden Komplikationen wegen des Covid-19 angegeben, mit dem sich Harder in Katar infiziert hatte. Der paraguayische Botschafter in Katar, Ángel Ramón Barchini, bestätigte gegenüber paraguayischen Medien den bedauerlichen Todesfall.

Wochenblatt / Aeronautica Py

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18 Kommentare zu “Wilhelm Harder starb in Katar

  1. Pfaffo Ritter von Rantzsau

    Die Boeing 747-8 ist relativ neu aber ist relativ klein (nur etwas ueber 400 Passagiere) aber dafuer effizient. Die 747 ist ein Allzweckflugzeug dass auch als Kargoflieger gebraucht werden kann und deswegen ein Verkaufsschlager fuer Boeing wurde. Als Frachtflugzeug wird man es noch lange am Himmel sehen. Da Piloten speziell fuer einen gewissen Typ Flugzeug ausgebildet werden (die koennen nicht nur mal so heute Boeing morgen Airbus fliegen oder mal so Modellreihe wechseln), so gibts jetzt einen Piloten weniger fuer dieses Allzweckflugzeug denn dieses Modell wird wegen seiner Kargoeigenschaft noch lange fliegen und dieser Herr haette eigentlich bis zum Lebensende arbeit gehabt.
    Er soll in Ostparaguay vor etwa 5 oder mehr Jahren tausende Hektar Land aufgekauft haben wo er einen riesen Viehbetrieb hatte. Die Sicherheitslage in Ostparaguay war relativ bedenklich so dass er wohl seinen Wohnort wieder nach Qatar verlagerte. So viel ich weiss war er aus dem Flugdienst der Qatar Airlines als Pilot schon ausgeschieden und pensioniert.
    Wenn das wahr ist dass er wieder nach Qatar uebersiedelte dann scheint die Sicherheitslage in Ostparaguay wirklich bedenklich geworden zu sein oder es ermangelte an Piloten – was es ja bis vor der Coronakrise auch tat da wenige Pilot werden wollten weil das Pendlerleben und die Studienkosten zu schwierig wurden bei gleichzeitiger Stagnation der Pilotengehaelter. So viel ich verstand wollte er den Riesenviehbetrieb als Altersrente und Absicherung haben.

    1. Das ist kein aktuelles Foto. Wer weiß, vielleicht hatte er nebst Corona-V2.0 eine Grippe. Demnach ist er an Grippe *mit* Corona-V2.0 gestorben. Jedenfalls werden wir das nie erfahren, da sämtliche Beweise schnellstmöglich verbrannt werden müssen.

      1. @ Uell der Knecht

        Im Artikel wird angegeben dass er 56 Jahre geworden ist, dürfte rein optisch hinkommen.
        Da man ja auch in den ganzen Vorjahren nie Obduktionen bei Grippetoten gemacht hat und an den Statistiken der Grippetoten nie gezweifelt wurde, kann das natürlich auch sein dass er AN oder MIT Grippe gestorben ist.
        In jedem Fall zu früh als gesund aussehnder Mann mit 56 Jahren.

  2. Mein Beileid an die Hinterbliebenen, aber warum sollte diese Nachricht sonst jemanden interessieren? Außer es kommt nun auch die Lebensgeschichte von allen anderen, angeblich an C 19 verstorbenen Paraguayern. Was aber wiederum auch nur für die Hinterbliebenen von Interesse wäre.

  3. Er ist gestorben und lasst ihn ohne zu spekulieren einfach in Frieden Ruhen. Immer die Besserwisserei. Wenn nur die Hälfte war ist, was der Pfaffo Ritter von Rantzsau plaudert, da wäre ich schon fürs erste zufrieden. Nur Plaplaplapla

  4. Pfaffo Ritter von Rantzsau

    @Lomaplatense
    Ja mittlerweile kamen mir auch gegensaetzliche Informationen zu Ohr. Damals hiess es Ostparaguay und jetzt auf einmal Pilcomayo Gegend (Chaco) wo mennonitische Maschinenunternehmer des MOPC trotz Quarantaene munter den Kanal erweitern.
    Ich dachte man munkelte er plane mit dem fliegen aufzuhoeren und haette es mittlerweile getan.
    Na ja, meine Mennonitennaehe ist ja auch schon eine Weile her so dass die Infos so langsam alt geworden sind.
    Also Paraguayer war er nur an zweiter Stelle da er in Kanada das Flugkapitaenspatent erlangt hat und wohl kanadischer Staatsbuerger ist – viele der Mennoniten aus Loma Plata haben die kanadische Staatsbuergerschaft; ein Teil derer aus Filadelfia haben oft die deutsche oder mittlerweile die kanadische; und ein grosser Teil der Mennoniten aus Neuland haben die deutsche Staatsbuergerschaft.

    1. Sie haben aber sehr schlechte Informationen von dem Piloten was nicht stimmen!!! Er wohnte schon seit Jahren in Qatar und er hat eine Estancia im Chaco schon mehrere Jahre. Er hat sehr hart gearbeitet und war auch noch nicht pensioniert… schade dass man immer gleich solche negativen Kommentare schreibt!!!

  5. Pfaffo Ritter von Rantzsau

    @Petra
    Man stirbt an und mit Corona nur dann wenn die Lunge sich entzuendet und die Entzuendung nicht kuriert werden kann wegen ermangelns an einem Medikament. Dann stirbt man an Corona.
    Normale Grippe geht nicht zu einer unkontrollierbaren Lungenentzuendung ueber obwohl alle Grippearten durch eine Lungeninfektion toeten wenn man an Grippe stirbt.
    Normalerweise stirbt kein Mennonit unverhoffs heutzutage es sei denn an Dengue, Verkehrsunfall, Krebs, Herzkreislaufversagen durch zu viel Fleisch fressen, Drogentod, Saeufertod (Saeuferleber), Rauchertod und das wars auch schon. Fruehzeitig sterben heute keine Menschen mehr. Kein Mennonit verstirbt nur mal gerade so in dem Lebensalter es sei denn durch obig genannte Krankheiten oder Unfaelle.
    Also ein ploetzlicher Tod bei 56 Jahren ist schon sehr sonderbar und kam keinmal in den letzten 25 Jahren im Chaco vor.
    Also, ist er definitiv an eine nicht kontrollierbaren Krankheit gestorben und das ist eben heute nur das COVID-19.
    Komplikationen betreffs COVID-19 bedeutet nur eines: seine Lunge entzuendete sich und das ging nicht mehr zu kurieren. In den letzten 50 Jahren bin ich mir sicher ist noch kein Mensch unter 70 Jahren an einer einfachen Grippe gestorben.

    1. Aber letzthin ist so ein Mennonit an unserem Haus vorbei gelaufen, da ist uns ein Blumentopf heruntergefallen: tot. Man kann also nicht behaupten “Normalerweise stirbt kein Mennonit unverhoffs heutzutage es sei denn an…”.
      Man wird nie wissen ob dieser Pilot nicht unentdeckten Krebs hatte. Das ist auch egal, er ist *mit* Corona-V2.0 gestorben.
      Ob dieses Jahr mehr Menschen gestorben sind als durchschnittlich in den Jahren zuvor kann man schon heute sagen. Aber keiner, der dies könnte, will es sagen.

    1. Pfaffo Ritter von Rantzsau

      “Der Herr segne dich und behüte dich!
      25 Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig!
      26 Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!”

  6. Pfaffo Ritter von Rantzsau

    @Ueli der Knecht
    Nein.
    Der Volks!und weiss es besser. Das Krankenhaus des Scheichs hatte diesen Piloten fast einen Monat lang am Baetmungsgeraet angehaengt, aber alles hatte nichts geholfen. Mehrere Wochen am Beatmungsgeraet bzw ECMO, aber er war trotzdem gestorben.
    Das gibt doch sehr zu denken denn dies ist kein normales Sterben und nein, er litt auch nicht “an unentdecktem Krebs”.
    Scheint so als ob die Deutschen an derselben Krankheit leiden wie die Mennoniten: betriffts nicht mir persoenlich so gibts die Sache gar nicht und es ist alles erdacht und erlogen und Verschwoerungstheorie.
    Nur allzu deutlich sticht hervor dass Verschwoerungstheorien fuer die DAChler ein Ersatz fuer Jesus sind – ohne Religion kommen sie dann doch nicht aus.

    1. Ich bin kein Deutscher sonder Westchinese, ich komme sehr gut ohne Religion aus und ich bin kein Verschwörungstheoretiker. Ich halte das SARS-V2.0-Virus durchaus für gefährlich.
      Nur:
      Bei anderen gefährlichen Viren haben die Politiker auch nicht die Weltwirtschaft in den Boden gefahren. Heute zahlen die Future Bonds schon 320 US$, wenn man ein Barrel haben will. Fluggesellschaften, Hotelketten, Schwellenländer vor der Katastrophe uvm. sind pleite ebenso ganze Staaten. Wer am Ende der Fahnenstange liegt sind wohl wir, auch wenn die Superreichen von ihren 50 Milliarden zu beginn des Jahres 10 Milliarden verloren haben. Wer soll die Koronakrise bezahlen?
      Bei einem überalterten Volk wie DACHL war der Lockdown nie so extrem wie hier im Paragauy. Und dies bei einem Durchschnittsalter von vier, pardon, 26 Jahren hierzulande.
      Ein klarer Fall von Allterwertestenkriecherei vor der WHO im Gegenzug ein paar Krankenbetten und Milliarden für Amigos zu erhalten. Von den Krümeln, die das Volk erhalten wird, wird es sich nicht einmal mehr Knochen ohne Fleisch leisten können fürs nächste Jahrzehnt.
      Oh, sehe gerade, der Ölpreis ist im frühen Handel wieder im Plus. Naja, ist ja immerhin schon mal was.

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