Wir haben keinen Grenzwert bei den Cyanobakterien

San Bernadino: Sandra Pagliaro von der Essap traf eine ungewöhnliche Aussage im Hinblick auf die Wasserprobe in San Bernadino. Sie sagte, es gäbe keinen Grenzwert bei den Cyanobakterien im Trinkwasser.

In einem Bericht von der Generaldirektion für Gesundheit und Umwelt wurden im Trinkwasser hohe Werte von Cyanobakterien und Aluminium festgestellt. Der Wert beim Aluminium lag bei 1,4 mg, zulässig sind aber nur 0,2 mg.

„Ich habe den Bericht gelesen. Wir machen nun unsere Arbeit und werden feststellen ob die Werte im gesamten Netzwerk so hoch sind oder ob das Problem nur spezifisch ist“, erklärte Pagliaro.

Der hohe Wert bei dem Aluminium soll das Ergebnis einer Dosierung von Sulfat sein. Die entnommene Wasserprobe aus einem Hahn am Stadtplatz in San Bernardino sei verfälscht, weil dieser nur wenig genutzt würde. „Das Wasser im See enthält kein Aluminium. Es muss durch die lange Standzeit in den Leitungen hervorgerufen worden sein“, betonte Pagliaro.

Bezüglich der Cyanobakterien traf die Sprecherin des staatlichen Wasserversorgers Essap in San Bernardino ebenfalls eine Aussage: „Es gibt keine Grenzwerte diesbezüglich. Die Bakterien sind keine Giftstoffe“.

Die Essap hat vier Wasserreservoire bei San Bernardino, die für die Versorgung von verschiedenen Bezirken gedacht sind. Alle untersuchten Proben stammen nicht nur aus dem Hahn am Stadtplatz, sondern wurden auch in Schulen und Privathäusern entnommen.

Quelle: ABC Color

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17 Kommentare zu “Wir haben keinen Grenzwert bei den Cyanobakterien

  1. Essap ist an Lächerlichkeit und Unverantwortlichkeit nicht mehr zu überbieten! Schlimm daran ist, daß dies zu Lasten der Bürger und ihrer Gesundheit geht.

    1. Da hast Du noch die Unverschämtheit vergessen.
      Nochmals für alle die es noch nicht wissen: Das „Trinkwasser“ für SanBer wird aus dem See gewonnen.

      1. Daß das Trinkwasser in SanBer aus dem See gewonnen wird, dürfte schon bekannt sein. Doch daß es dort Einwohner gibt, die an der „Qualität“ des Trinkwasser nichts auszusetzen haben dürfte weniger bekannt sein. Und das beste daran, darunter befinden sich sogar Dachler als absolute Paraguay-Versteher. Verstehe wer das will!

  2. Verwunderlich ist nur, dass sehr viel Geld ausgegeben wird von der Municipalidad für „Kosmetik“ der Stad (z,B, Randsteine der Strassen weiss streichen etc.) anstatt dieses Geld für die WIRKLICHEN Bedürfnisse der Einwohner zu verwenden. Es scheint so, dass dem Intendente und der Junta das einfache Volk am —– vorbei geht. Wichtiger ist offenbar mit unnötigen „Aktionen“ sich zu profilieren und die überhöhten Steuern zu rechtfertigen. (siehe FB Municipalidad de Sanbernardino.) Schade, ich habe von Luis Aguilar mehr erwartet. Ein Politiker sagte mir:“ um ein grosser Politiker zu werden, musst Du ein noch grösser Lügner sein“ Es scheint, dass das Gobierno de San Bernardino ALLE sehr grosse Politiker werden wollen.

  3. Nun hätte ich an die Fachleute unter uns eine Frage: Bekanntlich ist das Gebiet zwischen Aregua und Ipacaray als Erdbeeranbaugebiet bekannt. Diese Erdbeeranlagen werden ausschließlich mit Wasser aus dem See besprengt. Sind damit die Erdbeeren toxisch belastet oder noch genießbar? Auch habe ich schon öfters beobachten können, daß die Erdbeerfelder während der Erntezeit großflächig bespritzt werden. Mit was, ist mir nicht bekannt, aber mit Wasser ganz bestimmt nicht.

    1. Die toxischen Algen werden sich in den Erdbeeren nicht niederschlagen, das Aluminium schon, aber in vernachlässigbaren Spuren. Gespritz werden Fungiziede um dem Schimmelbefall bei andauernd feuchtem Wetter vorzubeugen. Als Spritzmittel werden hier wohl Schwefelverbindungen zum Einsatz kommen. Die Konzentration in den Erdbeeren sollte um ein vielfaches geringer sein als die Schwefelkonzentration im paraguayischen Bier(Brahma, Pilsen).

  4. Als ausgewiesener Fachmann in allen Belangen von A bis Z habe ich mich natürlich gleich angesprochen gefühlt 🙂 Eine gescheite Antwort ist mir leider nicht in den Sinn gekommen. Ich arbeite daran. Doch finde ich Ihre Überlegungen bezüglich der toxischen Belastung von Mensch, Tier und Gemüse aus der Gegend durchaus positiv.
    Aber eine Aussage der Sprecherin des staatlichen Wasserversorgers Essap in San Bernardino: „Es gibt keine Grenzwerte diesbezüglich. Die Bakterien sind keine Giftstoffe“ (Cyanobakterien), sagt wohl deutlich etwas über das Bildungsniveau von Leuten in Paraguay in einem solchen Posten aus. Diese Sprecherin wird sich auch morgen noch bei ESSAP durch die Büros Terere-trinken, da kann man nichts an Veränderungen bzw. Verbesserung erwarten, geschweige denn von einem ganzheitlichen Denken, weil es mMn einfach schon an der Grundausbildung hapert und eine Spezialisierung ganz fehlt.

  5. Es muss durch die langen Standzeiten in den Leitungen hervorgerufen worden sein…… (Der Aluminiumgehalt stammt gemaess Sandra Pagliaro von ESSAP aus den Stahl– PVC– oder Polypropylenrohren) anders ausgedrueckt Stahl, PVC und Polypropylen enthaelt Aluminium!

  6. Kann es nur zum Teil verstehen wie bei der ESSAP hohe Mitarbeiter zu ihren Pasten gekommen sind? Höchstwahrscheinlich Vetternwirtschaft.Vom Bildungsstand kann es nicht geschehen sein das solch eine ignorante Person so einen Posten bekommt.Die hier angesprochenen Cyanobakterien ( Blaualgen) sondern Hochgiftige Toxine ab die im Menschlichen Körper auch in kleinen Mengen schädlich sind. Hier muss sofort die Entnahme gestoppt werden wenn nicht klar ist wie das Wasser ohne Toxine zum Verbraucher gebracht wird.Es wird immer deutlicher das Kläranlagen hier im höchsten Maße überfällig sind.Denn diese Konzentration des Bakteriums wird durch Phosphate im Abwasser begünstigt.

  7. So, nun habe ich den ganzen Sonntag Nachmittag investigativ geforscht und in meinem celebralen Wühltisch herum genäuselt.
    Also:
    1) Gemäß Forscher der L’Oreal Stiftung seien Aluminiumsalze und deren Derivate völlig harmlos und täglich unter die Arme zu streichen. Andere, von der Kosmetikindustrie unabhängigere Wissenschaftler haben vermehrte Anhäufung von Aluminium bei Brustkrebspatientinen festgestellt¹ und in Laborversuchen bei Mäusen vermehrte Förderung der Krebsbildung und Metastasen nachweisen können. Trotzdem alles ok: Deos sind gesund wie Asbest zu sanieren.
    Aber das Wasser im See enthält ja kein Aluminium: „Das Wasser im See enthält kein Aluminium. Es muss durch die lange Standzeit in den Leitungen hervorgerufen worden sein“, betonte Pagliaro. (Fragt sich natürlich, was den die lange Standzeit in den Leitungen hervorgerufen haben soll, wenn der See ja kein Aluminium enthält)
    2) Dann habe ich bezüglich Cyanobakterien einen interessanten Artikel auf Wochenblatt.cc gefunden (diesen hier²). „… Die Bakterien sind keine Giftstoffe“. Gemäß ESSAP sind Cyanobakterien völlig gesund, Grenzwerte überflüssig und wirken sogar gegen Verstopfung – garantiert!
    ¹ http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/sind-deos-wirklich-krebserregend/story/17372027

    ² https://wochenblatt.cc/wir-haben-keinen-grenzwert-bei-den-cyanobakterien/

  8. Ich kenne schon einige in SanBer die Magenschmerzen bis hin zum Erbrechen haben……Und Maenner sind im Allgemeinen nicht schwanger…… Also so harmlos wie gesagt ist das Wasser nicht. Meine Hunde bekommen kein Leitungswasser!!

  9. Ich habe absolut nichts Falsche gegessen oder getrunken, aber sowohl mein Mitarbeiter der Tereré trinkt als auch ich und meine Hunde sind seit gestern so gut wie todkrank!! DAS kann nur von dem Dreckswasser der ESSAP kommen….. Meine nun verschlammte Eiswuerfel-Aufbereitungsmaschine hab ich stilllegen muessen…..Weil die an die ESSAP-Wasserleitung angeschlossen ist

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