Wirtschaftsexperte erklärt Paraguay für Itaipú schuldenfrei

Asunción: Wenn diese Erklärung auch inoffiziell ist so ist sie belegbar. Sie wurde von der Regierung Francos angefordert. Jeffrey Sachs, einer der zehn wichtigsten Wirtschaftsexperten der Welt, kam zu der Annahme nachdem er alle Protokolle und Dokumente eingesehen hat und überprüft hatte.

Zwischen 1985 und 2012 verkaufte Paraguay an Brasilien 887 Terrawatt Energie. Gerechnet nach dem alten Stromtarif, vor der Neuverhandlung durch Ex Präsident Lugo, wurde die Restschuld Paraguays am Staudammbau schon 2008 endgültig bezahlt. Da die Zahlungen aber weiter liefen hätte Paraguay nun die Chance Brasilien auf die Rückzahlung von 5,3 Milliarden US-Dollar zu verklagen bzw. diese zu erbitten.

Sachs legt dem neuen Staatschef dringend ans Herz, die Zahlungen an Brasilien zu stornieren und eine Rückforderung einzuleiten.

Paraguay müsste jährlich weit über 500 Millionen US-Dollar mehr von Brasilien erhalten und der Tarif in Paraguay könnte ebenso gesenkt werden.

Die Verhandlungen zwischen Lugo und Lula da Silva (Ex Präsident von Brasilien) stehen nun auch in einem ganz anderem Licht, da Lula da Silva dieses Ergebnis bestimmt schon damals zur Verfügung stand und eine Erhöhung von 120 auf 360 Millionen US-Dollar pro Jahr demnach kein Beinbruch sind.

(Wochenblatt / Última Hora)

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5 Kommentare zu “Wirtschaftsexperte erklärt Paraguay für Itaipú schuldenfrei

  1. Da sind sie also wieder, die 500mio$ die ANDE angeblich bräuchte um das Stromnetzwerk Leistungsfähiger zu gestalten, damit es im Sommer zu weniger ausfällen kommt.

  2. 500 Mio $ mehr für die Sieger der nächsten Wahl. Viele schicke neue Autos, Estancias, mal ein neuer Hubschrauber oder ein kleines Flugzeug.

  3. Wie hell sind die Regierenden eigentlich?
    Fakt ist, mit dem Geld des Landes können sie nur umgehen, wenn es sie persönlich betrifft.
    Quo vadis Paraguay?

  4. Unerhört dieser Artikel. Wo kämen wir denn hin wenn die Schulden bereits jetzt abbezahlt wären. Denken wir doch an all diejenigen in Paraguay, die von der Schuldensituation profitieren. Woher sollen diese Leute von heute auf morgen eine andere Gans her bekommen die Goldene Eier legt. Sie müssen für ihre Clans sorgen und daher kann man sie nicht im Regen stehen lassen.

    Der Staat braucht keine Mehreinnahmen. Der Präsident hat jetzt schon genug zu tun um das Geld anzulegen. Wir Deutsche können stolz sein, dass er sich erst jüngst in der Nähe des Auswandererparadieses ein staatliches, entschuldigen sie, solle stattliches heißen, Anwesen gekauft hat. Er ist also mitten unter uns und als Steuerzahler fühlt man sich glücklich zu wissen wo die Steuergelder hinkommen. Alles Investitionen, zwar private aber immerhin Investitionen.

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